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26.03.2013 . Social Media Marketing . Lars Ofterdinger

7 Gründe, warum Social Media für B2B wichtig ist

Auch im B2B-Geschäft solle man sich mit dem Thema Social Media auseinandersetzen. Das Potenzial sollte man nutzen!

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Mittlerweile muss sich Social Media Marketing wohl wirklich nicht mehr hinter seinen klassischen Kollegen verstecken. Unternehmen und Marken nutzen soziale Netzwerke zum Austausch mit ihren Kunden, treten in den Dialog und nutzen so die Möglichkeiten zu Feedback und Kundenbindung.

Aber obwohl Social Media Marketing im B2C-Bereich eine so breite Akzeptanz erfährt, muss es sich immer noch gegenüber dem Vorurteil behaupten, für den B2B-Bereich nutzlos zu sein. Die Argumentation dahinter hat oft mit den langfristigen Unternehmensbeziehungen im B2B-Bereich zu tun. Da man über Social-Media-Kanäle aus unserer Sicht mehr erreichen kann als einen kurzfristigen Austausch, zeigen wir im Folgenden sieben Punkte auf, weswegen es auch für B2B-Unternehmen sinnvoll ist, Social Media einzusetzten.

1. Social Media zur Imagebildung

Auch B2B-Unternehmen haben ein Image in der Öffentlichkeit. Eine Präsenz in sozialen Medien kann durch den direkten Kommunikationskanal helfen, dieses Firmenimage positiv zu beeinflussen. Ein Unternehmen, dass aktiv in sozialen Medien vertreten ist, präsentiert ein transparentes und offenes Image gegenüber potentiellen Kunden.

2. Der Support-Service im Wandel

Der Support-Service über soziale Kanäle gehört bei vielen B2C-Unternehmen schon zum Alltag. Unternehmen wie die Telekom oder die Deutsche Bahn haben sogar eigene Abteilungen für den Social Customer Service. Warum sollte der Support im B2B-Bereich nicht ebenfalls über Social Media funktionieren? Moderne Social Media Ticketing-Tools ermöglichen eine professionelle Bearbeitung der Anfragen und können so leicht in die bestehenden Supportstrukturen eingebunden werden.

3. Dialog schafft Vertrauen

Nicht nur der „Customer“ im B2C-Geschäft will mit dem Unternehmen in Dialog treten. Geschäftsabwicklungen im B2B-Bereich sind meist sehr Absprachenintensiv, weswegen eine reibungslose Kommunikations unabdingbar ist. Social Media kann dabei das Zeichen setzen, dass das Unternehmen Kommunikation wertschätzt und ernst nimmt.

4. Social Media als Reputationstreiber

Ein guter Ruf hat einen direkten Einfluss auf den Absatz. Genau wie der schon angesprochene Aspekt des Dialogs, schafft auch die Reputation eine Vertrauensbasis, auf die im B2B-Bereich Kaufentscheidungen gestützt werden können. Dies ist gerade im B2B Bereich wichtig, weil hier Handelsbeziehungen meist mittel- bis langfristig gestrickt werden.

5. Soziale Medien für SEO

Nach einer Studie von Google nutzen 71% der B2B-Kunden zur Informationssuche das Internet und damit natürlich auch Suchmaschinen. Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass die Interaktion mit sozialen Netzwerken eine Seite gegenüber Google als wichtiger erscheinen lässt (in welchem Maße auch immer). Wenn es also um die hart umkämpften vorderen Plätze in der Google Suche geht, sollte ein Auftritt in sozialen Netzwerken zur Unterstützung des Webauftritts nicht fehlen.

6. Social Recruiting

„Fachkräftemangel“. Dieses Wort ist wahrscheinlich schon des Öfteren an der „Unwort des Jahres“-Auszeichnung vorbeigeschlittert. Nichtsdestotrotz besteht das Problem des Fachkräftemangels und Unternehmen müssen sich gegenüber den potentiellen Anwärtern profilieren um sich gegen Konkurrenten durchsetzen zu können. Eine mögliche Antwort um dieses Problem anzugehen: Social Recruiting. Unternehmen holen die ausgebildeten Fachkräfte dort ab, wo sie sich aufhalten – in sozialen Netzwerken. Laut BITKOM veröffentlichten bereits im Jahres 2010 58% der Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern ihre Stellenanzeigen in sozialen Medien. Und die Tendenz steigt!

7. Virale Effekte

Und schließlich das allgegenwärtige Totschlagargmument, was man als Social Media Marketer immer wieder aus dem Hut ziehen muss: Die Viralität! Im Prinzip ist es ganz einfach: Unternehmen X stellt in einem Beitrag guten Content auf seine Seite. Fans der Unternehmensseite interagieren mit dem Beitrag (durch liken, teilen oder kommentieren). Die Interaktion des Nutzers wird wiederum seinen Freunden angezeigt, welche somit wieder auf den Beitrag des Unternehmens aufmerksam werden. In der Theorie wird so eine Reichweite geschaffen, die durch die ständige Verbreitung unter Freunden exponentiell wächst. Dieses kostengünstige Mittel zur Reichweitengenerierung ist wohl für jede Unternehmensart interessant.

Welche Auftritte von B2B-Unternehmen haltet ihr für besonders bemerkenswert? Habt ihr vielleicht noch mehr Gründe, warum es für B2B-Unternehmen sinnvoll ist Social Media zu nutzen?

Autor

Lars Ofterdinger

Lars Ofterdinger
Head of Marketing

Kommentare

Christian . 26.03.2013 . 17:22

Ich kann das nur absolut unterstützen und würde noch einen Punkt ergänzen. Social Media ist für B2B-Unternehmen in Deutschland ein echter Standortvorteil wenn es auch in das Innovationsmanagement des Unternehmens einfließt. Das gilt insbesondere für F&E intensive sowie produzierende Betriebe, die in Konkurrenz zu den aufstrebenden Volkswirtschaften auf anderen Kontinenten stehen. Dazu habe ich vor kurzem gebloggt. Wer meine Gedanken zum Theme Social Media, B2B und Open Innovation nachvollziehen will, der findet hier meinen Beitrag: http://schwinaldo.de/was-haben-social-media-b2b-und-open-innovation-gemeinsam/
Mich würde mal interessieren, ob andere das ähnlich sehen?

Michael . 26.03.2013 . 17:23

Jeder Unternehmer – und damit potenzieller B2B-Kunde – ist ein Mensch, der mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in verschiedenen Social Media aktiv ist. Ein Top-Manager ist auch ein Vater, ein Kletterer, Fußballspieler, Flieger – was auch immer. Und auch diese Menschen tummeln sich im Netz in ihren Interessengebieten. Es wäre fatal zu meinen, dass man diese Personen vernachlässigen und sie nur über die „gängigen“ B2B-Kanäle erreichen kann. Im Gegenteil.

Antwort von Gerrit Müller . 27.03.2013 . 08:45

Das sehe ich auch so. Die „private“ und „berufliche“ Nutzung von Social Media lässt sich kaum trennen. Wenn ein Manager einen interessanten Input bekommt, beeinflusst ihn das unabhängig von der Tageszeit oder vom benutzten Endgerät.

Mario B. . 27.03.2013 . 13:14

Ich denke die private und berufliche Nutzung lässt sich nur durch Listen trennen. Und wer macht das schon. Sind nicht viele. Also kann man auch über SM die erreichen, die eigentlich nur „privat“ unterwegs sind.

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