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30.07.2015 . Social Media Marketing . jennifer.kluge

Instagram – kurz erklärt

Heute: Instagram

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Okay, Instagram ist längst nicht mehr neu und die rasante Erfolgsgeschichte haben bereits alle mitbekommen. Als reines Fotonetzwerk ist Instagram mitverantwortlich für den Selfie-Trend; und wahrscheinlich auch für’s „Duckface“. So weit, so gut, aber was macht diese App so erfolgreich, was kann sie aktuell und welche Apps eignen sich hervorragend zur Co-Anwendung?

Zunächst die Fakten

Instagram wurde im Jahr 2010 von Kevin Systrom und Mike Krieger in San Francisco entwickelt und im App Store veröffentlicht. Erst zwei Jahre später und kurz nach Veröffentlichung der Android-Version für Mobilgeräte wurde Instagram bereits von Facebook aufgekauft – für die damals unglaubliche Summe von rund einer Milliarde US-Dollar. Seitdem stieg die Nutzerzahl in dem sozialen Netzwerk rasant an. Mittlerweile verzeichnet Instagram über 300 Millionen Nutzer, die täglich 20 Millionen neue Bilder posten. Bedenkt man, dass Instagram mit einer Million Nutzern in das Jahr 2012 startete, ist das eine bilderbuchhafte Entwicklung.

Zu Beginn war die Anwendung ausschließlich für mobile Endgeräte zugänglich, mittlerweile ist sie aber auch über Web erreichbar und nachdem sie dort lange Zeit nur in geringem Funktionsumfang zur Verfügung stand, lassen sich mittlerweile sogar neue Nutzer suchen und entdecken.

Los geht’s – erstmal filtern!

Instagram-Filter

Nutzt man Instagram, dreht sich alles um quadratische Bilder oder bis zu 15-sekündige Videos. Jedes Foto, das du hochlädst, kann dann mit einem von 25 Filtern versehen werden oder individuell durch verschiedene Bearbeitungsfunktionen aufgemöbelt werden. Beliebte Filter tragen Namen wie „Earlybird“, „X-Pro II“, „Valencia“ oder „Lord Kelvin“ – was auch immer diese Ausdrücke heißen mögen. Ich persönlich bin fast ganz zur eigenen Bearbeitung gewechselt. Diese wurde in den letzten Monaten immer weiter ausgebaut und bietet eine breite Auswahl an individuellen Reglern mit denen das eigene Bild weitgehend frei und ohne sich in den Tiefen der Bildbearbeitung heimisch fühlen zu müssen, bearbeitet werden kann.

Wenn du nach erfolgreicher Bearbeitung zu deinem Schnappschuss noch etwas sagen möchtest, hast du die Möglichkeit, eine kurze Beschreibung und natürlich die im Netz allgegenwertigen Hashtags zu verwenden. Welchen Hashtag du nutzt, ist dir selbst überlassen, #daskanneinganzersatzsein oder auch nur ein cooles #szene #schlagwort.

Bist du der Meinung, dass nicht nur deine Instagram-Follower dein Werk bewundern sollten, gibt dir die App noch die Möglichkeit, auch deine anderen Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter, Tumblr oder Flickr einzubinden und dort parallel zu posten – #krass.

Aktiv werden

Lädt man ein Bild hoch, beginnt die Jagd nach Likes, Kommentaren und Followern. Die Verwendung der Hashtags ermöglicht anderen Usern, dein Bild in einem bestimmten Themenbereich wiederzufinden und es mit einem Like zu versehen, indem man das Bild einfach über den Herz-Button liked oder im Schnellverfahren mit „Doppelklick“ auf’s Bild seine Bewunderung ausdrückt. Jemandem folgen kann man mit dem Button „Abonnieren“ auf dem entsprechenden Profil. Jetzt wirst du mit diesen Bildern immer in deinem Newsfeed, der gleichzeitig deine Startseite ist, versorgt.

Möchtest du eine spezielle Person auf deinem Bild verlinken, kannst du diese beim Upload über deine Kontaktliste auswählen. Durch die Verlinkung deiner Freunde, Marken oder auch Unternehmen werden diese Fotos dann auch im Profil des Empfängers im oberen Reiter „Fotos von dir“ angezeigt. Über die Aktivitäten-Seite kann man zudem noch mitverfolgen, was die Leute, denen du folgst, gerade liken oder kommentieren – Transparenz pur!

Wer ist alles auf Instagram vertreten?

Seien es nun Food-, Fashion- und Modeblogger aller Couleur, Promis oder die Kids von nebenan: auf Instagram ist wirklich jeder vertreten – auch Du und ich. Wer sich die intimen Momente der Stars noch einmal ansehen möchte und noch nicht weiß, was Kim Kardashian letzte Woche Freitag #fbf anhatte, dem hilft ein aktueller Zusammenschnitt der InStyle.

Besonders junge Menschen im Teenie-Alter stellen eine der Hauptzielgruppen dar, denn diese Generation ist nicht wie wir in Facebook reingewachsen, sondern fühlt sich mit den neuen Social-Media-Kanälen verbundener. Und gerade Teens geizen nicht mit Likes, generieren in kürzester Zeit enorme Followerzahlen und bilden eine ganz eigene Community (Die haben einfach wirklich schon mit 10 ein Smartphone; da können die Kinder der Neunziger nur mit dem Kopf schütteln).

Die Interaktion ist wahrscheinlich auch deshalb eine Höhere als bei den Konkurrenten Facebook und Twitter. Die Instagram-Generation ist einfach aktiver und weniger interaktionsscheu als die alten Hasen, die die erneute Änderung des Profilbildes schon als nervig empfinden. Hier liefert Quintly die entsprechenden Daten:

Interaction Rate on Twitter ≈ 0.25
Interaction Rate on Facebook ≈ 0.72
Interaction Rate on Instagram ≈ 4.80

Page Bucket Avg. Image Post Interactions Avg. Video Post Interaction
1 – 1k Fans 26 26
1k – 10k Fans 148 137
10k – 100k Fans 999 1,205
100k – 1m Fans 9,152 8,363
1m – 10m Fans 79,303 67,662
10m Fans + 406,922 343,069

Quelle: Quintly, 2015

Natürlich sind längst auch Unternehmen auf den Fotozug aufgesprungen und nutzen die Popularität und Reichweite dieses Netzwerkes für unternehmerische Zwecke. Ein paar Best-Practise-Beispiele sind z.B. Ikea, Nike, Oreo und Co. So kann man recht einfach mit Foto-Kampagnen und dem richtigen Hashtag oder der richtigen Verlinkung eine neue Bilderflut ins Rollen bringen. So werden unter anderem Gewinnspiele ins Leben gerufen, in der deine eigene Community Content für deine Marke verbreitet, weil sie sowieso gerne Fotos teilt und dabei noch etwas gewinnen kann. Aber hierzu in einem separaten Blog mehr! 😉

Beliebte #Hashtags

Durch die Angabe bekannter und viel verwendeter Hashtags steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Beitrag von Instagram-Usern gesehen wird, die dir noch nicht folgen – somit kann man geschickt neue Follower gewinnen, wenn man es drauf anlegt. Durch die Suchfunktion nach Personen und Hashtags kann man passend vertaggte Bilder auf der ganzen Welt finden.

Und was sind die coolen Hashtags? Das sind teilweise Evergreens wie #love, #instagood, #tbt („throwback Thursday“) #follow #photooftheday bzw. #potd und natürlich #selfie oder auch Tags mit aktuellem Bezug für hippe Events wie #coachella #festival oder nationale Feiertage wie #4thofjuly. Wer ganz genau wissen will, welche Tags aktuell am besten laufen, kann sich sekündlich die Top 100 bei Top-Hashtags ansehen – #instacool, oder?! (Platz 54)

Und JA – es gibt sogar Seiten, auf denen man sich Top-Hasthags kopieren und einfach seinem Bild hinzufügen kann, um noch mehr Follower zu generieren.

Direct Messages

Seit einiger Zeit kann man auf Instagram private Nachrichten senden und das – natürlich – in Form von Fotos. Dieses Direct-Message-Postfach befindet sich oben rechts auf deiner Startseite. Von hier aus kannst du genau wie immer ein Foto oder Video hochladen, es aufhübschen und dann an eine oder mehrere von dir ausgewählten Personen senden. Wichtig ist hierbei, sich zu vergewissern, ob man tatsächlich den Reiter „Direkt“ oder „Abonnenten“ ausgewählt hat. Was passiert, wenn man nicht aufpasst, durften wir aktuell beim Modedesigner Marc Jacobs erleben, der ein anzügliches Popo-Bild, statt seinem privaten Kontakt, an alle seine Abonnenten schickte – Autsch!

Instasize und Repost

Wie bereits erwähnt, haben die Bilder auf Instagram ein quadratisches Format. Da das nicht immer das Foto optimal in Szene setzt und wir normalerweise ein rechteckiges Hoch-/Querformat-Bild schießen, gibt es Apps, die dies umgehen. Mit der App Instasize wird jedes Foto mittels weißer Balken an den Seiten zum Quadrat. Schon letztes Jahr gehörte diese Partneranwendung laut CNET.com zu den Top 10 – und Millionen Menschen inklusive mir sind große Fans (natürlich kann die App noch mehr als Rahmen erstellen, aber das könnt ihr ja selbst herausfinden).

Eine andere praktische Zusatz-App ist Repost. Mit der Repost-App kannst du auf dein Instagram-Profil zugreifen und die Inhalte von anderen teilen, denen du bereits folgst. Also Schluss mit Screenshots machen und selber rumbasteln. Diese Anwendung ermöglicht dir bei gleicher Qualität einfach und ohne Umstände zu teilen, was dir gefällt (reposten). Dabei wird automatisch beim Nutzen der Repost-Funktion der Urheber des Fotos mit in deine Beschreibung kopiert. Klingt doch fair, oder?

Wem wir nochmal richtig Lust auf Instagram machen konnten – jetzt wisst ihr ja bestens Bescheid! #vielspaß #letsgo

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Autor

jennifer.kluge

jennifer.kluge
Marketing Managerin

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