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23.08.2018 . Social Media Marketing . Jennifer Kluge

Fünf Schritte zum erfolgreichen Influencer Marketing

In diesem Blogbeitrag erklären wir euch fünf elementare Schritte, mit denen ihr Influencer-Kooperationen erfolgreich strategisch einsetzt und gut organisiert durchführt.

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In unserem letzten Blogbeitrag zum Thema Erfolgsfaktoren von Influencer Marketing haben wir euch bereits erklärt, warum diese Art von Marketing so viel Potenzial bietet. Wer in der Werbung arbeitet, ist immer auf der Suche nach neuen Trends und Wegen, um an seine Zielgruppe heranzukommen. Influencer Marketing ist genau solch ein erfolgsversprechender Weg, um exakt diese Menschen zu erreichen.

Habt ihr euch mit der Materie angefreundet und seid bereit, Influencer Marketing als Marketing Tool einzusetzen, beginnt der entscheidende Teil: Die Zusammenarbeit. In diesem Blogbeitrag erklären wir euch in fünf Schritten, wie ihr Influencer-Kooperation erfolgreich einsetzt und durchführt – bereit?

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How to: 5 Steps zum erfolgreichem Influencer Marketing

  • Vorbereitung ist alles

    Das „Onboarding“ dient zur Bewertung des Status quo eures Unternehmens oder eurer Marke: Wo steht ihr gerade? Was wollt ihr erreichen? Wer ist eure Zielgruppe? Das Onboarding zielt darauf ab, die Vergangenheit und die Gegenwart zu betrachten und zu bestimmen, welche Maßnahmen an diesem Punkt für euer Unternehmen oder eure Marke geeignet sind. Schließlich geht nichts über die gute, alte IST-Analyse. 🤓

  • Planung auch!

    Die anschließende Planungsphase ist wichtig, um die Art der strategischen Maßnahmen genauer zu bestimmen. In diesem Schritt entscheidet ihr (oder ggf. eine Agentur), welche Art von Maßnahmen ergriffen werden: Möchtet ihr in erster Linie eure Markenbekanntheit steigern und euer Image stärken? Oder wird gerade ein neues Produkt eingeführt und ihr wünscht euch gezielte Product Placements? Influencer können aber auch als reichweitenstarke Testimonials dienen und ihre eigenen Erfahrungen mit eurem Produkt teilen und demnach wertvolles Feedback abgeben. Sie können euch aber auch einfach schönen Foto-Content liefern. Hier also spätestens nochmal die Unternehmensziele oder das Strategiepapier aus dem Schrank kramen. 📖

  • It’s a Match

    Während der Matching-Phase werden nun Influencer entsprechend eurem Bedarf identifiziert. Hier werden sowohl qualitative als auch quantitative Kriterien geprüft. Zum einen müssen die Influencer eine gute Markenpassung (Audience Fit) vorweisen, um überhaupt eure Marke bzw. euer Produkt glaubwürdig bewerben zu können. Auf der anderen Seite werden Messwerte geprüft, wie der Zielgruppen-Qualitätsfaktor und das Like-Follower-Verhältnis. Darüber hinaus müssen die Influencer ein Publikum haben, das eurer Marke und dem geförderten Produkt in Bezug auf Geschlecht, Alter und ggf. auch dem Standort entspricht. Agenturen benutzen hier häufig spezielle Tools, um an verschiedenste Kennzahlen zur Analyse von Influencern zu gelangen, die über die öffentlich sichtbaren KPIs der Kanäle weit hinausgehen. 👀

  • Die Kooperation

    Nach der Analyse und Identifizierung des geeigneten Influencers beginnt der organisatorische Teil – die Umsetzung. Eure Agentur oder ihr selbst kontaktiert eure Traum-Influencer und verhandelt Verträge abhängig vom Budget und Umfang der Kampagne. Gemeinsam muss dann über die Anzahl der Posts, Frequenz und konkrete Inhalte entschieden werden. Optimalerweise berücksichtigt ihr immer die künstlerische Freiheit des Influencers. Geht es um den finalen Vertrag, empfehlen wir euch, einen Anwalt zu Rate zu ziehen, der diesen überprüft – sicher ist sicher. Hier gilt auch: Je genauer der Vertrag, desto weniger Stress! Mit klaren Briefings und Wünschen kann der Influencer selbst effizienter arbeiten und alle sind am Ende happy 👏🏽 (Korrekturschleifen mag schließlich niemand).

  • Nichts geht über KPIs

    Wenn die Kooperation beendet ist, folgt die Evaluation der Kampagne. Auch hier empfehlen wir, zu Beginn den Influencer zu briefen und ihm mitzuteilen, was genau er dokumentieren soll. Wichtige Kennzahlen in diesem Zusammenhang sind Interaktions-Kennzahlen (Likes, Kommentare, Follower-Wachstum) und die Reichweiten im Verlauf der Kampagne pro Beitrag. Bei Instagram sollte der Influencer also seine Insights analysieren und Screenshots sowie Daten für eure Kooperation sammeln. Die Qualität der Kommentare solltet ihr selbst prüfen, um anschließend bewerten zu können, ob die Community eine positive oder negative Einstellung gegenüber eurer Marke oder dem Produkt vertritt. Hat ein Beitrag tausende Likes und etliche Kommentare erzielt, die sich jedoch alle auf das tolle Sommerkleid und nicht auf euren neuen Gemüsesaft beziehen, schmälert dies natürlich den Wert dieser Kennzahl ungemein. Nehmt euch für die Auswertung die nötige Zeit, um wichtige Erkenntnisse gewinnen zu können. Dann kann auch schon die nächste Kooperation kommen. 🎉

Also auf und los geht’s mit der Influencer-Recherche. Wir hoffen, unsere Tipps helfen euch dabei! Und wenn ihr dazu Fragen habt, kommt gerne nochmal auf uns zu, okay?

Influencer Marketing: Auf die richtige Zusammenarbeit kommt es an! –  Studiostoks / shutterstock.com

Autor

Jennifer Kluge

Jennifer Kluge
Social Media Director

Jenny steht für kreativen Content. Sie beweist eine präzise Federführung, ob im Social Web oder an der Staffelei.

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