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23.10.2019 . Social Media Marketing . Felix Bartsch

Euer Content, die Netzwerke und ihr: Wählt eure Kanäle aus!

Die Social-Media-Welt ist im Wandel. Neue Netzwerke gehen durch die Decke, andere verlieren an Relevanz. Wir verschaffen euch Überblick: Lern jetzt, welche Netzwerke perfekt zu eurem Unternehmen passen.

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Content zu produzieren frisst Zeit. Es ist ganz egal, ob ihr ein langes Video dreht oder ein kurzes Statement veröffentlicht – immer stecken bestenfalls Herzblut und Mühe darin. Dementsprechend wollt ihr natürlich die maximale Reichweite und Effektivität aus eurem Content herauskitzeln. Das bedeutet für euch: Ihr müsst die richtigen Netzwerke identifizieren, um euren Content perfekt auszuspielen.

Damit ihr auch in 2019 noch den Überblick behaltet, haben wir diesen alten Blogbeitrag aus 2013 kurzerhand aktualisiert und mit neuen Zahlen versehen. Hier findet ihr nun alles Wissenswerte über die größten Netzwerke. Wir hoffen, dass euch diese Auflistung die Auswahl erleichtert und eure Inhalte voranbringt …

König der Social Networks: Facebook

Facebook Like-Daumen: Immer noch optimal für jede Form von Content

Quelle: Anikei / shutterstock.com

Facebook ist das Allround-Talent unter den sozialen Netzwerken. Auch wenn alljährlich der große Abgesang auf das Soziale Netzwerk erschallt, hält es sich weiterhin standhaft. Die Zahlen sprechen für die große Relevanz. Laut Onlinestudie der ARD / ZDF nutzen 35 % der Deutschen (Studienbasis: Menschen in Deutschland ab 14 Jahren, insgesamt 70,455 Mio.) Facebook jeden Monat. Täglich sind es immerhin noch 1/5. Das macht also monatlich ca. 25 Mio. und täglich 15 Mio. Nutzer auf Facebook.

Kein Wunder, dass Facebook auch 2019 immer noch weit oben auf der Agenda steht. Zwar haben andere Kanäle inzwischen ein besseres Standing bei der begehrten, jungen Zielgruppe. Aber insgesamt deckt Facebook immer noch einen großen Teil der deutschen Bevölkerung ab. Dazu kommen sehr gute Möglichkeiten rund um Targeting und Content-Produktion. Kein Netzwerk ist so vielseitig. Dementsprechend ist Facebook auch 2019 noch eine Allzweckwaffe für euer Marketing.

Der legitime Thronfolger: Instagram

Instagram-Logo: Mit dem Netzwerk erreicht euer Content die junge Zielgruppe

Quelle: estherpoon / shutterstock.com

Instagram hat eine einzigartige Kultur. Während auf Facebook der Text noch eine größere Rolle spielt, dreht sich hier alles um Bilder. Im Fokus stehen dabei künstlerische Fotos, neue Perspektiven und authentische Einblicke in die Lebenswelt. Instagram hat eine ganz eigene Ästhetik hervorgebracht. Wer nicht bereit ist, sich zu öffnen, wird auf Instagram wenig Chancen haben. Dazu kommt die immer größere Rolle der Instagram Stories. Dadurch alleine erfordert Instagram eine andere Herangehensweise als Facebook.

In Deutschland ist das Netzwerk sehr beliebt. Die Studie der ARD / ZDF erfasst 21 % monatliche Nutzer bei 13 % täglichen Nutzern. Jeden Tag tummeln sich also über 9 Mio. Deutsche auf dem sozialen Netzwerk. Das Besondere dabei: Fokussieren wir nur die junge Zielgruppe (14–29 Jahre), dann nutzen 62 % Instagram mindestens monatlich. Diese Zahlen sind absolut einzigartig und untermalen die immense Bedeutung von Instagram für euer Marketing. Kurz gesagt: Wenn ihr eine junge Zielgruppe erreichen wollt, kommt ihr um Instagram nicht herum. Noch nicht überzeugt? Mehr Zahlenmaterial zu Instagram aus dem vergangenen Jahr findet ihr hier.

Der Kurztext-Dauerbrenner: Twitter

Symbolbild: Eine Hand hält das Twitter-Logo

Quelle: fyv6561 / shutterstock.com

Die SMS des Internets mit kurzen, konzentrierten Nachrichten. Obwohl Twitter für Kurz-Texte konzipiert wurde, ist das Jonglieren mit Hashtags, Links, Fotos und Videos erstaunlich effektiv. Ihr könnt auf Twitter euren Content promoten, allerdings geht es besonders stark um die Vernetzung und Interaktion mit anderen Channels. 280 Zeichen müssen euch dabei reichen, aber auch komplexere Threads mit mehreren Posts untereinander werden angenommen.

Zahlentechnisch weiß das Netzwerk in Deutschland nicht sonderlich zu überzeugen. Lediglich 5 % der Deutschen (ca. 3,6 Mio.) nutzen laut ARD / ZDF das Netzwerk monatlich. Darin liegt jedoch auch ein Vorteil: Während Facebook beispielsweise sehr heterogen ist, fällt die Community auf Twitter spitzer aus. Gerade im Mediensektor (Journalismus, Digitalisierung etc.) ist Twitter zwecks Vernetzung und Austausch immens wichtig. Auch andere, professionelle Branchen setzen hier auf Nachrichtenaustausch und Kommunikation. Twitter ist nicht unbedingt das Netzwerk für den alltäglichen Gebrauch, aber für euer Unternehmen kann es – je nach Branche – ein sehr wichtiger Baustein sein … der sich auch bewerben lässt.

Die Videoplattform schlechthin: YouTube

YouTube-Logo: Die Plattform für Video-Content

Quelle: x9626 / shutterstock.com

YouTube ist und bleibt die führende Video-Plattform. Insgesamt 53 % der Deutschen nutzen laut ARD / ZDF-Studie YouTube monatlich, also über 37 Mio. Menschen. Davon sind 40 % mindestens wöchentlich auf der Plattform unterwegs. Besonders die junge Zielgruppe (14–29) findet großen Gefallen am Video-Content: 92 % sind jeden Monat aktiv. Zum Vergleich: Das beliebte Streamingportal Netflix kommt auf insgesamt 28 % monatliche Nutzer bei 61 % in der jungen Zielgruppe.

Für euch heißt das: An YouTube gibt es eigentlich kein Vorbeikommen. Warum eigentlich? Weil ein professioneller YouTube-Auftritt extrem viel Know-how erfordert. Ihr braucht gute Videotechnik und innovative Ideen, damit ihr nicht in der Flut an Videos untergeht. Denn die Konkurrenz ist riesig: Jede Minute werden auf YouTube laut Brandwatch 400 Stunden Videomaterial hochgeladen. Damit ihr da mithalten könnt, braucht ihr die richtige Strategie. Doch auch abseits vom eigenen Content ist YouTube eine spannende Plattform, die euch viele Werbemöglichkeiten eröffnet. Ihr solltet die Video-Plattform also in eure Überlegungen einbeziehen!

Für die Professionals: LinkedIn

LinkedIn als Netzwerk für Professionals

Quelle: Yogierman45 / shutterstock.com

LinkedIn dient grundsätzlich zur Pflege von Geschäftskontakten und zum Knüpfen neuer Verbindungen. Für euer Unternehmen also eine gute Möglichkeit, Employer Branding zu betreiben und spannende Talente zu identifizieren. Insgesamt fällt die Tonalität sachlicher aus als auf anderen Netzwerken. Während in Facebook, Instagram & Co. Unterhaltung eine größere Rolle spielt, solltet ihr auf LinkedIn auf professionelle, informative Inhalte setzen.

Da es sich um kein Alltagsnetzwerk handelt, sind die Nutzerzahlen entsprechend geringer. 5 % der Deutschen tummeln sich monatlich auf LinkedIn, also etwa 3,6 Mio. Menschen. Da die Zielgruppe jedoch relativ speziell ist, spielen die niedrigeren Nutzerzahlen keine große Rolle. Wenn euch Employer Branding wichtig ist, kommt ihr an LinkedIn kaum vorbei.

Jung und aufgedreht: TikTok

Blaues TikTok-Logo auf schwarzem Grund

Quelle: FillDmitriy Bell / shutterstock.com

Als mobile Lipsync App ist TikTok für viele Unternehmen erst einmal abseitig. Doch die Nutzerzahlen zeigen steil nach oben: Alleine im vergangenen Jahr 2018 stiegen die Downloads um über 400 %. Weltweit wurde TikTok schon über 1 Milliarde Mal heruntergeladen. In Deutschland steckt die Plattform allerdings noch etwas in den Kinderschuhen. Lediglich 2 % der Deutschen nutzen die Plattform monatlich. Aber: Auch hier ist die junge Zielgruppe (14–29 Jahre) wieder stärker am Start. Dort sind es 8 %, Tendenz deutlich steigend.

Dadurch, dass TikTok hierzulande noch am Anfang steht, ergeben sich für euch gute Möglichkeiten. Die Konkurrenz ist noch nicht so groß und eine starke Kampagne fällt schnell positiv auf. Wenn ihr also Interesse an der jungen Zielgruppe habt und mal einen neuen Weg einschlagen möchtet, ist TikTok eine spannende Option. Mehr dazu erfahrt ihr übrigens hier bei uns im Blog. 

Für Fotos und Grafiken: Pinterest

Schild mit Aufschrift „Pin it!“ als Symbolbild für das Netzwerk Pinterest

Quelle: Guenter Albers / shutterstock.com

Wie der Name schon verrät, fungiert Pinterest als digitale Pinnwand. Dort können Grafiken und Fotos angeheftet werden. Dabei werden die Inhalte nach verschiedenen Interessen gebündelt. Andere Nutzer greifen auf fremden Content zu und repinnen ihn an die eigene Wand. Im Endeffekt ist es eine visuelle Suchmaschine, die Bilder und Video-Content bietet.

Das Netzwerk spielt in der Studie von ARD / ZDF keine Rolle. Da es jedoch im September 2018 über 250 Mio. monatlich aktive Nutzer weltweit verzeichnete, lohnt sich der Blick definitiv. Besonders geeignet ist Pinterest, wenn euer Unternehmen besonders stark über die Optik kommt – beispielsweise bei Kleidung.

Wir bringen euren Content nach vorne

Dieser grobe Überblick sollte reichen, damit ihr identifizieren könnt, welche Netzwerke zu euch passen. Denkt immer daran, dass jedes Netzwerk ein eigenes Publikum hat mit eigenen Regeln und eigenen Vorlieben. Und da kommen wir ins Spiel. Wir unterstützen euch gerne und produzieren Content, der eure Zielgruppe präzise abholt – egal auf welchem Netzwerk.

Und wenn ihr euch gar nicht erst entscheiden könnt? Dann begleiten wir eure Social-Media-Aktivitäten gerne von Anfang an. Gemeinsam identifizieren wir die passenden Netzwerke, erarbeiten eure Strategie und setzen sie auch um. Schreibt uns einfach oder ruft uns an. Wir freuen uns auf eure Meldung!

Autor

Felix Bartsch

Felix Bartsch
Content Creator

Felix ist sprachverliebter Texter durch und durch. Als Roman- und Bühnenautor findet er in jeder Situation die passenden Worte.

Kommentare

Heike . 24.04.2013 . 14:59

Na denn mache ich ja alles richtig 😉

Dude . 25.04.2013 . 15:44

Aha, kommt mir bekannt vor:
http://www.grosocial.com/blogposts/where-should-i-share-my-social-content
#Quelle #Urheber

Antwort von Gerrit Müller . 29.04.2013 . 08:59

Richtig, diese Quelle ist im Artikel ja auch verlinkt.

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