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06.11.2015 . Social Media Marketing . Patrick Möller

Die richtige Ansprache im Content Marketing: Definiere Persona

Wie man sich die Personen, die man ansprechen will, veranschaulicht

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Du liebst Vorurteile, Klischees und Stereotypen? Wir tun uns mit so etwas ja schwer, im Content Marketing können sie dagegen mehr als hilfreich sein: dank der sogenannten Persona. Schließlich dient Content Marketing dazu, die Aufmerksamkeit und das Vertrauen potentieller Kunden zu gewinnen. Dafür ist es jedoch Grundvoraussetzung, eben diese bestmöglich zu kennen, um den Content produzieren zu können, der ihnen gefällt, den sie teilen und weiterempfehlen.

Persona1

Kenne deine Zielgruppe

Wer dein Produkt kaufen oder deine Dienstleistung in Anspruch nehmen soll, wirst du wissen; hol das ansonsten bitte schnell nach. Im Normalfall kannst du genau diese Zielgruppe über dein Content Marketing ansprechen, sofern sie auf den dafür vorgesehenen Kanälen anzutreffen ist. Stellst du aber z.B. Kinderspielzeug her, wirst du eher eine Ansprache finden müssen, die junge Eltern erreicht.

Die Zielgruppe „junge Eltern“ ist jedoch relativ vage und sollte noch genauer definiert werden, um nicht bloß ihren Status zu kennen, sondern genauso ihre Sorgen, Wünsche und Vorlieben. Personas schaffen hier Abhilfe. Sie sind fiktive Charaktere, die den Durchschnitt deiner Zielgruppe in einer Person widerspiegeln. Diese Blaupause deiner Kunden dient dir als Anhaltspunkt für deine zukünftigen Marketingaktivitäten. Schließlich hast du nun genau vor Augen, wie deine Zielgruppe tickt und kannst dich darauf einstellen.

Was eine Persona auszeichnet

http://www.designskilz.com/random-users/

http://www.designskilz.com

Personas werden für jedes Produkt bzw. jede Dienstleistung individuell erschaffen. Dafür ermittelst du zunächst das durchschnittliche Alter und Geschlecht deiner Zielgruppe und nimmst diese Werte als Grundlage für deine Persona. Du verleihst ihr nun einen zur Generation passenden Vornamen und vermenschlichst sie damit: Es wird der Eindruck erweckt, es gäbe sie wirklich und sie sei ein repräsentativer Teil deiner Zielgruppe.

Im Folgenden definierst du ihre Interessen, Hobbys, ihren Beruf, Arbeitgeber und skizzierst ihren Arbeitstag. Löst dein Produkt bzw. deine Dienstleistung ein konkretes Problem, kannst du hier nun detaillierter auf die Zeit des Tages eingehen, in der das Problem auftritt. Überlege dir, wie deine Persona Onlinemedien konsumiert und passe deine Strategie dementsprechend an. Greift sie hauptsächlich über mobile Geräte auf deinen Content zu, darfst du die Mobile-Optimierung deiner Website nicht vernachlässigen. Nutzt sie hauptsächlich Instagram, solltest du sie dort mit Inhalten beliefern.

Umso genauer du über deine Zielgruppe Bescheid weißt, desto genauer kannst du deine Persona definieren und zielführend ansprechen. Stelle dir deshalb viele weitere Fragen, die dir Aufschluss über ihr Verhalten geben. Das können Fragen zu ihren Informationsquellen sein, ob sie sich bei ihren Kaufentscheidungen eher von Freunden oder Experten beeinflussen lässt oder welche Ereignisse sie bewegen. Jede Information hilft, einen Einblick in das Leben der Persona zu gewinnen und damit zu sehen, wo sie wie erreicht werden kann.

Darf ich vorstellen? Alicia.

So lernen wir nach und nach Alicia kennen, von Beruf Kommunikationsdesignerin, 26 und vergeben; keine Kinder. Sie liebt Design, Details und Animes, shoppt am liebsten online und tauscht sich mit ihren Arbeitskollegen regelmäßig über neue Gadgets, Bücher und Serien aus. Viel Zeit verliert sie dabei, ihre E-Mails zu lesen, in To-Do-Listen zu übertragen und deren Erledigung im Nachgang abzugleichen.

Alicia gibt es nicht wirklich. Mit einer Persona-Beschreibung erwecken wir sie jedoch zum Leben mit dem Ziel, unsere Marketingmaßnahmen auf sie und ihre Bedürfnisse abzustimmen. Unser Marketing dreht sich nicht um das Produkt oder die Dienstleistung, sondern um den Menschen, der es bzw. sie in Anspruch nehmen soll. Weil eine Zielgruppe aber natürlich nicht nur aus einer einzigen Art Mensch besteht, werden in der Regel bis zu drei Personas erschaffen, die so den Rahmen für die Werbemaßnahmen abstecken.

Personas eignen sich somit ideal dafür, einer Zielgruppe ein Gesicht zu geben und bei Produktentwicklungs- und Marketingfragen eine Entscheidungshilfe zu bieten. Wir kennen den Hintergrund, Lebenslauf und Alltag von Alicia – und können so mit unserem Content Marketing aus ihr eine Kundin machen. Und das, obwohl es sie gar nicht gibt.

Autor

Patrick Möller

Patrick Möller
Content Creator

Patrick ist freier Mitarbeiter von 247GRAD, Experte für Content Marketing und erstellt Social-Media-Inhalte für unsere Kunden.

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