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Qualifizierte Fachkräfte über Social Recruiting gewinnen

Passende Mitarbeiter zu finden, ist manchmal gar nicht so leicht. Wir zeigen, wie Social Media dir beim Recruiting helfen kann.

Erfolgreicher Bewerber freut sich
Erfolgreicher Bewerber freut sich

Wie finde ich einen Key Account Manager mit Agenturerfahrung? Gar nicht so einfach. Viele Firmen sind auf der Suche nach Fachkräften. Je höher die erforderliche Qualifikation, desto härter wird es, bis du geeignete Kandidat*innen zu einem Vorstellungsgespräch einladen kannst. Höchste Zeit also, deine Strategie anzupassen und mit Social Recruiting qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.

Woher kommen die Leute?

Als Unternehmer hast du mehrere Chancen:

  • Selbst anlernen: Neue Kollegen kommen direkt von der Schule, aus der Ausbildung oder von der Hochschule. Dann werden diese im Unternehmen selbst weiterqualifiziert. Das dauert natürlich eine gewisse Zeit und ist deshalb nicht immer die favorisierte Option.
  • Ab in die City: Das Unternehmen siedelt sich in einer Metropole an. Entweder komplett oder mit einer Außenstelle.
  • Rückkehrer abfangen: Wenn sich der Firmensitz nicht direkt am Nabel der Welt befindet, lohnt es sich, zumindest am Puls der Zeit zu sein. Suche gezielt nach Menschen und halte Ausschau noch potentiellen Mitarbeitern, die ursprünglich aus der eigenen Region kommen. Viele Kanditaten arbeiten eine Weile in den großen Städten und kehren dann schon nach wenigen Jahren zurück. Mit etwas Glück (und Können) holt man sich so erfahrene Top-Leute zurück in die schöne Provinz. Gerade hier bietet Social Recruiting große Ansatzmöglichkeiten.
  • Abwerben: Nicht unbedingt die feine englische Art, aber auch andere Mütter haben schöne Töchter. Möglicherweise wird man bei den marktbelebenden Mitbewerbern fündig. Deine Challenge: Du musst dann allerdings auch wirklich besser sein.

Als Unternemen in der Provinz lohnt es sich, Rückkehrer zu adressieren, die aus den Metropolen kommen und wieder zurück wollen. [tweet]

Das Unternehmen kommt zum Kandidaten

Wenn auf das großartige Jobangebot auf deiner Website oder in der Zeitung keine Bewerbungen folgen, musst du selbst aktiv werden. Am besten geht das, indem du dort aktiv wirst, wo sich deine Traumkolleg*innen ohnehin schon aufhalten. Klassischerweise kamen an der Stelle Printanzeigen ins Spiel, wo die Stellenanzeige geschaltet wurde. Später ergänzten Jobplattformen wie Monster, Stepstone oder Indeed die Angebote. Das Grundprinzip ist im Grunde gleich – die Anzahl der Leute, die die Anzeige sieht, wird vergrößert durch bezahlte Werbung. Das Problem: Der Impuls muss immer noch vom Job-Suchenden ausgehen.

Social Recruiting: Jobangebot z.B. als Facebook-Werbeanzeige

Auf Facebook sind eine Menge Leute unterwegs. Das Schöne: Man kann auch dort Anzeigen schalten, die sich beeindruckend gut targeten lassen. Über Social Recruiting erreichst du also exakt die zukünftigen Bewerber, die speziell für dich in Frage kommen. Du siehst: Hier kommt die erste Aktion also von dir als Arbeitgeber selbst, und das dynamisch, proaktiv. Die Anzeige erhält nur die Person, auf die bestimmte Merkmale zutreffen und zwar dort, wo sie ohnehin schon ist: auf Facebook.

Am besten erreichst du qualifizierte Kandidaten dort, wo sie sowieso schon sind: Auf Facebook. [tweet]

Ausspielen kann man Werbeanzeigen auf Facebook z.B. nach Wohnort, nach Alter und vor allem nach Interessen. Als Beispiel: Die Anzeige sieht also dann nicht jeder, sondern nur 25- bis 40-Jährige, die im Umkreis von 25 km um Koblenz wohnen und sich ausgerechnet für Programmierung interessieren.

Facebook arbeitet außerdem an einem eigenen Feature für Jobangebote. In den USA und Kanada ist das Ganze schon live dort kann man sich bereits direkt über die Timeline des Unternehmens bewerben, das Mitarbeiter gewinnen möchte.

Neben Werbeanzeigen sind auch Facebook-Gruppen eine attraktive Quelle. Frag doch einfach mal den Kollegen, neben dem der leere Stuhl steht, in welchen Facebook-Gruppen er ist. Auch eine Alumni-Gruppe der Wirtschaftsinformatik-Studenten der Universität in deiner Stadt kann relevant sein – man muss nur wissen, dass es sie gibt und dann darin posten. Dabei sollte man natürlich dennoch auf die jeweiligen Gruppenregeln achten.

Jobanzeigen in Facebook-Gruppen erreichen potenzielle Kandidaten nach Interesse, Ort, Uni… [tweet]

Du kannst uns mal…deine Bewerbung schicken

Das war der Titel einer Social-Recruiting-Kampagne für uns selbst. In Social-Media-Posts und -Anzeigen wird natürlich nicht nur mit Text gearbeitet. Dir stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Wahl, du kannst dich kreativ vollkommen austoben. Ich zeige dir kurz anhand eines Beispiels, wie wir vor wenigen Jahren mit einem Video erfolgreich um neue Mitarbeiter geworben haben.

YouTube

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Im Rahmen der Kampagne haben wir außerdem eine kleine Guerilla-Aktion gestartet. Wir sind mit gelben Morphsuits an der naheliegenden Universität unterwegs gewesen und haben dabei Studierende auf der Suche nach Werkstudenten angesprochen. Die Kamera lief auch mit:

Vimeo

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Dass das nicht nur bei einer hippen Online-Agentur funktioniert, beweist die Glaserei Sterz aus Cuxhaven. Die haben dieses Video gepostet, das mit mittlerweile über drei Millionen Aufrufe sensational viral durch alle Kanäle schwirrt. Das Ergebnis:  Die Glaserei wurde von Bewerbungen regelrecht überflutet. Du kennst das Video nicht? Ich zeige es dir:

https://www.facebook.com/glaserei.sterz/videos/1625119947569928/

Dabei ist offensichtlich nicht die filmische Qualität des Videos entscheidend, sondern die Aussage. Merke: Es muss definitiv kein Hochglanz sein. 😉

Employer Branding

Kurzer Exkurs: Auch über die Arbeitgebermarke, neudeutsch „Employer Branding“, solltest du dir Gedanken machen. Ein paar Stichworte:

  • Eine starke Marke erhöht die Bindung des Mitarbeiters zum Unternehmen.
  • Der Wertekompass des Unternehmens gibt der Arbeit einen übergeordneten Sinn.
  • Ein Unternehmen sollte die eigenen Stärken nach außen kehren.
  • Freiwillige Benefiz-Projekte (CSR) zeigen das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens.
  • Vielfalt (Diversity) belebt die Firmenkultur.
  • Offenheit leben, Lernwilligkeit zeigen, Streben nach Verbesserung verankern.

Mit diesen Maßnahmen befördert man die Mitarbeiter zum Aushängeschild. Dies wirkt auch nach außen auf potentielle Kandidaten.

Mitarbeiter halten

Eigentlich ganz simpel: Die Kollegen, die kontinuierlich motiviert sind und dabei bleiben, braucht man nicht zu ersetzen. Aber wie schafft man das? Auch dazu ein paar Ansätze:

  • Freiraum zum Experimentieren geben (z.B. ein Zeitkontingent zum Arbeiten an einem eigenen, innovativen Projekt)
  • Mitarbeiter als Repräsentanten des Unternehmens verstehen
  • Neuartige Inhalte recherchieren lassen (z.B. für Firmenblog nutzbar)
  • Mitarbeiter auf Veranstaltungen mitnehmen
  • Interne/externe Events organisieren lassen (z.B. Mitarbeiterschulung, Barcamp, Hackathon…)
  • (hochwertige) Firmenkleidung/Merchandise verschenken

Noch keine Idee?

Als Agentur helfen wir häufig bei Social Recruiting-Aktionen, liefern kreativen Input und setzen die Kampagne um, natürlich im engen Austausch mit allen Beteiligten. Schon mit relativ geringem Aufwand kannst du so deinen Wunschkandidaten erreichen. Also, ist dies ein guter Start für dich, mit Social Recruiting zu beginnen? Lass es uns wissen…

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Gerrit

Gerrit Müller
Head of Client Services & Operations

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