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24.10.2018 . Events . Andy Eyring

247GRAD auf der Social Media Conference 2018 in Hamburg

247GRAD war mit einem kleinen Team auf der Social Media Conference 2018 in Hamburg, um sich fortzubilden, zu diskutieren und umzusetzen. Hier für euch eine kurze Zusammenfassung.

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Wer zu Konferenzen geht, informiert sich über Trends und Stimmung in der Szene. Natürlich arbeiten wir täglich für Kunden und sind selbst Experte auf dem Gebiet des digitalen Marketings. Daher schadet es nie, wenn auch mal andere Techniken, neue Trends oder eine besonders erfolgreiche Kampagne ins Sichtfeld rücken. 247GRAD war mit einem Team auf der Social Media Conference 2018 in Hamburg, um sich fortzubilden, zu diskutieren und umzusetzen. Hier für euch ein kurzer Überblick:

„Social-Media-Strategie ist Blödsinn?!“

… war ein Statement im Social-Media-Streitgespräch. Unsere Meinung: Durchaus legitim, wenn keine konkreten Ziele verfolgt werden, keine Vorgesetzten da sind oder man alleiniger Bevollmächtigter des Budgets ist. Also eine recht unpopuläre Meinung in einer Welt, in der Social Media Manager nicht nur schöne Katzenbilder posten, sondern darüberhinaus strategische Unternehmensziele verfolgen und ihre Arbeit vor dem Vorgesetzten rechtfertigen müssen. Schließlich sollte jedem bewusst sein:

Wer keine Ziele hat, kann auch nicht beweisen, dass er Erfolg hatte.

„Social Media wird immer zahlengetriebener.“

Wir können das nur bestätigen und halten diesen Standpunkt auch für äußerst wichtig. Sehr schön also, dass sich um diesen aktuellen Aspekt einige Vorträge bei der #SMC18 drehten. Allerdings kann man es mit Zahlen natürlich auch übertreiben. Überlegt nur mal, was passiert, wenn ihr euren Content lediglich auf Interaktion optimiert, um hier glänzende Werte zu erreichen. Richtig, dann postet ihr am Ende entweder nur noch Produktbilder in Großaufnahme – oder Katzenbilder. Faktoren wie unter anderem Werte und Employer Branding, die definitiv ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation sind, werden wegoptimiert. Deshalb ist unser Rat an alle Social Media Manager:

Nutzt die Zahlen, die euch zur Verfügung stehen, um euren Content besser zu machen. Vergesst dabei aber nicht, welche Botschaft ihr eigentlich rüberbringen wollt.

Unsere Tipps für eure Social-Media-Strategie findet ihr übrigens auch hier im Blog.

„Habt Haltung!“

Dafür warb Gerald Hensel bereits zuvor bei zahlreichen Veranstaltungen, so auch bei der Social Media Conference in Hamburg. Am eigenen Leib erlebte er, wie ein Shitstorm für ihn zur unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben wurde. Natürlich heißt das nicht, dass wir als Unternehmen immer bedingungslos Farbe bekennen und uns ins politische Kreuzfeuer begeben müssen. Aber in für euer Unternehmen wichtigen Bereichen könnt und solltet ihr eine Haltung vertreten! Entweder kommuniziert ihr diese aktiv und zu einem Zeitpunkt eurer Wahl oder eben dann, wenn ein Thema, ein Vorwurf oder eine dementsprechende Frage an euch herangetragen wird und daraus eine zeitlich relevante Notwendigkeit entsteht.

Beispiel Nike-Kampagne mit American Footballer Kaepernick

Das jüngste Beispiel für eine aktive Kommunikation ist die Nike-Kampagne mit dem American-Football-Spieler Colin Kaepernick. Hier zeigt sich, wie ein Unternehmen angegriffen wird, wenn es Haltung zeigt. Natürlich wurde dieser Shitstorm von den Marketern des Sportartikel-Giganten Nike bereits im voraus fest einkalkuliert. Ob die Verantwortlichen allerdings damit gerechnet haben, dass in YouTube-Videos Nike-Schuhe verbrannnt werden und Donald Trump die Kampagne öffentlich kritisiert, ist nicht offiziell bekannt. Klar aber ist: Laut den Aussagen von Nike stiegen die Online-Verkäufe – somit wurde die Kampagne zu einem riesigen Erfolg.

Das wichtige Learning aus Beispielen wie diesen ist: Vertretet eine Haltung und steht dafür ein, auch wenn es unangenehm wird. Oder seid zumindest darauf vorbereitet, dass die Öffentlichkeit auch mal Haltung von Unternehmen verlangt. Möglicher Weise also auch von euch …

Foto von Social Media Conference 2018: Garvin Kersting und Kilian Wichmann von Swiss Life erzählen von ihrer Einführung eines News Rooms

Garvin Kersting und Kilian Wichmann von Swiss Life erzählen von ihrer Einführung eines News Rooms

Mitarbeiter im Fokus

In Zeiten von Fachkräftemangel wird Social Recruiting immer wichtiger. Doch welche Strategie hilft dabei, neue Personen fürs Unternehmen zu gewinnen?

Auch dieses Thema wurde auf der Social Media Conference diskutiert. Themen wie Employer Branding und Employer Advocacy sind zwar noch relativ neue Materie, machen aber den bedeutungsvollen Unterschied im Wettbewerb um gute Mitarbeiter aus. Eine ausgefeilte Social-HR-Strategie mit Belohnungssystem für angeworbene Mitarbeiter stellte OTTO vor. Angelina Peipers und Ildiko Peter zeigten, wie HR Social Media nutzt, um junge Menschen für das Unternehmen zu begeistern.

Community-Aktivierung mit Instagram Stories, YouTube und Pinterest

Dass Instagram Stories der neue „heiße Scheiß“ sind, daran ließ nicht nur Freelancer Daniel Zoll in einem zugegebenermaßen erfrischenden, energetischen Vortrag keine Zweifel. Seine Subheadline der äußerst inspirienden Session mit zahlreichen Case Studies: Nicht jedes Unternehmen hat bereits Verwendung oder einen erfolgreichen Weg mit den Stories gefunden – aber vielleicht bringt uns der Gedanke an die Aktivierung der Community weiter und auf ganz neue Ideen.

Übrigens haben wir selbst erst kürzlich ein schönes Storyformat umgesetzt: Für ein Produkt, das viele vielleicht in Frage stellen. Genau diese Herausforderung machten wir zum Ansatzpunkt – und zur Grundlage unseres Erfolgsrezeptes. Ihr wollt mehr Infos dazu? Dann schaut euch gern an, was wir für Rauscher unter dem Motto „Was soll die Watte?!“ auf die Beine gestellt haben. Das Ergebnis in Zahlen spricht für sich – und für Instagram Stories …

Foto von Social Media Conference 2018: Pinterest ist eine Suchmaschine

Pinterest ist eine Suchmaschine

Influencer-Kooperationen Dauerbrenner-Thema

Sehr präsent – sowohl in Diskussionen der Teilnehmer in den Kaffeepausen als auch in den insgesamt drei Sessions am Freitagnachmittag – ist für Unternehmen zunehmend das Thema Influencer-Kooperation. Wir sehen hier auch viel Potenzial, allerdings auch nicht für jeden. Es greift wieder das Thema Strategie:

Nur wer weiß, wo er hin will, kann auch entscheiden, mit wem.

Zu den Erfolgsfaktoren von Influencer Marketing und die 5 Schritte zum erfolgreichen Influencer Marketing haben wir übrigens vor noch nicht langer Zeit zwei Artikel veröffentlicht.

Viele Chancen, und das wurde in zwei Vorträgen zu YouTube und Pinterest besonders deutlich, vergeben Unternehmen unter Umständen, wenn sie nicht über den Facebook-Tellerrand hinausblicken. Denn sowohl YouTube als auch Pinterest haben sich zu echten und stark frequentierten Suchmaschinen entwickelt. Ob sich der Aufwand für Unternehmen lohnt, hängt natürlich wiederum davon ab, wie die Botschaft und die Zielgruppe beschaffen sind. Klar wird: Mit einer professionellen und kanalsensiblen Herangehensweise könnt ihr auch hier eure Ziele effektiv verfolgen.

Foto von Social Media Conference 2018: Der Hafen bei Sonnenuntergang belohnt nach zwei Tagen Konferenz

Der Hafen bei Sonnenuntergang belohnt nach zwei Tagen Konferenz

B2B weiter im Fokus

Die Ansicht, dass sich Social Media für B2B-Unternehmen nicht rechnen, ist nun ein für allemal widerlegt – das zeigten sowohl die Präsenz des Themas auf der Social Media Conference, als auch die Inhalte der Vorträge. Dass ein Labortechnik- und Ausrüstungshersteller auf Social Media erfolgreich und darüberhinaus auch noch humorvoll sein kann, verdeutlicht, dass es vor allem immer wieder auf eines ankommt: Ihr müsst eure Zielgruppe gut kennen! Dann finden sich auch relevante Ideen für Social-Media-Inhalte, die wirklich zünden. Zur Kommunikation im B2B-Bereich haben wir auch schon unsere Tipps präsentiert. Wobei das nicht heißt, dass ihr nicht auch vertriebliche Ziele verfolgen dürft.

Dass aber auch immer noch hin und wieder eine Idee nicht zündet, führt wohl zu einer der schönsten Erkenntnisse auf der Social Media Conference: Offenbar setzt sich in Unternehmen mit der Entwicklung der Digitalisierung und der aktiven Kommunikation über soziale Netzwerke langsam ein Umdenken in Bezug auf das Scheitern durch. Das Experimentieren und das damit oftmals verbundene Misslingen wird salonfähiger und lenkt den Blick darauf, was aus Fehlern zu lernen ist, wenn Maßnahmen in Schieflage geraten sind. Nicht die schlechteste Entwicklung, glauben wir.

Für uns war die Social Media Conference ein voller Erfolg und wir können das Event durchaus weiterempfehlen.

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