Menü von 247GRAD

16.08.2018 . Social Media Marketing . Jennifer Kluge

Erfolgsfaktoren von Influencer Marketing

Influencer Marketing: Die Lösung für effektive Aufmerksamkeit für eure Marke oder eure Produkte in Zeiten von Digitalisierung, AdBlockern und Informationsüberfluss!

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Per WhatsApp versenden
Auf Reddit teilen
Per E-Mail teilen

In Zeiten von digitalem Überfluss stellt ihr euch als Unternehmer vielleicht die Frage, wie ihr am effektivsten eure Kunden erreicht und noch die nötige Aufmerksamkeit für eure Produkte bekommt. Heutzutage lautet die Antwort auf diese Herausforderung immer häufiger: Influencer Marketing! Aber warum überhaupt? Das erklären wir euch in diesem Blogbeitrag.

Unwort „Influencer“

Ein Influencer, auch Meinungsführer genannt, ist eine Person, die andere Personen – Überraschung – beeinflussen (to influence), prägen und leiten kann. Damit kann ein Influencer also die Meinung und das Verhalten anderer durch sein eigenes „Vorleben“ verändern und in einem gewissen Rahmen steuern. Soweit, so gut.

Auch wenn der Begriff manch einem schon als Buzzword diente und auch gern mal Caro Daur-Seitenhiebe durch die Medien gingen, so gibt es „Influencer“ ja schon sehr viel länger! Blogger, Journalisten und Politiker sind Influencer der ersten Stunde und vor allem auf verschiedensten Social-Media-Netzwerken vertreten. Bei einem geschätzten Jahresumsatz von 1 Millionen Euro ist das Belächeln einer der größten deutschen Influencerin ohnehin nicht lang von Dau(e)r. 😝 Also: Bevor man das Influencer-Thema abstempelt, sollte man sich über ihre Qualitäten und deren Potential für das eigene Unternehmen bewusst werden – also los gehts!

Warum also der Hype? 😱

Ein Influencer ist demnach eine Person, die sich durch Charakteristika wie Vertrauenswürdigkeit, Authentizität oder auch durch ein gewisses „attraktives“ Verhalten und Auftreten auszeichnet. Die sogenannten „Social Influencer“ unserer Zeit finden sich also auf Facebook, Instagram und YouTube wieder und sind diesen Plattformen regelrecht entsprungen. Social-Media-Stars von heute zählen zur ersten Generation prominenter und einflussreicher Individuen, die ohne Zugang zu den klassischen Medien Bekanntheit erlangt haben und teilweise bereits über eine Millionenreichweite verfügen. Ein Influencer muss aber nicht zwingend super bekannt sein, damit er euch zum Ziel bringt. Hier lautet das Stichwort immer häufiger „Micro Influencer“ (später dazu mehr).

„Vielleicht bin ich ja gar nicht deine Freundin, sondern…“

Im Vergleich zu klassischen Testimonials ⚽️, die auch in sozialen Netzwerken hohe Reichweiten verzeichnen, bewegen sich Social Media Influencer vielmehr in speziellen Bereichen oder Nischen. Sie sind also nicht unbedingt einem Millionenpublikum bekannt, sondern genießen eine themenspezifische Bekanntheit innerhalb ihrer Community. Der Benefit für eurer Unternehmen ist also klar, egal ob Top oder Micro Influencer: Wenn sich das Interessengebiet des Influencers mit dem eurer Zielgruppe überschneidet, erreicht ihr genau die potenziellen Kunden, die euer Produkt oder eure Dienstleistung unbedingt kennenlernen müssen. 💯

Warum Influencer Marketing also Sinn macht

Influencer Marketing ist Empfehlungsmarketing – und das hat schon immer funktioniert. Das Teilen von Meinungen und Erfahrungen von Online-Nutzern auf sozialen Netzwerken ist zu einer vertrauenswürdigen Informationsquelle für Verbraucher geworden. Schließlich vertrauen die Deutschen bei Werbung bereits in erster Linie auf persönliche Empfehlungen (78 %) z.B. von Freunden. Andere Studien sprechen sogar von 92 %. Was das für euer Unternehmen konkret bedeutet? Schon 2015 veröffentlichte eine McKinsey-Studie dazu, dass für jeden Dollar, den Unternehmen in Influencer Marketing gesteckt haben, ein Ertrag von 9,60 Dollar erwirtschaftet wurde – Tendenz steigend. 💸💸💸

In seinen Anfängen konzentrierte sich Influencer Marketing auf Offline-Meinungsführer wie Journalisten oder Industrieanalytiker. Der Deal war aber der gleiche wie in der heutigen Social-Media-Welt. Ausgewählten journalistischen Influencern wurde spezieller Zugang zu Informationen oder Firmenveranstaltungen gewährt. Das Ziel: langfristige Beziehungen aufbauen und somit eine positive Berichterstattung ergattern. Influencer Marketing war somit in seinen Anfängen ein kosteneffizientes Werkzeug für Unternehmen, um mit kleinen Marketingbudgets eine große Reichweite zu erzielen. Übersetzt: Kunden die eigene Werbung machen lassen. 😏

Mehr Nahbarkeit durch Influencer Marketing

Dabei ist der gegenwärtige Vorteil, dass die Empfehlung eines Kunden für uns wesentlich vertrauenswürdiger ist als die zehnte Werbeanzeige, die wir am Tag ausgespielt bekommen (ganz abgesehen von technischen Hindernissen für Unternehmen wie Adblockern). Durch die Kooperation mit Influencern und die Nutzung der sozialen Netzwerke erfährt die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda somit ein starkes Reichweiten-Upgrade. Durch den „Personality“-Aspekt und die Nähe vieler Influencer zu ihrer Community entsteht eine Verbindung, die bei vielen Fans über die zu einem klassischen Idol oder Hollywood-Sternchen hinausgeht.

Influencer werden zu (entfernten) Freunden. Sie sind die Stars aus dem echten Leben, vielleicht sogar aus deiner, meiner Nachbarschaft. Man kann sie in ihrem täglichen Alltag begleiten, hört sie reden, lachen, weinen und wird ständig mit neuen Bildern und Videos versorgt. Irgendwie gruselig findet ihr? Stimmt – aber irgendwie auch authentischer, oder? Zumindest sieht das eine riesige Zielgruppe so, die ihre Influencer heiß und innig liebt.
Und genau diese „besondere“ Beziehung mit der Community macht Influencer Marketing zu einem mächtigen Marketingwerkzeug. 🙌🏽🛠

Wie Influencer Marketing bisher ablief

Viele Unternehmen haben deshalb in den letzten Jahren kostenlose Produkte an Influencer gesendet, in der Hoffnung, dass sie es ihrer Community daraufhin empfehlen. In den meisten anderen Fällen floss Geld vom Unternehmen zum Influencer – zahlreiche Influencer-Kampagnen wurden so eingegangen. Seit der Verhärtung des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) in diesem Jahr ist nun jedoch die lange Zeit der rechtlichen Grauzone beendet und auch das Vorgehen im Influencer Marketing hat sich anpassen müssen. Jeder Influencer, der sein Profil also gewerblich nutzt, muss seine Beiträge automatisch als *Werbung*, Bezahlte Partnerschaft mit… oder #Anzeige gegenzeichnen, sobald dort Marken sichtbar oder markiert sind. Wer sich das Regelwerk dazu einmal ganz genau ansehen will, bitte hier entlang: www.wettbewerbszentrale.de/media/getlivedoc.aspx?id=35905 

Aber davon lassen wir uns natürlich nicht abbringen, denn Influencer bringen Content, Reichweite und den direkten Draht zur Community, und zwar, obwohl sie den Inhalt als Werbung kennzeichnen. Es sollte euch sogar daran gelegen sein, dass der Influencer eurer Wahl sauber arbeitet – also weitermachen!
*Anzeige* weil Werbung für Werbung mit Influencern 😝😝😝

Ashley Olsen I Think They Get The Point GIF - Find & Share on GIPHY

Soooo viele Influencer – welcher ist denn nun der Richtige?

Die Social-Media-Kanäle, im speziellen Instagram, sind gerade nur so übersät von Influencern jeder Fasson. Besonders Top Influencer haben bereits etliche Kampagnen mit Unternehmen gefahren und ihre Kanäle sind demnach bereits voller branded Content. Daher geht der Trend auch mehr und mehr zu „noch unverbrauchten“ und den „besonders glaubwürdigen“ Micro Influencern. So können fünf bis zehn Micro Influencer mit einer Gesamtreichweite von ca. fünfzig- bis hunderttausend Usern genauso viel Erfolg versprechen wie ein einziger Top Influencer mit fünfhunderttausend Abonnenten. Warum? Weil sie großes Potenzial bieten! Daher lohnt es sich je nach Ziel sogar, bewusst auf kleinere Kanäle zurückzugreifen. Denn hier liegt der Vertrauensfaktor entsprechend hoch und die Community besteht größtenteils aus Freunden und Familie – quasi der perfekte Nährboden für eure Produkt-Empfehlung.

Auch Influencer müssen gemanagt werden

Ihr merkt schon: Letztlich ist bei der Auswahl des Influencers immer das gewünschte Ziel entscheidend. Geht es allein nur um Reichweite und Markenbekanntheit (quantitative Ziele), sind große Kanäle durchaus sinnvoll. Bei Zielen, die sich auf konkrete Produktempfehlungen und langfristige Markenbindung beziehen (qualitative Ziele) sind auch schon sehr kleine Kanäle vielversprechend.

Dies führt uns letztlich zu einem weiteren wesentlichen Erfolgsfaktor des Influencer Marketings: der Zusammenarbeit. Auch hier gilt natürlich „Influencer müssen gemanagt werden“. Wie ihr das am besten macht und welche Schritte ihr dabei beachten solltet, das erfahrt ihr dann im nächsten Blog. 😜 💁🏽Ihr dürft also gespannt sein!

Wir hoffen, euch mit diesem Artikel die Welt der Influencer ein bisschen näher gebracht zu haben. Vielleicht konnten wir sogar die Skeptiker unter euch an der einen oder anderen Stelle abholen. Man darf über die Social Influencer und Instagram-Beauties denken was man will – ein möglicher Erfolgsfaktor für eurer Marketing sind sie aber allemal. Besonders, weil sie euch neue Wege zu Zielgruppen eröffnen, an die ihr sonst möglicherweise schwerer herankommt.

Hinterlasst uns einen Kommentar ⬇️ oder schickt uns eure Fragen. Gern helfen wir euch weiter.

Bild: Influencer – ein Blogbeitrag von 247GRAD

Quelle: Studiostoks / shutterstock.com

Autor

Jennifer Kluge

Jennifer Kluge
Social Media Director

Jenny steht für kreativen Content. Sie beweist eine präzise Federführung, ob im Social Web oder an der Staffelei.

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden

Kommentieren

Vielen Dank, {{inputName}}!

Wir prüfen deinen Kommentar und veröffentlichen ihn in Kürze hier im Blog.

247GRAD

Kommunikation braucht Dialog.
Schreiben Sie uns!