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Inhouse oder Agentur: Wie ihr die richtige Entscheidung für euer Social Media trefft

Euer Unternehmen will Social Media endlich vorantreiben? Dann steht ihr irgendwann vor der Entscheidung: Inhouse verwalten oder mit einer Agentur zusammenarbeiten? Wir zeigen euch Vor- und Nachteile.

Inhouse oder Agentur? Welchen Weg wählst du?
Inhouse oder Agentur? Welchen Weg wählst du?

Wenn ihr mit dem Lauf der Zeit geht, ist Social Media aktuell euer zentralster Marketingkanal. Hier entsteht Aufmerksamkeit, hier gewinnt ihr Vertrauen und genau hier beginnt die Kaufentscheidung eurer Kund*innen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Erfolgreiches Social Media Marketing braucht Strategie, Kreativität, datengetriebene Optimierung und kontinuierliches Monitoring. Kurz: Es reicht nicht mehr, nebenbei ein paar Bilder zu posten.

Vielleicht steht ihr genau deshalb vor der Frage: Sollten wir Social Media intern steuern oder an eine Agentur geben? Spoiler: Die Antwort ist nicht schwarz-weiß. Wir zeigen euch, welche Lösung unter welchen Umständen sinnvoll ist.

Bevor wir uns die zwei Optionen genauer anschauen, lasst uns einen kurzen Reality-Check machen.

In vielen Unternehmen liegt Social Media bei einer Person – oft zusätzlich zu anderen Aufgaben. Diese Person plant Content, erstellt Beiträge, übernimmt das Design, beantwortet Kommentare, analysiert Zahlen und soll nebenbei auch noch „Strategie machen“. Parallel dazu kommen spontane interne Wünsche, Inhalte müssen mehrere Freigaben durchlaufen und die Zeit für Auswertung und Optimierung ist eigentlich gar nicht vorhanden. Die To-Do-Liste für euer Marketing ist unendlich – die Kapazitäten eurer Mitarbeitenden sind es nicht.

Das Ergebnis: Content wird produziert, aber selten strategisch weiterentwickelt.

Es gibt gute Gründe dafür, Social Media inhouse zu verwalten. Eine interne Social-Media-Betreuung kann besonders dann sinnvoll sein, wenn Inhalte stark aus dem Unternehmen selbst entstehen. Als Mitarbeitende kennt ihr eure Produkte, Prozesse, Zielgruppen und Unternehmenskultur am besten. Diese Nähe kann für authentische Inhalte und glaubwürdige Kommunikation sorgen. Gerade bei Formaten wie Behind-the-Scenes, Employer Branding oder spontanen Einblicken ist das ein klarer Vorteil.

Auch operativ kann Inhouse Vorteile haben: Schnellere Freigaben, direkte Abstimmungen und spontane Reaktionen auf Trends oder Kommentare lassen sich im Idealfall unkompliziert umsetzen.

Eine Inhouse-Lösung lohnt sich vor allem, wenn:

  • ihr regelmäßig kurzfristigen Content produziert
  • Community-Nähe eine zentrale Rolle für euch spielt
  • interne Geschichten und Einblicke im Fokus stehen
  • schnelle Abstimmungen entscheidend sind
  • ihr ausreichend Know-How und Kapazitäten habt

Die Herausforderung liegt in der Umsetzung. In der Praxis übernimmt meist eine Person mehrere Rollen gleichzeitig: Strategie, Content Creation, Design, Paid Social und Analyse. Das führt zwangsläufig dazu, dass Dinge liegen bleiben. Meistens sind das genau die Themen, die langfristig wirken, wie Strategie, Testing und Optimierung. Alles wird gemacht, aber selten in der nötigen Tiefe.

Bedenkt außerdem: Inhouse ist nicht automatisch günstiger. Der Aufbau eines Teams kostet Zeit und Geld – vom Recruiting über Schulungen bis hin zu Tools und Infrastruktur. Zusätzlich fehlt der externe Blick, der neue Perspektiven und kreative Impulse bringt.

Agentur: Expertise, Entlastung und Struktur

Agenturen bringen mit, was euch intern fehlt: spezialisiertes Wissen, Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen und eingespielte Prozesse.

Ob Strategie, Content, Design oder Paid Social – Agenturen arbeiten mit Teams aus Expert*innen, die sich jeweils auf ihren Bereich konzentrieren. Das hat zwei entscheidende Vorteile:

  1. Jede Disziplin wird von Spezialist*innen betreut, nicht nur nebenbei.
  2. Urlaub, Krankheit oder Auslastung einzelner Personen haben wenig Einfluss. Projekte laufen weiter, weil mehrere Personen eingebunden sind.

Eine Agentur ist sinnvoll, wenn:

  • ihr professionelles Fachwissen braucht
  • ihr Social Media gezielt als Umsatztreiber nutzen wollt
  • interne Teams entlastet werden müssen
  • mehrere Märkte oder Kanäle gleichzeitig bespielt werden
  • skalierbare Prozesse notwendig sind
  • Kampagnen, Relaunches oder Wachstumsphasen anstehen

Dazu kommt: Agenturen sind es gewohnt, sich schnell in neue Branchen einzuarbeiten. Workshops, Briefings und enge Abstimmungen sorgen dafür, dass Markenverständnis entsteht.

Die richtige Entscheidung treffen

Ob Inhouse oder Agentur die bessere Wahl für euch ist, hängt von drei Faktoren ab:

  • euren Zielen
  • eurem Budget
  • euren internen Ressourcen

In der Praxis zeigt sich immer häufiger ein drittes Modell: die Hybridlösung. Dabei übernimmt das Unternehmen beispielsweise Markenführung, interne Inhalte und Community-Nähe, während die Agentur sich um Strategie, Kampagnen, Performance, Skalierung und Optimierung kümmert. So verbindet ihr das Beste aus beiden Welten: Nähe zur Marke und professionelle Umsetzung. Gerade wenn Social Media wächst, ist das eine nachhaltige Lösung, mit der wir bereits gute Erfahrungen gemacht haben.

Fazit

Die entscheidende Frage ist nicht, ob Inhouse oder Agentur „besser“ ist, sondern: Was bringt euch weiter? Social Media scheitert in den meisten Fällen daran, dass es nicht konsequent betrieben wird. Wirkung entsteht erst, wenn kontinuierlich Aufmerksamkeit entsteht. Fragt euch deshalb ehrlich: Habt ihr die nötige Struktur, das Know-how und die Ressourcen, um Social Media wirklich wirksam zu betreiben?

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Gerrit

Gerrit Müller
Head of Client Services & Operations

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