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07.04.2016 . Social Media Marketing . Dennis Ollig

7 Ziele, die du mit Influencer Marketing erreichen kannst

Finde heraus, was deine Kunden wirklich möchten. Dabei kann Influencer Marketing helfen

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Deine Kundengemeinschaft ist wie eine Frau. Sie will, dass du ihr zuhörst, dass du dich gut um sie kümmerst und ihr immer die Wahrheit sagst. Eine Frau möchte, dass du all ihre Erwartungen erfüllst. Was sie nicht möchte, ist, den ganzen Tag lang nur dich reden zu hören und sogar von dir ignoriert zu werden. Denn wenn du nicht auf die Bedürfnisse deiner Frau eingehst, wird sie dich verlassen. Und dann fragst du dich plötzlich, warum du keine echte Beziehung zu ihr aufbauen konntest. Genau dasselbe passiert mit deinen Kunden, wenn du nicht anfängst, auf sie einzugehen.

Während die meisten Unternehmen mit blinkenden Bannern und nervigen Pop Ups im digitalen Urwald um Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit betteln, hast du mit Influencer Marketing die Chance, deine Kunden an dich zu binden, ohne, dass sie sich verärgert von dir wegdrehen. Warum du Influencer Marketing unbedingt in deiner Strategie brauchst und warum das Werben mit Influencern bei deinen Kunden funktionieren wird, erfährst du hier.

You don’t make money with Social Media. You make money with people who trust you. – Adam Singer

Das Vertrauen in ein Unternehmen und ein Produkt spielt bei der Kaufentscheidung eine große Rolle. Potentielle Kunden werden dein Produkt eher kaufen wenn sie deiner Marke vertrauen. Wenn wir als Kunden ein Produkt kaufen, vertrauen wir im Idealfall darauf, dass das Produkt hält, was es verspricht und dass es unsere Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertrifft. Wir überlegen genau, in welches Produkt wir investieren und welchem Unternehmen wir unser Vertrauen schenken.

Dieses Vertrauen aufzubauen fällt immer schwerer und schwerer. Die Zeiten, in denen eine Werbung etwas versprochen hat und Kunden blind daran glauben konnten, dass nicht übertrieben oder gar gelogen wird, sind leider vorbei. Mittlerweile herrscht unter Konsumenten die Regel:

Sei immer skeptisch, bis du dich vom Gegenteil überzeugt hast.

Dein Ziel ist es also, das Vertrauen deiner Kunden in dich und deine Produkte langfristig zu sichern.

Dein Kunde wird eine Vertrauensperson finden wollen, der er mehr vertraut als dir. Um zu diesem Ziel zu kommen, kannst du versuchen, über einen Markenbotschafter eine Beziehung zu deinem Kunden aufzubauen.

Auf der Suche nach einer Vertrauensperson

Dritte haben einen großen Einfluss auf die Meinungsbildung und die hierauf basierende Kaufentscheidung. Die meisten Konsumenten treffen eine Kaufentscheidung erst nach der Konsultation einer Vertrauensperson. Deren Erfahrung mit dem Produkt beeinflusst die vertrauensbasierte Kaufentscheidung.

Mit zunehmender Produktvariation und Produktauswahl fühlt sich der Konsument verloren in einem Ozean an Möglichkeiten – er wünscht sich eine Entscheidungshilfe!

Im Zeitalter des mobilen Internets kennt der Konsument die gesuchte Vertrauensperson nicht unbedingt persönlich, sondern geht im Netz auf die Suche nach einem Experten oder einem Kunden mit Erfahrung, der vertrauenswürdig scheint. Vor dem Kauf werden also Informationen über das Produkt im Internet recherchiert. Hierbei sucht der Kunde nach neutralen Meinungen, vor allem vertraut er auf unabhängige Vergleichsportale und Kundenbewertungen.

Emotionale Bindung zum Influencer

Follower haben zu Bloggern und berühmten Personen oft eine emotionale Bindung. In vielen Fällen folgen sie ihnen tagtäglich durch ihr Leben und wissen oft auch über persönliche Dinge Bescheid – es besteht eine gewisse Beziehung, die ein- oder beidseitig sogar als echte Freundschaft angesehen wird. Wenn beispielsweise die Lieblings-YouTuberin einer 14-jährigen ein Produkt liebt und es jeden Tag benutzt, hat das natürlich einen unvorstellbaren Effekt auf die Kaufentscheidung des Teenagers.

Wenn ein Kunde einem Blogger in sozialen Netzwerken folgt und diesem in Bezug auf Alter, Interessen und Lifestyle ähnelt, dann vertraut er diesem schon mal mehr, als einem gesichtslosen Unternehmen. Der Kunde schlussfolgert, dass der Influencer ihn gut beratschlagen kann, da er ähnliche Bedürfnisse und Wünsche hat.

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Der Influencer weiß aus Kundensicht also besser, welches Produkt gut für den Kunden ist, da er sich schon mit den Produkten auseinandergesetzt hat und eine neutrale, unabhängige und wertvolle Meinung hat.

Meinungsführer gelten als Experten in einem bestimmten Bereich und bauen über lange Zeit das Vertrauen zu ihren Followern und Fans auf. Je mehr Vertrauen zum Meinungsführer besteht, desto größer ist der Einfluss auf die Kaufentscheidung.

Deine Kunden möchten eine Beziehung mit dir – eine echte!

Um eine positive Kaufentscheidung und im Endeffekt eine langfristige Markenloyalität zu sichern, musst du zu deinen Kunden eine echte und persönliche Beziehung aufbauen. Deine Kunden möchten nicht mehr als „Zielgruppen“, „Endnutzer“ oder „Konsumenten“ gesehen werden, sondern als Menschen. Sie möchten, dass du einen echten Dialog mit ihnen führst und keinen Monolog, in dem sie nicht zu Wort kommen.
Diesen Dialog solltest du am besten mit den Kunden führen, die eine Leidenschaft für deine Produkte entwickelt haben. Denn vor allem involvierte Kunden haben einen Mitteilungsdrang und möchten von dir gehört und beachtet werden, wie eben eine Frau.
So eine Beziehung und so ein Dialog lassen sich leichter über eine Bezugsperson aufbauen – hier kommt der Markenbotschafter ins Spiel.

7 Ziele, die du mit Influencer Marketing erreichen kannst

  1. Brand Awareness: Influencer können deine Markenbekanntheit steigern, indem sie Aufmerksamkeit für deine Marken erregen und potentiellen Kunden dein Produkt in ihrem Blog / Vlog vorstellen.
  2. Produktnutzung: Wenn Influencer deine Produkte z.B. in einem ihrer Videos nutzen, kann das potentiellen Kunden dabei helfen, sich eine Nutzung besser vorstellen zu können. Wenn deine Produkte schwierig zu nutzen sind, kann z.B. ein Tutorial-Video hilfreich sein. Der Influencer kann deinen Kunden detaillierte Infos zu deinen Produkten zukommen lassen.
  3. SEO: Je mehr Links zu deiner Seite führen, desto besser wird auch dein Suchmaschinenmanagement und desto mehr Traffic erreichst du für deine Website.
  4. Social Following: Durch guten Content und Gewinnspiele unterstützen dich Influencer dabei, mehr Follower in deinen sozialen Netzwerken zu erreichen.
  5. Reputationsmanagement: Du kannst Influencer dazu nutzen, negative Meinungen und Reviews zu deinen Produkten zu minimieren.
  6. Umsatz: Durch positive Kundenbewertungen, Empfehlungen von Influencern und Reviews wirst du mehr verkaufen, da diese Kunden in ihrer Kaufintention bestätigen. Insbesondere direkte Links zu deiner Website ermöglichen dem Kunden einen einfacheren und schnelleren Weg zu deinem Online-Shop.
  7. Vertrauen: User-generated Content wird als vertrauenswürdiger angesehen als Content, den du selbst als Unternehmensbotschaft erstellst, da er als neutraler angesehen wird.

Warum du Influencer Marketing brauchst

Fang an, herauszufinden, was deine Kunden wirklich möchten. Involvierte Kunden wollen gehört werden und mit deiner Marke in Kontakt stehen. Fang an, dich in sozialen Netzwerken einzumischen, der Community zuzuhören und ihr zu antworten, Meinungsführer zu identifizieren, zu kontaktieren und zu belohnen.

Deine Kunden sind es leid, jeden Tag mit der Werbefaust eins ins Gesicht zu bekommen. Sie haben übrigens auch einen einfachen Weg gefunden, mit dieser Masse an Werbung umzugehen (und das wird dir nicht gefallen): Sie hören einfach weg! Während du also den Werbehammer auspackst, machen diese einen ganz smarten Move: Sie weichen dir aus und verabschieden sich von dir.

Und dann stehst du da und fragst dich, warum sie dich verlassen hat … ehm … beziehungsweise, warum dich deine heißgeliebten Kunden verlassen haben. Schnief. So läuft das im besten Fall nicht. Weder in der Beziehung mit deiner Frau noch mit deinen Kunden.

Autor

Dennis Ollig

Dennis Ollig
Ex-Sales Manager

Dennis war Sales Manager in der Agentur und ist aktuell bei unserem Partner dirico.io im Einsatz.

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