Menü von 247GRAD

13.11.2019 . Social Media Marketing . Romina Scholl

4 Tipps für mehr Interaktion auf Instagram

Die großen 247GRAD Interaktions-Wochen Teil 1: Lernt jetzt mit unseren vier Tipps, wie ihr auf Instagram echte, wirksame Interaktion erzeugt – und warum sie für euch Gold wert ist ...

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Per WhatsApp versenden
Auf Reddit teilen
Per E-Mail teilen

Ihr nutzt Instagram als Business? Dann setzt ihr euch früher oder später damit auseinander, wie ihr nicht nur die (organische) Reichweite steigern könnt, sondern auch die Follower aus der Reserve lockt. Klar, mit Ads geht das natürlich alles schneller. Aber ihr wollt es ja auch aus eigenem Antrieb schaffen! Vorweg können wir schonmal sagen: Das grundlegende Ziel von Instagram ist es, Personen möglichst lange in der App zu halten. Das bedeutet: Interaktion auf Instagram ist für euch extrem wertvoll. Also schreibts euch hinter die Ohren:
Interaktion, Interaktion, Interaktion.

Ok. Diesen heiligen Gral kennt ihr natürlich schon von Facebook, Twitter & Co. Schauen wir uns aber einmal an, mit welchen 4 Vorgehensweisen wir Instagram für uns gewinnen können, dabei unsere Reichweite steigern – und warum genau es so wichtig ist „mit jedem befreundet“ zu sein.

Annoyed Jennifer Aniston GIF by Friends - Find & Share on GIPHY

01. Content is (still) King

Im Optimalfall habt ihr eine Social-Media-Strategie zur Hand, die euch die Content-Richtung weist. So oder so seid ihr regelmäßig auf der Suche nach dem perfekten Content – und ja, das ist ein wenig wie die Suche nach dem Sinn des Lebens. 😁 Schließlich wollt ihr alle jede Menge Likes abgreifen, Kommentare wären dann noch die Kirsche auf der Sahne. Das Ganze läuft ohne Strategie und mit wenig Ressourcen leider bei vielen Unternehmen eher so ab: „Dann lass uns halt schnell ein Gruppenfoto machen.“ Nichts gegen Teamfotos, die sind super! Worauf wir aber hinauswollen: Der erste Schritt für mehr Interaktion ist natürlich geiler Content. Also, gebt euch Mühe – das merken eure Follower!

Ab den ersten Abonnenten muss euch bewusst sein, dass ihr Fremden, einer neuen Zielgruppe und auch eigenen oder zukünftigen Mitarbeitern Unternehmenseinblicke und -werte präsentiert. Und das sollte im nötigen Maße professionell, durchdacht und von guter Qualität sein.

Also zurück zum Content. Wie macht ihr ihn besser? Lasst eurer Kreativität freien Lauf, findet einen eigenen Stil und seht euren Content als Ganzes! Denn wenn ihr wollt, dass Menschen eure Posts ansprechend finden, sich euer Profil ansehen und damit interagieren, ist ein klares Konzept unabdingbar. Das muss jedoch kein Branding sein – typische Farben im Feed, eine spezielle Art die Bilder zu bearbeiten oder wiederkehrende Serien verleihen euch eine klare Linie. Das A und O für erfolgreichen Content auf Instagram bleibt die Qualität eurer Bilder und in diesem Zuge eine gewisse Einheitlichkeit! Das gilt auch für die Story. Hier gibt es zahlreiche Apps (Unfold) und Presets (über Lightroom), mit denen ihr einen aufgeräumten Look bekommt.

Am Anfang war das Wort Bild!

Während Giphys, Quotes und News – alles was Unterhaltung bietet – auf Facebook gut laufen, ist Instagram nach wie vor das Netzwerk der Bilder! Also gönnt euch eine gute Kamera, fotografiert nicht das erstbeste, und auch wenn es 1000 Filter gibt, entscheidet euch für EUREN Look! Nur so werden neue Fans auf euch aufmerksam, besuchen euren Feed und schenken euch die ersehnten Likes.

Aber ist Content nicht mehr als schöne Fotos? Richtig, wir haben mit keinem Wort den klassischen „Inhalt“ genannt – mit Absicht. Tatsächlich steht auf Instagram (besonders für Unternehmen) das Visual im Fokus und nicht die Information oder krasse Story dahinter. 🤷🏽‍♀️ Während Influencer eine stark involvierte Community haben, gerne intime Details ausplaudern und sich möglichst authentisch zeigen, haben Unternehmen oftmals keine so enge Bindung zu ihren Fans. Schließlich spricht hier i.d.R. keine reelle Person zu der Community. Ein Grund, warum Markenbotschafter und Mitarbeiter so wichtige Hilfsmittel in sozialen Netzwerken darstellen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Ein klarer Call-to-Action in eurer Instagram Copy ist natürlich sinnvoll, wenn er passt. Der alleine bringt jedoch in den seltensten Fällen die gewünschte Interaktion (RIP alle unbeantworteten Fragen in unseren Feeds ⚰️).

Wenn ihr also wirklich etwas zu erzählen habt, solltet ihr euch überlegen, welches Format dafür am sinnvollsten ist. Videos und IGTV bieten für umfassende Inhalte eine gute Möglichkeit innerhalb der App.

Hier mal zwei Beispiele, wie ihr einen Feed „ordentlich“ und ansprechend gestalten könnt, um eure Follower visuell abzuholen.

@rheinhessische Feed – Branding & Farbwelt

Ein gut aufgeräumter Instagram-Feed, der farblich abgestimmt und durchgeplant ist, was mehr Erfolg für euren Content verspricht

@oceansapart_de – Farbkonzept

@tombow.deutschland – Bildaufbau

02. Mit Community Management die Interaktion auf Instagram anregen

Der wohl größte aber auch aufwendigste Hebel in Sachen Reichweiten- und Interaktionssteigerung ist die Community selbst.

Womit viele nicht rechnen: Instagram besteht nicht nur daraus schönen Content zu produzieren, sondern auch aktiv und proaktiv mit der Community zu interagieren. Gerade das Community Management beansprucht, wenn ihr es gründlich macht, jede Menge Zeit und Empathie. Aber wieso müsst ihr euch über das normale Community Management hinaus bewegen? Reicht es nicht den Kommentar und die Story-Erwähnung zu liken? Nein!

Ihr erwartet Interaktion von eurer Community? Dann müsst ihr selbst Hand anlegen! #thatswhatshesaid

Bringt ihr die Nutzer dazu, durch Gewinnspiele euren Beitrag zu reposten, ein Bild zu kommentieren oder andere Nutzer drunter zu markieren, werden eure Post damit auch interessanter für andere Accounts – und auch für den Algorithmus. „Ach ja, Gewinnspiele … das habe ich auch schonmal gehört“.  Aber neben diesen gibt es eben noch viele andere Möglichkeiten, die auch eine persönlichere Ebene erreichen.

Es geht darum, für eure Fans da zu sein und ihnen das Gefühl zu geben, ein Teil eurer „Familie“ zu sein. Ihr solltet also jeden Kommentar zu beantworten, auf jede Frage eingehen und jede Erwähnung berücksichtigen! Stellt Gegenfragen, seid interessiert und lasst ein Like nicht als eine Antwort stehen. Geht die Meile extra! Dazu schaut ihr euch eure Fans und deren Content genauer an – besucht ihre Profile. Besonders kleine Accounts, die eure Marke mögen und euch folgen, freuen sich riesig, wenn ihr dort einen Like hinterlasst. Und häufig posten sie genau diese Freude darüber wieder in ihrer eigenen Story. Win-Win also: Einen besseren Reichweiten-Mechanismus gibt es nicht – und die Interaktion gibt’s inklusive.

Noch ein kleiner Insidertipp: 😉 Begebt euch auch mal auf die Suche nach Influencern oder Firmen, die in eurer Branche bereits aktiv sind. So könnt ihr sehen, wer dieser Seite folgt, liket und kommentiert. Nehmt euch Zeit für eine Community-Recherche und gewinnt so neue Follower aus eurer Wunschzielgruppe.

No Way Follower GIF - Find & Share on GIPHY

03. Ihr wollt Interaktion? Dann müsst ihr interagieren – für den Algorithmus

Die Interaktion ist an dieser Stelle deshalb nochmal einzeln gelistet, weil sie gleichzeitig Ziel und Mechanismus ist. Die Interaktion ist also der Mechanismus um das Ziel Interaktion auf Instagram zu erreichen. Wow. 🤯

Was wir damit meinen: Natürlich ist Instagram selbst darauf bedacht, dass der User alle Features, die das Netzwerk bietet, auch benutzt. Umso mehr ihr verwendet, umso interessant werdet ihr selbst für Instagram. Es geht also wieder um den Algorithmus und der schraubt dann eure Reichweite hoch. Das klappt natürlich am besten in der Instagram Story! Das heißt: Giphys verwenden, Fragerunden starten, Umfragen einbauen, Live gehen, Standorte hinzufügen, Hashtags einsetzten, Filter berücksichtigen … und und und. Ihr seht: Es gibt jede Menge Möglichkeiten und Hilfsmittel, die euch Instagram bietet.

Zudem könnt ihr durch diese Funktionen nicht nur mit euren Followern „spielen“, sondern auch wertvolles Feedback einholen. Stellt ihnen also Fragen, welche sie ehrlich beantworten müssen. Somit bringt ihr nicht nur eure Follower dazu, mit euch zu interagieren, sondern bekommt ungefiltert Informationen eurer Zielgruppe zugespielt.
Euch fällt auf Anhieb nichts ein? Nehmt es nicht zu ernst. Nicht jede Frage muss einen enormen Mehrwert liefern.
Das können also auch ganz simple Quiz-Fragen sein oder einfach nach dem Befinden am Montagmorgen (und dazu hat schließlich jeder eine Meinung 😴☕️).

Eine beispielhafte Instagram Story verdeutlicht, wie man Interaktion auf Instagram erzeugt

Interaktionsmöglichkeiten der Instagram-Story

04. Hashtags sind euer Extraschub für mehr Interaktion auf Instagram

… der wahrscheinlich umstrittenste Punkt auf dieser Liste. Sind sie denn wirklich so relevant? JA! Sie sind nach wie vor sehr effektiv dafür, gezielt Menschen einer gewissen (Interessens-)Zielgruppe zu erreichen. Deshalb sind sie weiterhin ein Schlüssel, um mehr Reichweite und damit mehr Interaktion auf Instagram zu generieren. Ihr platziert dann Hashtags, wenn euer Content entdeckt werden soll. Jeder Tag gibt eurem Inhalt eine Kategorie mit, unter der er gefunden und entdeckt wird. Hier gibt es jedoch einige Punkte, auf die ihr achten solltet:

  • Weniger ist mehr – versucht nicht mehr als 15 Hashtags zu nutzen!
  • Bringt Abwechslung rein – Setzt auf Trend-Hashtags, aber haltet auch immer Ausschau nach neuen – und wechselt die Reihenfolge, in der ihr sie benutzt.
  • Make your own – Kreiert einen eigenen Hashtag, der eure Follower mit euch verbindet. So schafft ihr einen Wiedererkennungswert auf Instagram. Das muss kein reiner Unternehmens-Hashtag sein, das kann auch ein Community- Tag sein, unter dem ihr User Generated Content sammelt.

Auch hier haben wir noch einen Tipp für euch: Setzt auch in eure Story einige trendige Hashtags, die zu eurem Content passen. Produziert ihr keine eigenen Storys, könnt ihr dort wenigstens eure Beiträge teilen. Ihr pflegt einfach euren Hashtag-Reigen als Text ein und überdeckt ihn mit einem Sticker oder deinem Bild, sodass sie nicht mehr sichtbar sind. Sie werden natürlich trotzdem von Instagram erkannt, eure Follower fühlen sich damit aber nicht überrollt. So taucht ihr unter „Entdecken“ nicht mehr nur für eure Beiträge mit Hashtag auf, sondern auch in den Hashtag-Storys. Und wie ihr ja schon wisst: Story first! Also probierts auch mal aus.

Jimmy Fallon Nbc GIF by The Tonight Show Starring Jimmy Fallon - Find & Share on GIPHY

Fazit

Letztlich verrät der Name „Social Network“ schon das Geheimnis mehr Interaktion auf Instagram: netzwerken und soziale Kontakte knüpfen! Die Hilfsmittel dafür haben wir euch genannt. Und ihr merkt, sie sind alle miteinander verzahnt. Ohne guten Foto-Content keine Likes. Keine Likes bedeuten keinen Community-Aufbau. Ohne Community keine coolen Umfragen. Und wenn du keinen #Hashtag hast, hast du keinen #Hashtag. 😅

Spaß beiseite: Je mehr Zeit ihr hineinsteckt, desto mehr Reichweite und Interaktion holt ihr letztlich für euer Unternehmen heraus. Der Algorithmus wird es bemerken. Denn nur, wer seine Follower erreicht, sie einbindet und am Ball bleibt, wird belohnt. Versucht also nicht krampfhaft aus der Masse hervorzustechen. Nehmt euch einfach Zeit für das Netzwerk, nehmt euch Zeit für eure Community und nehmt euch Zeit, um eure Bilder und Videos zu sehenswertem und klickbarem(!) Content zu machen. Und nicht vergessen:

Stay true to yourself ! ❤️

PS: Dass bei allen genannten Punkten die Community Richtlinien eingehalten werden sollten, müssen wir euch ja nicht erklären. Denn verstößt ihr hier, wird das vom Netzwerk natürlich abgestraft – und das ist wohl der größte Reichweiten-Killer. Und ohne Reichweite, keine Interaktion und andersrum.

Ihr denkt euch: Klingt logisch. Aber ihr wisst nicht, wo ihr genau anfangen sollt? Oder euch fehlen die Ressourcen? Dann meldet euch einfach bei uns. Wir unterstützen euch bei eurem Instagram-Content – und bringen echte Interaktion in euer Leben.

 

 

Die 247GRAD Interaktionswochen:

Teil 2: 2 schnelle Tipps für mehr Interaktion auf Twitter

Teil 3: 5 Tipps für mehr Interaktion auf Facebook

Autor

Romina Scholl

Romina Scholl
Content Creator

Romina unterstützt bei der Contenterstellung. Sie ist selbst Influencerin im Fashion- und Lifestyle-Bereich und kennt sich dementsprechend bestens aus.

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden

Kommentieren

Vielen Dank, {{inputName}}!

Wir prüfen deinen Kommentar und veröffentlichen ihn in Kürze hier im Blog.

247GRAD

Kommunikation braucht Dialog.
Schreiben Sie uns!