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02.11.2021 . Digital Strategy . Malte Schreer

Suchmaschinenoptimierung eines Corporate Blogs [sechs Maßnahmen]

Mit Unternehmensblogs Zielgruppen erreichen? Außer Frage steht, dass die Suchmaschinenoptimierung eines Corporate Blogs elementar ist, um Traffic für die Blogartikel zu generieren … und zu verbessern. Hier haben wir 6 Tipps für euch!

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Ihr habt beschlossen, einen Corporate Blog für euer Unternehmen zu starten? Das ist ein guter Ansatz, schließlich kann ein Unternehmensblog eine sehr wichtige Rolle in eurem Marketing-Mix spielen, da er eine Brücke zwischen euch und euren Kundinnen und Kunden schlagen kann. Darüber hinaus, und das ist für euch sehr wichtig zu wissen, könnt ihr jeden einzelnen Artikel hervorragend für die Suchmaschinenoptimierung eines Corporate Blogs nutzen, da ihr für alle Beiträge einen individuellen Keyword-Schwerpunkt festlegen könnt.

Vielleicht seid ihr aber auch schon längst mit einem Unternehmensblog dabei und stellt euch Fragen wie diese:

  1. Was muss ich tun, damit meine Artikel noch besser in den Suchmaschinenergebnissen ranken?
  2. Wie bekomme ich mehr Traffic auf meine Website?
  3. Kann ich meine Zielgruppen auch über Blogartikel noch konkreter ansprechen?

Wenn das der Fall ist … gut. Sehr gut sogar! Denn offenbar haben wir genau das Thema gefunden, für das ihr nach Informationen sucht, damit ihr entweder loslegen oder noch schneller messbare Erfolge erzielen könnt.

In diesem Artikel gehen wir auf die oben genannten Fragen ein. Und wir werden euch wichtige Schritte zeigen, mit denen ihr eure Arbeit für den Corporate Blog noch wertvoller, noch erfolgreicher werden lasst. Natürlich ist die Suchmaschinenoptimierung für Corporate Blogs nicht nur darauf beschränkt. Aber da es uns wichtig ist, euch schnell und übersichtlich Maßnahmen an die Hand zu geben, mit denen ihr selbst loslegen könnt, konzentrieren wir uns hier auf sechs relevante Maßnahmen für SEO.

So weit alles klar? Beginnen wir mit unseren Tipps, wie ihr mit der Suchmaschinenoptimierung eines Corporate Blogs durchstartet.

1. Die Recherche der Inhalte ist der Einstieg

Schon jetzt ist euch wahrscheinlich bewusst, dass ihr vor allem über Blogbeiträge Zielgruppen auf eure Website lenken könnt. Warum ist das so? Idealerweise deckt ihr über die Vermittlung eures Wissens oder Informationen über euer Unternehmen, eure Leistungen oder Produkte die Suchfragen der Userinnen und User ab, indem ihr vorausschauend und immer aktuell Antworten gebt, nach denen mehr oder weniger konkret über die Suchmaschinen gesucht wird. Auf das Beantworten müsst ihr euch selbstverständlich nicht im Rahmen eines einzigen Artikels konzentrieren. Da ihr euch pro Artikel bestenfalls auf einen Themenaspekt konzentriert, dürft ihr einen Corporate Blog nicht nur als wachsendes, lebendes Projekt verstehen … ihr solltet es sogar!

Interdisziplinäre Redaktionsmeetings fördern den Mix an Themen!

In der Praxis bewährt es sich – übrigens auch in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden – immer wieder, in regelmäßigen Redaktionsmeetings zusammenzukommen, in denen gemeinsam Themen vorgestellt und für einen gewissen Zeitraum eingeplant werden. Natürlich kann dies sowohl als Präsenz-Veranstaltung wie auch online erfolgen. An diesem Meeting dürfen oder sollten sogar abteilungsübergreifend Kolleginnen und Kollegen zusammenkommen, die Input aus verschiedenen Sparten des Unternehmens zusammentragen. Hier begegnen sich zum Beispiel einmal im Monat Abteilungen wie Human Ressources, Produktentwicklung, Sales und natürlich Marketing für 60–90 Minuten zu einem konstruktiven redaktionellen Austausch.

Icon: Redaktionsmeeting

Bevor ihr nach dem Meeting mit dem Schreiben eines Artikels beginnt, versetzt euch bitte zunächst intensiv in die Köpfe eurer Kundinnen und Kunden, eurer potenziellen und vor allem gewünschten Leserschaft. Gebt alles, eure Zielgruppen ausführlich zu antizipieren, indem ihr ihre möglichen Fragen, ihren Bedarf nach Antworten ermittelt. Stellt das Bedürfnis und das Interesse der Lesenden in den Vordergrund und koppelt sie mit hilfreichen, wissenswerten Mehrwerten. Gelingt euch das, seid ihr einen großen Schritt weiter. Tut ihr euch damit schwer, hilft oft ein zusätzlicher Blick von extern.

2. Keyword-Analyse bildet das Grundgerüst

Nachdem ihr Themen für euch selektiert habt und bereits herausfinden konntet, wie ihr damit eure Zielgruppen happy machen könnt, geht es an die Keywords. Keywords sind deshalb elementar, weil eure Artikel auch organisch über Suchmaschinen gefunden werden sollen. Keywords triggern aber nicht nur Google & Co., sie dienen euch beim Schreiben auch als Kompass und roter Faden, der sich logisch durch eure Geschichte und somit durch das Vermitteln eurer Infomationen zieht.

Nutzt die Keywords aber bitte nicht nur im Fließtext, sondern auch in den Haupt- und Unterüberschriften sowie in der Benennung der Fotos, Grafiken etc., mit denen ihr eure Beiträge bereichert. Aber auch für die Meta-Descriptions eurer Artikel sind Keywords ein absolutes Must-do … dazu unter Punkt 5 dann mehr.

Keywords entfalten sich, wenn sie ganzheitlich eingesetzt werden, am besten.

Tools für die Keyword-Recherche gibt es eine ganze Menge. Mit ihnen analysiert ihr zum einen die wichtigsten Keywords, zum anderen bestimmt ihr auch das Suchvolumen. Einen ersten guten Eindruck liefert oft Google Suggest. Mit der Google-Erweiterung könnt ihr euch einfach und kostenlos auf die Vorschlagssuche begeben, bei der während des Eingebens des Suchbegriffs bereits Stichwörter mit einer geschätzten Trefferzahl aufgelistet werden. Ähnlich praktisch bekommt ihr bei YouTube als ebenfalls riesige Suchmaschine eine Vielzahl an guten Hinweisen. Probiert es einfach mal aus.

Abbildung: Google Suggest trifft Suchvorschläge

Noch professioneller geht ihr allerdings vor, wenn ihr mit dem Google Keyword Planner oder mit kostenpflichtigen Tools wie Sistrix oder Semrush arbeitet. Wenn ihr euch nicht sicher seid, welches Tool für euch am besten geeignet ist, kommt gern auf uns zu. Gern helfen wir euch sowohl bei der Toolauswahl oder auch direkt bei der Keyword-Recherche.

3. Content lesefreundlich für User*innen und Suchmaschinen schreiben

Vielleicht seid ihr schon über den Hinweis gestolpert, dass ihr die Lesefreundlichkeit beachten solltet. Das ist tatsächlich nicht nur wichtig für eure Leserschaft … auch Google misst der Lesefreundlichkeit eine enorme Bedeutung bei. Aus diesem Grund ist die Lesefreundlichkeit ein Rankingfaktor, den wir in Kombination mit den anderen SEO-Maßnahmen auf keinen Fall vernachlässigen sollten.

Welche Faktoren zählen für SEO zur Lesefreundlichkeit?

Achtet auf möglichst kurze, also nicht zu verschachtelte oder künstlich in die Länge gezogene Sätze. Verzichtet auf unnötige Füllwörter. Fettet oder unterstreicht ihr wichtige Begriffe oder Textpassagen, die den Lesenden ins Auge springen, ist das legitim und bestenfalls hilfreich. Verfasst ihr Artikel mit wissenschaftlichem Background, ist der Einsatz von Fachtermini selbstverständlich angemessen wie erforderlich. Könnt ihr die Verwendung von Fachbegriffen einschränken, zahlt dies auf das SEO-Konto ein. Beachtet dabei aber bitte immer die Balance zwischen dem Erreichen eurer individuellen und vielleicht spitzen Zielgruppen und der Verbesserung der Lesbarkeit.

Zur Lesefreundlichkeit können bzw. müssen wir darüber hinaus auch eine richtige, klare Struktur für eure Blogartikel beherzigen. Dazu zählt auch der Einsatz von Überschriften in einer logischen Hierachie. Wenn ihr euch an den folgenden Aufbau haltet, habt ihr auch diesen wichtigen Faktor fest im Griff.

Icon: Hierachie der Überschriften eines Corporate Blogs

Unterstützen lassen könnt ihr auch auch hier von einer Vielzahl an Tools, die mittlerweile teilweise sogar auf künstlicher Intelligenz basieren, so zum Beispiel Outranking.io. Und da die meisten von euch Inhalte über ein Content-Management-System (kurz CMS) wie WordPress verarbeiten dürften, gibt es auch für euch eine gute Nachricht: Nutzt eines der vielen Plugins wie Yoast, die schon längst eine sehr gute Orientierung geben und Hinweise darauf liefern, wo ihr am besten noch einmal optimieren solltet.

Abbildung: Lesefreundlichkeit bestimmen mit Plugin Yoast

Mit einem Plugin Lesefreundlichkeit überprüfen (Plugin: Yoast)

4. Die richtigen Bilder und Grafiken einsetzen

Wahrscheinlich möchtet ihr die Inhalte eurer Artikel für den Corporate Blog mit Fotos oder Grafiken visuell aufwerten. Achtet bitte direkt darauf, die Dateien in einer Größe abzuspeichern, die Sinn macht. Reduziert die Größe auf eine Web-kompatible Größe und speichert sie so komprimiert ab, dass ihr ein ideales Verhältnis zwischen Bildqualität und Ladezeit erreicht. Schließlich wollt ihr eurer Zielgruppe mit den Dateien hochwertig Informationen vermitteln. Gleichermaßen solltet ihr aber auch die mit der Dateigröße verbundenen Ladezeit im Auge behalten. Schließlich ist diese wiederum ein Rankingfaktor für Google!

Tipp: Corporate Blogs verbessern Social-Media-Kommunikation

Neben den üblichen und kostenpflichtigen Bildbearbeitungsprogrammen sind Tools wie Squoosh extrem hilfreich. Natürlich ist der Leistungsumfang um ein Vielfaches geringer als der von professionellen Programmen wie Photoshop … für das Komprimieren von Fotos reichen diese Lösungen aber allemal.

Bevor ihr die bearbeiteten Fotos nun einsetzt, kommen wieder die bereits recherchierten Keywords ins Spiel. Da viele Userinnen und User im Netz nach Fotos suchen und die dadurch gefundenen Dateien somit ein Link zu eurem Artikel sein können, benennt ihr eure Fotos auch entsprechend. Verwendet dabei bestenfalls das Keyword eures Artikels und kombiniert ihn mit zwei, drei zusätzlichen Keywords, die für den Artikel und das Bild relevant sind.

5. Die Macht der Meta-Ebene nutzen

Eine wirklich machtvolle Maßnahme, eure Beiträge des Unternehmensblogs organisch sichtbarer zu machen und Traffic zu generieren, ist die Verwendung der für die Lesenden unsichtbaren Meta-Ebene. Dazu müsst ihr im Backend eures CMS Informationen hinterlegen, an denen sich die Suchmaschinen orientieren können. Auch hier machen es euch die bereits erwähnten Plugins recht einfach. Weist jedem Artikel Title und Meta-Descriptions zu, die ein Match zwischen Suchanfrage und eurem Artikel liefern. Je gezielter ihr Informationen einsetzt, desto enger wird das Netz, das ihr um eure Zielgruppen spinnt.

Ihr dürft davon ausgehen, dass auch euer Wettbewerb diese Möglichkeiten ausschöpft. Überprüft daher, wie ihr euch auf der Suchergebnisseite (SERP: Search Engine Result Page) von der Konkurrenz abheben könnt. Beachtet aber immer dabei, dass ihr über die Descriptions Versprechen in den Snippets abgebt. Die Userinnen und User wollen sich darauf verlassen können, dass sie die Punkte, die ihr über die SERPs spoilert, in eurem Artikel auch wiederfinden. Finden sie auf ihre Fragen bei euch keine Antworten, ist ein schneller Absprung von der Seite so gut wie garantiert. Mit einem installierten Plugin könnte das Ganze dann so aussehen:

Abbildung: SEO mit Meta-Ebene für Blogartikel verbessern

Meta-Ebene: Leicht zu bedienende Nutzeroberfläche (Plugin: Yoast)

Habt ihr einmal die Zeit, die Snippets des Wettbewerbs mit euren zu vergleichen, werdet ihr möglicherweise selbst schnell feststellen, welche Anpassungen nötig sind, um die Entscheidung der Suchenden, auf euren Snippet zu klicken, möglichst einfach zu machen. Mit Sistrix oder einem vergleichbaren Tool könnt ihr auf Knopfdruck einen Snippet-Vergleich abrufen.

Für die möglichst vollständige Beschreibung auf Meta-Ebenes solltet ihr euch natürlich auch für die Fotos, Grafiken etc. Zeit nehmen. Wie eben schon kurz erwähnt, wollen auch diese Dateien gefunden werden.

6. Internes Linkbuilding gibt Orientierung

Euer Blog enthält bereits mehrere Artikel, die sich auch mit unterschiedlichen Themen befassen? Das könnte durchaus spannend sein für eure Zielgruppen. Gebt ihnen daher aufschlussreich Infomationen, wo sie mit nur einem Mausklick einen weiteren für sie spannenden Artikel finden. Das könnt ihr natürlich zu einem lösen, in dem ihr im Text einen Begriff oder eine Textpassage markiert. Mehr Aufmerksamkeit erhaltet ihr jedoch, wenn ihr beispielsweise mit HTML-Buttons arbeitet, die kurz umreissen, welcher Inhalt nach einem Klick zu erwarten ist. Das könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Do’s & Don’ts für euren Corporate Blog

Linkbuilding ist ein weltklasse Instrument … nicht nur für SEO. Mit einem konsequenten Linkbuilding gebt ihr euren Besucherinnen und Besuchern des Unternehmensblogs bestenfalls auch eine hervorragende Orientierung im Rahmen einer Customer Journey. Wie ihr mit einer Customer Journey ganzheitlich ans Werk geht, beschreiben wir euch in unserem Artikel über Customer Journey Mapping.

Suchmaschinenoptimierung eines Corporate Blogs läuft?

Nun haben wir euch schnell einen kleinen aber bunten Blumenstrauß an hilfreichen Tipps für die Suchmaschinenoptimierung eines Corporate Blogs überreicht. Voraussetzung für das Aufblühen eures Blogs ist natürlich, dass auch an das technische SEO gedacht wird. Bei Bedarf überprüfen wir euren Blog diesbezüglich gern.

Das Thema Suchmaschinenoptimierung für Corporate Blogs brennt bei euch? Ihr bekommt eure Ideen nicht umgesetzt oder die Verbesserung von Rankings und Traffic haben sich für euch noch nicht eingestellt? Schreibt uns gern eine Nachricht. Wir schauen gern für euch nach, warum euer Blog noch nicht in Fahrt gekommen ist … oder wir ihr bestenfalls überhaupt erst einmal starten solltet.

Wir freuen uns auf und über eure Anfragen. 👋😀

 

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