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LinkedIn-Unternehmensseite: So entdecken euch mehr Nutzer*innen

Mit eurer LinkedIn-Unternehmensseite gebt ihr euch richtig Mühe – aber der Erfolg stellt sich nicht ein? Wir haben da ein paar Tipps für euch!

Bild zum Thema LinkedIn-Unternehmensseite: Eine Frau sitzt vor einem Laptop und hält ein Smartphone in der Hand.
Bild zum Thema LinkedIn-Unternehmensseite: Eine Frau sitzt vor einem Laptop und hält ein Smartphone in der Hand.

Welche Company-Profile gibt es, wofür braucht ihr die LinkedIn-Unternehmensseite und wie erhält euer Unternehmenscontent mehr Aufmerksamkeit? Wir fassen für euch die wichtigsten Punkte zusammen.

Diese LinkedIn-Unternehmensseiten gibt es und dafür sind sie gut

  1. LinkedIn-Unternehmensseite: Eine Unternehmensseite ist eine Präsenz eines Unternehmens auf LinkedIn, oft thematisch und in Bezug auf Kommunikationsziele als Aushängeschild gestaltet. Updates können organisch für verschiedene Sprachgemeinschaften veröffentlicht werden, aber erst, wenn die Seite mindestens 300 Follower einer Sprachgemeinschaft hat.
  2. Mit Unternehmensseite verbundene Seiten: Sind genau gleich aufgebaut wie Unternehmensseiten und sinnvoll, wenn ihr regionalen Teams lieber keinen Zugang zur Hauptseite geben möchtet oder wenn eure regionalen Teams eine eigene Seite haben sollen.

    Abbildung zum Thema LinkedIn-Unternehmensseite: Screenshot vom Unternehmensprofil von HELLA.

    Die LinkedIn-Seite von HELLA Aftermarket ist eine mit der Unternehmensseite verbundene Fokusseite.

  3. Fokusseiten: Der Funktionsumfang gleicht dem der LinkedIn-Unternehmensseite. Voraussetzung für eine Fokusseite ist aber eine Hauptunternehmensseite. Fokusseiten können sehr gut zielgerichtet beworben werden. Sie ergänzen Unternehmensseiten und sind zum Beispiel sinnvoll, …
    1. … wenn es Fokusprodukte, Brands oder Launches gibt, bei denen sich die Kommunikation strategisch vom Rest der Präsenz unterscheidet. 
    2. … wenn das Marken- oder Initiativenbewusstsein erhöht oder Aufmerksamkeit für etwas in der Zukunft (Event, Launch, Gesetzesinitiative, …) aufgebaut werden soll. 
    3. … wenn es diverse Business-Bereiche gibt, die nicht zusammenpassen oder komplett unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. 
    4. … wenn es komplett unterschiedliche lokale, regionale oder nationale Märkte gibt.
  4. Karriereseiten: Sie bieten sich an, wenn Employer Branding und Recruiting auf LinkedIn wichtige Ziele sind. Karriereseiten müsst ihr zu eurer LinkedIn-Unternehmensseite kostenpflichtig dazu buchen. Bestimmte Funktionen werden dann an die Unternehmensseite angebaut, die für das Recruiting hilfreich sein können.

    Abbildung zum Thema LinkedIn-Unternehmensseite: Screenshot vom Karriereseitenbereich von Unilever auf LinkedIn.

    Karriereseitenbereich von Unilever.

Warum die organischen Updates eurer LinkedIn-Unternehmensseite verpuffen – und was ihr dagegen tun könnt

Doch wie erreichen organische Seiten-Updates überhaupt irgendjemanden? „Warum die Frage?“, sagt ihr jetzt vielleicht, „unsere Updates erreichen doch zumindest mal alle unsere Seitenfollower“. Tja, das ist eben nicht so. Denn der LinkedIn-Algorithmus entscheidet auf Basis bestimmter Kriterien, das Update an bestimmte Nutzer*innen auszuliefern – oder eben nicht. Das gilt übrigens auch für Updates von Personenprofilen. Neue Updates zeigt LinkedIn zunächst einer kleinen Probegruppe eurer Followerschaft. Wie diese reagieren, determiniert dann, ob das Update in noch mehr Feeds landet oder nicht.

Es kommt also nicht so sehr auf die Followerzahl eurer LinkedIn-Unternehmensseite an. Nehmt am besten noch folgende Kriterien in den Blick:

  1. Qualität des Contents: Aufgrund der monetären Interessen der Plattform werden organische Seitenupdates Nutzer*innen nur bei wirklich als qualitativ sehr hoch eingestuftem Content gezeigt. Einen Einblick in ihre Definition von „Qualität“ hat LinkedIn hier mal gegeben. Übrigens: Die Kriterien ändern sich selbstverständlich oft oder werden neu gewichtet. Deshalb ist das Engagement der Nutzer*innen auf LinkedIn-Unternehmensseiten umso wichtiger
  2. Engagement steigern: Eure Seiten-Updates erreichen mehr Menschen, wenn Nutzer*innen aus dem Netzwerk eines anderen Users ein Update eurer Seite teilt, liked oder kommentiert. Und zwar, weil LinkedIn seine Nutzer*innen über die Aktivitäten der mit ihnen verbundenen Nutzer*innen recht aktiv informiert – also zum Beispiel auch, mit welchen Seitenupdates diese interagieren. Dieser Netzwerk-Effekt wiegt umso schwerer, da die organische Reichweite für Company Pages 2022 jetzt im dritten Jahr gefallen ist – das spürt ihr als Seiten-Admins sicher auch subjektiv. Ein Post erreicht laut eines LinkedIn-Reports nur noch 2,4 % aller Follower der Page.* Allerdings hat das durchschnittliche Engagement um 15 % zugenommen (vgl. zu 2021). Warum? Klar: Weil LinkedIn Personen-Content gegenüber Seiten-Content den Vorrang gibt. Eure Chance: Interaktion erzeugen, die ein Echo in persönlichen Netzwerken hat und damit organische Reichweite bringt. Wie das geht? Fördert Diskussionen und Austausch auf LinkedIn! Macht das zu eurem Ziel in der Content-Strategie.
  3. Multiplikator*innen & Corporate Influencer fördern: Mitarbeiter*innen, Partner*innen und Kund*innen können eure Seite glaubwürdig unterstützen und den Updates mehr Sichtbarkeit verschaffen, indem sie sie teilen. Allerdings ist es für deren eigene Reichweite noch besser, wenn eure Multiplikator*innen den Post der Seite nicht einfach teilen, sondern eigene, glaubwürdige und spannende Posts zu Unternehmensthemen verfassen und eure Seite darin ab und an taggen. Dass es eine gute Idee ist, sie dann intern bei ihren Aktivitäten auf LinkedIn zu unterstützen, ist ja logisch. Dass das mehr Aufwand bedeutet, auch. Je nach Größe eures Unternehmens kann das durch gezielte Workshops oder auch den Aufbau eines eigenen Corporate-Influencer-Programms geschehen. Da LinkedIn sich sehr konsequent als People-Plattform versteht und das auch technisch fördert, ist es also sinnvoller, wenn ihr die LinkedIn-Unternehmensseite als Support für die Aktivitäten eurer Mitarbeiter*innen begreift, diese und ihre Themen beispielsweise auch vorstellt und zu Wort kommen lasst. 
  4. Hashtags nutzen: Euer Update kann auch gefunden werden. Und zwar über Hashtags. Immer mehr Nutzer*innen suchen auf LinkedIn nach Hashtags zu Themen, die sie interessieren. Euer Update erscheint dann in der Suche. Wählt die Hashtags sorgfältig und enttäuscht die User-Erwartungen nicht. Leider sind Hashtags aber unserer Erfahrung nach (noch) keine sehr effektive Push-Methode für Unternehmensseiten auf LinkedIn. Hashtags seht ihr also am besten als ergänzende Maßnahme.
  5. Paid-Kampagnen laufen lassen: Was genau der Algorithmus von LinkedIn tut, ist nicht so ganz leicht herauszufinden. Es gibt aber Menschen, die mit großem Aufwand regelmäßig testen und auswerten. Laut eines Tests sorgt das Schalten von Anzeigen über die Unternehmensseite während des Kampagnenzeitraums dafür, dass auch eure organischen Seitenupdates bis zu 15 % mehr Reichweite erhalten.
  6. Neue Seiteninfo-Option nutzen und ausfüllen: Die zusätzlichen Sektionen „Workplace“ und „Commitments“ auszufüllen soll eurer Page 5-10 % mehr organische Reichweite bringen.

    Abbildung: Screenshot von der LinkedIn-Unternehmensseite von 247GRAD.

    Wer die Seiteninfos der LinkedIn-Unternehmensseite ausfüllt, hat die Chance auf mehr organische Reichweite.

  7. Als Unternehmensseite interagieren: Unternehmensseiten, die das machen, sollen bis zu dreimal besser performen als Seiten, die „nur“ Content publishen. Kommentiert und liked also im Namen eurer LinkedIn-Unternehmensseite.

Nicht sicher, ob euer Unternehmen ready für LinkedIn ist oder ob eure Erwartungen realistisch sind? Dann findet es mit unserer Checkliste heraus. Wenn ihr weitere Fragen oder Interesse an einem Workshop zu LinkedIn-Unternehmensseiten oder Corporate Influencer-Themen habt, dann meldet euch gern bei uns!

*Alle Zahlen stammen aus dem neuesten Algorithmus-Report des Nutzers und LinkedIn-Beraters Richard van der Blom.

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