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01.08.2013 . Design & Development . Sascha Böhr

Wie man gute Webseiten baut – Eine Checkliste mit dem LIFT-Modell

Als Agentur für digitale Kommunikation erstellen wir täglich Layouts und Designs für Webseiten oder für mobile Endgeräte. Dabei gibt es einfache Richtlinien und Modelle, mit deren Hilfe man das Wichtigste nicht aus den Augen verliert. Ein Beispiel ist das LIFT™-Modell von WiderFunnel.

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Als Agentur für digitale Kommunikation erstellen wir täglich Layouts und Designs für Webseiten oder für mobile Endgeräte. Dabei gibt es einfache Richtlinien und Modelle, mit deren Hilfe man das Wichtigste nicht aus den Augen verliert.

Ein Beispiel ist das LIFT™-Modell von WiderFunnel. Einfach und intuitiv wird hier die Seite als Flugzeug oder Rakete dargestellt, die dank mancher Aspekte abhebt oder eben nicht.

LIFT-Modell

Quelle: 247GRAD, WiderFunnel

Wie funktioniert das LIFT-Modell?

Grundsätzlich hat jede Seite ein gewisses Werteversprechen, eine sogenannte Value Proposition, anhand derer der Besucher entscheidet, ob die Webseite für ihn interessant ist. Diese ist der wichtigste Faktor für den Verbleib auf der Webseite.

Je relevanter das Werteversprechen für den Besucher ist, desto besser. Dabei spielt auch die Erwartungshaltung eine Rolle, in die man ihn anhand der Vorgängerseiten versetzt hat.

Außerdem sollte absolut klar werden, was die Kernaussage der Seite ist und was der Nutzer als nächstes machen soll. Dabei helfen eine aufgeräumte Seite mit möglichst wenig Fließtext und großen Call-to-Action-Buttons.

Die Dringlichkeit („Urgency“) ist ein wichtiger Faktor, damit der Nutzer die vom Seitenbetreiber erhoffte Aktion nicht aufschiebt. Beispielsweise eine Limitierung des Angebots erhöht die Dringlichkeit für den Nutzer, sich sofort mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Unter Besorgnis versteht man, wenn beim Besucher ein ungutes Bauchgefühl aufkommt. Beispielsweise weil die Seite nicht vertrauenswürdig aussieht oder (für den Besucher) „unnötige“ Angaben abgefragt werden. Typische Gegenmittel sind vertrauensbildende Elemente („Trust Elements“) wie beispielsweise Referenzkunden-Listen oder die Einbindung von bekannten Logos (z.B. „TÜV“).

Während man natürlich versucht, dem Nutzer seine Value Proposition zu verkaufen, ist auch klar, dass viele Nutzer nicht an dieser interessiert sein werden. Um diese auf der Seite zu halten, kann man Links zu anderem Content setzen. Setzt man zu viele oder zu prominente Alternativpfade, verwässert man seine ursprüngliche Value Proposition und lenkt seine Besucher von ihrem ursprünglichen Ziel ab (Zerstreuung), was zu vermeiden ist.

Fazit: Relevantes Werteversprechen ist wichtig

Ihre Seite sollte ein klares und an dieser Stelle relevantes Werteversprechen für den Nutzer bieten. Der Nutzer sollte sich auf der Seite gut aufgehoben fühlen, ihr Vertrauen entgegen bringen können und wissen, wo er ist und was er als Nächstes zu tun hat.

Natürlich sollte man die schöne Metapher der Rakete nicht zu sehr auf die Goldwaage legen, aber insgesamt kann man sie als guten Einstieg sehen. Wenn man sich an die „Treiber“ (z.B. Klarheit) hält und gleichzeitig die „Blockierer“ (z.B. Zerstreuung) vermeidet, wird die daraus resultierende Seite ihren Zweck höchstwahrscheinlich erfüllen. Außerdem kann man gängige Fehler leicht mit Hilfe des LIFT-Modells benennen.

Erkennen Sie den einen oder anderen Faktor aus eigener Erfahrung wieder? Haben Sie eine Idee, wie man das Modell noch weiter verbessern könnte?

Frohes optimieren!

Autor

Sascha Böhr

Sascha Böhr
Founder & CEO 247GRAD

Sascha ist Gründer und CEO von 247GRAD. Er ist Experte in den Bereichen Unternehmertum, Geschäftsmodelle, Social Media Marketing, Digitale Trends und Vertrieb. Außerdem gründete er 2014 dirico.io und ist dort ebenfalls Geschäftsführer.

Kommentare

Bitskin . 01.08.2013 . 15:56

Ich halte eigentlich nichts von „Kochrezepten“ für Websites aber das LIFT Modell kann tatsächlich dazu beitragen, das Wichtigste nicht aus dem Auge zu verlieren.

Antwort von Gerrit Müller . 02.08.2013 . 10:12

Danke für dein Feedback. Das sehe ich auch so, dieses Modell bietet die Möglichkeit, sein ganzes Web-Projekt anhand von spezifischen Punkten zu hinterfragen.

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