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20.03.2019 . Social Media Marketing . Malte Schreer

SEO und Social Media: So beeinflusst guter Content euer Ranking

Social Media haben keinen Einfluss auf SEO? Aber doch! In diesem Artikel erklären wir euch, wie ihr euer Ranking bei den Suchergebnissen offpage positiv beinflussen könnt.

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Im Ranking der Suchmaschinen weit nach oben zu klettern, hat schon so manchem schlaflose Nächte bereitet. Wenn es auch euer Ziel ist, im Ranking der Suchmaschinen immer besser abzuschneiden, habt ihr euch sicherlich schon intensiv mit der Optimierung beschäftigt. Und ebenso wahrscheinlich habt ihr auch schon selbst viel ausprobiert, um von den hinteren Plätzen der Suchergebnisse weit nach vorn auf die erste Seite zu kommen. Es ist eben doch nicht nur damit getan, Fotos mit Alt-Attributen zu beschreiben, Texte mit satten Buzz- oder Keywords zu füttern und im Lesbarkeitsindex Flesch Reading Ease hohe Werte zu erreichen. Sowohl Onpage als auch Offpage steht euch eine ganze Menge mehr an Möglichkeiten offen.

Wir konzentrieren uns dennoch in diesem Artikel ganz bewusst auf einige sehr praktische Offpage-Ansätze und wirkungsvolle Social-Media-Mechanismen. Damit möchten wir euch wertvolle Tipps zum Thema Social SEO mit auf den Weg geben, die über den richtigen Einsatz von Social Media in der Summe eure Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, positiv beeinflussen.

 

Um eines zu spoilern: Ihr solltet Social Media auf jeden Fall in eurer SEO-Strategie berücksichtigen!

Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und YouTube etc. haben in puncto SEO einiges miteinander gemeinsam. Und genau diese Schnittmenge ist es, die euch im wahrsten Sinn nach vorne bringt, wenn ihr einige Regeln beachtet.

Google und die (In)Transparenz

Wer sich von euch mit Suchmaschinen beschäftigt, dem ist der Begriff Google Algorithmus natürlich längst geläufig. Und so prominent wie dominant er ist, so intransparent ist er leider auch. Da Google im Verhältnis der weltweit verwendeten Suchmaschinen eine erhebliche Rolle spielt, übt der Algorithmus eine Macht aus, die große Auswirkungen auf eure Online-Aktivitäten hat.

Aktuell meistgenutzte Suchmaschinen weltweit gemessen an Desktop-Usern nach Page Views; verdeutlicht die Wichtigkeit von SEO, aufgrund der Vorreiterrolle von Google

Aktuell meistgenutzte Suchmaschinen weltweit gemessen an Desktop-Usern nach Page Views, Quelle: statista

Was bedeutet das konkret für euch? Niemand kann zur Zeit mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, welche Maßnahmen zweifelsohne zum Masterpiece führen, Platz 1 im Ranking zu erreichen. Und genauso wenig lassen sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit vermeintliche Optimierungen ausschließen, die aber am Ende keine sind. Und so bilden wir eine Schnittmenge aus dem, was a) Google offiziell verrät, b) wir im Austausch mit anderen Experten erfahren und c) unseren eigenen Learnings, die wir aus unseren selbst durchgeführten Maßnahmen ziehen.

Social Media beeinflussen Suchmaschinenranking?

Nein! Doch, ja? Oder nur vielleicht? Okay, eines nach dem anderem. Zunächst: Wir müssen dazu wissen, dass Google Social-Media-Content wie eine Website betrachtet. Nun spielen Links bekanntermaßen eine essenzielle Rolle beim Ranking. Google jedoch unterscheidet genau an diesem Punkt zwischen einem vertrauensvollen Charakter und manipulierbaren Social-Media-Signalen. Und genau die sind es, welche die niedrigere Gewichtung gegenüber Links von qualitativ hochwertigen Websites ausmachen.

Exakt an diesem Punkt kommt die Qualität der Website, der Blogbeiträge etc. ins Spiel. Führt ein ansprechender Link von einer Seite zu euch, die durch ihren hervorragenden Content, lange Verweildauer oder beispielsweise niedrige Bounce-Raten besticht, wertet Google dies als Qualitätsmerkmal. Aus diesem Grund ist es so wichtig, auch Online-Redakteure, Blogger und andere Experten unter anderem über Social Media auf euch aufmerksam zu machen, da dies immer der Beginn einer erfolgreichen Linkbeziehung sein kann. Wie ihr das erreicht, erklären wir gleich.

Auf die Ausgewogenheit kommt es an

Natürlich ist es auch weiterhin wichtig, alle anderen in eurer Social-Media-Strategie verankerten Aspekte nachhaltig zu verfolgen. SEO und Social Media sind im Idealfall ohnehin so eng miteinander verknüpft, dass Übergange fließend sind und somit eine große Schnittmenge erreichen.

Begeht nun aber bitte nicht den Fehler und erstellt Social-Media-Content nur noch mit Fokus auf die Suchmaschinenoptimierung.


Wenn ihr erfahren möchtet, wie ihr mit SEO-Texten eure SERPs verbessern könnt, dann lest den Artikel, warum SEO-Texte wirklich wichtig sind. Wir geben euch neben guten Gründen unter anderem fünf Tipps, wie ihr mit Compelling Content punktet.


Dazu gehört selbstverständlich auch, dass ihr eure Beiträge kontinuierlich monitort und die Ergebnisse analysiert. Welche Beitrage generierten die meisten Shares, wo liefen die meisten Kommentare auf und wo wird fleißig geliket? Wenn es euch gelingt, euren Content im Hinblick auf eure eigenen Reportings immer wieder optimiert zu organisieren, ist das sehr, sehr viel wert. Wenn euch das schwerfällt, weil euch eine eigene Social-Media-Strategie noch fehlt, dann legen wir euch gern unseren Artikel über eine erfolgreiche Social-Media-Strategie ans Herz.

Geduld ist eine SEO-Tugend

Fast genauso wichtig wie alle bisher beschriebenen Maßnahmen ist ein entscheidender Schachzug: Übt euch in Geduld! Werdet nicht nervös, wenn ihr nach drei Stunden, zwei Wochen oder auch nach einem Monat noch keine signifikanten Verbesserungen messen könnt. Viel zu oft hören wir von zu hektischen SEO-Marketern, die eine Maßnahme nach der anderen bereits nach viel zu kurzer Zeit über Board werfen. Vollkommen überhastet leiten sie andere, neue Schritte ein, weil der Erfolg der Optimierung aus ihrer Sicht zu lange auf sich warten ließ. Da ihr nicht die einzigen seid, die sich einen besseren Rankingplatz erkämpfen wollen, müsst ihr immer am Ball bleiben. Verfolgt die rasende Entwicklung, die auch SEO mitmacht. Was vorgestern noch ein Must-have gewesen ist, kann heute bereits ein No-Go sein. Ein wesentlicher Bestandteil von Suchmaschinenoptimierung und Mantra erfahrener SEO-Macher ist daher der langfristige Ansatz mit permanenter, kontrollierter Optimierung.

Mit diesen 3 Tipps optimiert ihr euer Suchmaschinenranking durch Social Media

1. Unterstützt mit Social Media die Brand Awareness

Social Media ist prädestiniert, maßgeblich zur Markenbildung beizutragen und den Markenaufbau von Grund auf zu stärken. Warum aber beeinflusst der Markenaufbau über Social Media möglicherweise SEO positiv? Eine Antwort könnte relativ simpel lauten, weil Google die Relevanz einer Seite unter anderem an der Autorität einer Website misst. Diese Autorität setzt sich zusammen aus diversen Metriken. So kann zum Beispiel eine Unterseite, ein Link oder aber auch ein abgelegtes Dokument über eine Autorität verfügen. Testet eure Page doch einfach mal mit diesem Authority Checker.

Das Interessante ist nun, dass Social Media den Grundstein für die Autoritätsstärkung bilden können. „Können“ deshalb, weil offenbar noch immer nicht klar validiert. Google sagt zwar einerseits, Nutzersignale hätten Einfluss auf den Google Algorithmus. Andererseits wirken sie sich nicht direkt auf das Ranking aus, weil sie zumindest nicht dem Scoring von Websites zugrunde liegen. So. Und nun? Setzt ihr Social Media konsequent um und betrachtet es nicht nur als Spielwiese, um irgendwie dabei zu sein, kann es dennoch eine sehr starke und nachhaltige Auswirkung auf eure Marke haben. Bestenfalls profitiert ihr dadurch, dass …

  • sich die Reichweiten eurer Beiträge nach oben schrauben
  • ihr euch im Google Ranking Platz um Platz verbessert
  • ihr durch das große Vertrauen in eure Brand bessere Konversionsraten erzielt
  • der CPM im Rahmen eurer Suchmaschinenwerbung günstiger wird, die Klickraten dennoch steigen, weil Google eure Popularität als Qualitätsmerkmal anerkennt
  • sich die Kundenbindung immer weiter verbessert
  • eure Social Signals an Strahlkraft gewinnen und früher oder später zu Shares führen können
Content an Social-Media-Strategie ausrichten

Das funktioniert natürlich nicht, wenn ihr einfach fröhlich drauflos lustige Bildchen postet. Content ist hier King – das ist klar. Und gerade bei Facebook ist es nahezu aussichtslos, ohne ein Standing gegen den Algorithmus anzugehen. Das müsst ihr gar nicht erst versuchen. Ihr benötigt für Social Media eine wohl überlegte Strategie, um durch sehr gute Beiträge und kundenorientiertes Community Management positiv nachhaltig aufzufallen. Wenn ihr davon keine Ahnung habt und euch keinerlei Ressourcen zur Verfügung stehen, sind wir euch gern dabei behilflich. Ansonsten unterstützt euch ganz bestimmt unser Blogbeitrag zum Thema Social-Media-Strategie, der euch ein wenig auf die Wichtigkeit des strategischen Denkens und Handelns einschwört. Ohne Frage gehört dazu aber auch, einmal grundlegend darüber nachzudenken, ob und inwieweit ihr Performance Marketing als eine starke Unterstützung im Aufbau der eigenen Kanäle einbeziehen wollt. Daran vorbei kommt ihr eigentlich nicht, aber das ist ein anderes Thema, zu dem wir euch gern auf ein persönliches Gespräch einladen.

2. Baut eine Bindung auf Social Media auf

Wenn ihr bereits wisst, mit wem ihr es auf Social Media zu tun haben wollt, dann habt ihr all denen, die ihre Zielgruppe noch nicht kennen, einen entscheidenden Vorteil gegenüber. Wer möchte schließlich eine langfristige Beziehung aufbauen zu jemandem, der vollkommen fremd ist? Und da Beziehungen bestenfalls auf Vertrauen basieren, ist das fortwährende Kennenlernen die große Herausforderung. Dieser Prozess des Customer Relationship Managements klingt erst vielleicht einmal – zumindest auch – romantisch. Mag sein. Aber genau dieses Beschnuppern und miteinander Wachsen kann auch sehr datengetrieben stattfinden.

Wir können also auf der einen Seite unseren Menschenverstand einsetzen, Grundlagen und Fachwissen aus der Soziologie oder Psychologie zum besten geben und alle Skills einsetzen, über die zum Beispiel auch ein Social Media- oder Community Manager verfügen sollte. Dazu lege ich euch gern an dieser Stelle unseren Blogartikel Let’s socialize ans Herz.

(Ver)Führt persönlich durch die Customer Journey!

Auf der anderen Seite müssen wir aber auch alle Hebel in Bewegung setzen, um unsere Kunden zu führen. Das Online-Angebot ist branchenübergreifend gigantisch groß. Ihr solltet also mit eurer Marke erst einmal auffallen, um interessant zu werden. Und über die Customer Journey gilt es dann, eure Zielgruppen effektiv zum Ziel zu führen, wie auch immer das für euch heißen oder aussehen mag. Für viele von euch werden dies wiederkehrende Websiten- und Shopbesuche sein, für viele andere die Kontaktaufnahme etc.

Foto: SEO und Social Media

Alles dreht sich um SEO: Content, Community und Dialog haben Einfluss auf das Ranking

Eine mir persönlich wichtige Maßnahme zum Auf- und Ausbau der Kundenbeziehung wie auch für das Brandbuilding ist das Storytelling. Hier lässt sich mit weniger oder aber lieber mehr Leidenschaft Neugier erzeugen und Bezug schaffen, der an Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen ist. Ob B2C oder B2B – Storytelling ist enorm mächtig und spielt in der aktuellen Zeit, wo auch Rückbesinnung für viele Marken in der Kommunikation strategisch wieder zu einer tragenden Säule wird, eine große Rolle. Informiert euch gern in unserem Blogbeitrag zum Thema Brand Storytelling darüber.

3. Schafft relevante Backlinks

Wenn ihr die beiden zuvor genannten Tipps beherzigt und in eure Maßnahmen wirkungsvoll einbinden könnt, so habt ihr über Social Media ein sehr stabiles Fundament geschaffen. Denn je mehr sich eure Inhalte über die in diesem Sinne machtvollen Kanäle Facebook, Instagram, YouTube, Pinterest, Twitter und so weiter verbreiten, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass beispielsweise Unterseiten der Website auf qualitativ hochwertigen Internetseiten geteilt werden und das Linkbuilding vorangetrieben wird. Dazu können Fachseiten genauso zählen wie Seiten von Bloggern, Vertriebsunternehmen etc. Dadurch klingelt’s wieder bei Google, eure Autorität steigt, eure Search Engine Result Pages, kurz: SERPs, verbessern sich. Applaus.

Kurz noch einmal zum Hintergrund: Links haben einen enormen Wert, was euer SEO betrifft. Und das sogar aus einer Vielzahl an guten Gründen. Links bauen nicht nur Stärke durch Vertrauen auf und dienen als glaubwürdige Empfehlung …

Gewichtige Links sind schlicht und ergreifend euer konstanter Rückenwind für die Rankingfaktoren bei Google.

Dabei gilt der Grundsatz „Qualität statt Quantität“. Je mehr wirklich relevante, hochwertige Backlinks ihr generieren könnt, desto besser.

Umgekehrt ist es sogar so, dass Google schwache Links nicht nur links liegen und somit unbeachtet lässt … im schlimmsten Fall zeigt euch Google die rote Karte, wodurch der Traffic auf eure Seite leider brutal einbrechen kann. Um genau das zu verhindern, solltet ihr ein Tool einsetzen, das eure Links analysiert und euch vor bösen Überraschungen bewahrt. Wenn ihr relevante Faktoren, wie DomainPopularity, verlinkende Websitetypen, den Trust-Aspekt oder auch den Alexa Rank auf dem Radar habt, beugt ihr einer möglichen Abstrafung durch Google vor. Hier gibt es eine Vielzahl an Tools wie die Google Search Console, Talkwalker, XOVI oder Sistrix die ihr am besten je nach eurem individuellen Bedarf selbst testet.

Unterstützt SEO mit allen Social Media-Disziplinen

Integriert Social Media – ob B2C oder B2B – in eure Kommunikation. Präsentiert euch und eure Produkte, erzählt Geschichten und koppelt Gefühl an Fakten. Stärkt euer CRM und das Community Management, setzt auf Viralität, ohne jeweils eure Authentizität aufzugeben, liefert Mehrwerte. Geht bewusst in den Dialog, fördert ihn und baut ihn konsequent auf. Ihr werdet dadurch immer stärkere Social Signals erzeugen, mit denen ihr freundlich an Googles Tür klopft. Wenn ihr nun noch etwas geduldig seid, werdet ihr feststellen, wie positiv sich diese Maßnahmen auch auf euer Business und das Linkbuilding auswirken.

Glaubt ihr nun, all das überfordert euch, weil euch Kompetenz oder Zeit zur Umsetzung fehlt? Nehmt gern den Hörer in die Hand oder schreibt uns eine Mail. Ihr erreicht uns unter +49 261 450 933 50 oder ganz einfach über unsere Kontaktseite.

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