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03.08.2017 . Social Media Marketing . Gerrit Müller

Sie brauchen keine Social-Media-Agentur!

Es funktioniert auch komplett ohne – und das sogar gut.

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Nicht jedes Unternehmen braucht eine Social-Media-Agentur. Die beste Social-Media-Kommunikation wird in-house gemacht!

Erfolgreiches Social Media Marketing in Eigenregie

Es gibt Unternehmen, die haben Social Media verstanden: Es wird keine einseitige Kommunikation betrieben, sondern die Offenheit gelebt. Kritik wird ernstgenommen und sickert, wenn sie berechtigt ist, über alle Hierarchieebenen durch. Anregungen und Analyseergebnisse resultieren in Maßnahmen, die tatsächlich umgesetzt werden. Die Inhalte sind tagesaktuell und haben einen starken Bezug zum Produkt. Der Kunde folgt den Kanälen und wendet sich zuerst an das Social-Media-Team, weil ihm dort am schnellsten geholfen wird. Der (potentielle) Kunde fühlt sich ernstgenommen und gut aufgehoben. Die Instagram-Ads werden in der Zielgruppe überdurchschnittlich oft geliked.

Social-Media-Kompetenz lässt sich in-house aufbauen. Sixt hat eine eigene Unit, die sich mit dem Thema Social Media befasst. Diese ist mit dem gesamten Konzern verdrahtet. Wenn das bei Ihnen ähnlich funktioniert, ist alles super. Sie brauchen keine Social-Media-Agentur.

Warum gibt es dann Social-Media-Spezialagenturen?

Wenn jemand auf uns zukommt, besteht intern häufig die Herausforderung, überhaupt erstmal einen Anfang zu finden. Meist liegt die Erkenntnis vor, dass man sich mit Facebook, Twitter & Co. beschäftigen sollte, aber es gibt noch keine konkrete Zielsetzung. Hier kommt dann der wirkliche Nutzen einer Spezialagentur zum tragen: Die Zusammenführung der Interessen verschiedener Personen und Abteilungen. Als externer Dritter kann man neutraler herangehen als mit der Firmenbrille. Es gilt, gemeinsam zu bewerten, welche Zielsetzung sinnvoll ist, um dann auf dieser Basis die Auswahl der Kanäle und Maßnahmen zu planen.

Mit Social Media sollte man Ziele verfolgen!

Einfach machen die Holzhammer-Methode

Einfach mal eine Facebook-Seite aufmachen. Oder die eine mit dem krummen Profilfoto nehmen, die mal irgendwann der Kollege aus der Sachbearbeitung erstellt hat. Kann man machen und kann definitiv gut werden. Was zu beachten ist: Jemand muss es machen. Machen bedeutet, die Seite kontinuierlich zu betreuen und weiterzuentwickeln. Je nachdem wie viel Zeit man in die Einarbeitung, Weiterbildung und letztlich Contenterstellung investieren kann, lernt man recht schnell dazu oder eben nicht. Ein interner Mitarbeiter als Social-Media-Verantwortlicher ist definitv näher dran als jeder Agenturmitarbeiter es jemals sein könnte, möglicherweise kann er sogar Kollegen sensibilisieren und motivieren, mitzumachen. Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass diese Kapazität jedoch in den wenigsten Fällen zur Verfügung steht und die Lernkurve daher (trotz vorhandener Motivation) meist eher flach verläuft.

Hilfe zur Selbsthilfe

Als Spezialagentur kann unser Angebot nur sein, zu unterstützen. Wer meint, er könnte Social-Media-Kommunikation komplett auslagern und das Thema dann vergessen, liegt falsch. Es geht ausschließlich miteinander. Idealerweise möchte man als Unternehmen nicht nur umformulierte Pressemitteilungen auf Xing posten, sondern auch selbst etwas lernen. Wer nicht genug Manpower zur Verfügung hat, um Infografiken zu bauen, mal ein Video zu schneiden, die gleiche einfache Frage zum zehnten Mal zu beantworten: Dort kann eine Agentur Arbeitslast von den Schultern nehmen. Beim Thema Werbeanzeigen hilft Erfahrung und dass in einer Spezialagentur Mitarbeiter hauptberuflich Anzeigen optimieren so können Budgets schneller dahin geschoben werden, wo das gewünschte Ziel bestmöglich erreicht wird. Auch bei einem Event kann eine Agentur auf Facebook live streamen, Tweets beantworten und ein Recap für den Blog schreiben, dann kann man sich selbst auf die Organisation und Gespräche konzentrieren.

Social-Media-Agenturen können Arbeit abnehmen. Aber nicht alles alleine machen!

In jedem Fall ist es wichtig, regelmäßigen Kontakt zu halten. Es sollte eine Eskalationsstrategie geben, um bei tiefergehenden Fragen oder bei besonderen Vorkommnissen zu wissen, was zu tun ist. Genauso sollten Neuerungen und Trends erkannt werden, um dann zu besprechen, wie man diese für sich nutzen kann. Wir machen häufig regelmäßige Termine aus, „Jour fixe“ genannt, wo man gemeinsam die Ergebnisse der letzten Zeit evaluiert und daraus lernt. Social Media heißt (intelligent) ausprobieren und dazulernen, besser werden.

Agentur oder nicht?

Das muss am Ende jedes Unternehmen selbst entscheiden. Ohne Frage kann es sehr gut funktionieren, das Thema Social Media so zu verinnerlichen, dass es intern abgebildet und gelebt wird. Eine Spezialagentur kann unterstützen, auch in größerem Umfang, ganz autark geht es aber nicht. Manchmal auch einfach nur den ersten Anschub in Form einer professionellen Strategie liefern. Wichtig ist, dass man Social Media ernstmeint und sich darauf einlässt!

Autor

Gerrit Müller

Gerrit Müller
Head of Client Services

Ich bin unterwegs in Sachen Social Media. Bei 247GRAD bin ich für den Kundenkontakt und kaufmännische Angelegenheiten zuständig und kümmere mich um die Außendarstellung der Agentur.

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