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23.03.2015 . Social Media Marketing . jennifer.kluge

Der Siegeszug der Emojis – 5 Tipps wie dein Unternehmen Emojis nutzen sollte

Emojis verändern die Kommunikation

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“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.”

Ein Sprichwort, das hier wie die 👊 auf’s 👁️ passt! Seit einigen Jahren sind die kleinen Symbole besonders in Messengern wie WhatsApp nicht mehr wegzudenken, aber auch auf Twitter und Facebook immer weiter verbreitet. Und das zurecht! Studien beweisen, dass der Einsatz von Emoticons uns glücklich macht – denn sie ermöglichen es uns, unsere Gefühle präzise zu vermitteln. Ganze Dialoge lassen sich rasant in Bildern führen. Eine Sprache, die überall verstanden wird: Die University of the Pacific fand heraus, dass Emoticon-Nutzer einen Zuwachs an Begeisterungsfähigkeit und persönlicher Interaktion zeigen. Im Gehirn werden nämlich dieselben Bereiche aktiv wie beim Anschauen eines echten Gesichts.

Emoticons beschränken sich auf Gesichter und Emotionen, während Emojis mit Bildschriftzeichen wie Essen & Trinken 🍕, Tieren 🐾 oder Gegenständen 📚 die Möglichkeiten unserer Kommunikation erweitern. Eine Übersicht aller mittels Unicode standardisierten Emojis findet sich hier – unter Hunderten von Symbolen findet sich für jede Gelegenheit ein passendes. Heute hat eine reine Textnachricht sogar einen eher nüchternen Charakter und erscheint etwas kühl, oder?!

Wie deine Marke Emojis für sich nutzen kann

Wenn Emojis so allgegenwärtig sind, gehören sie dann nicht auch in die Social-Media-Kanäle deiner Firma? Oder schmälerst du bei deren Verwendung nicht automatisch deine Seriosität?

Wir sagen: Nein! Das richtige Maß ist hier wie so oft entscheidend – die Großen machen es vor. Aber worauf ist bei der Nutzung von Emojis zu achten?

Wichtig ist zunächst, darüber nachzudenken, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und auf welcher Plattform. Je öfter deine Community in ihrem Alltag Emojis begegnet, desto aufgeschlossener wird sie sein. Der Inhalt muss natürlich auch geeignet sein: Emojis passen nicht zu jedem Thema und du solltest sie nicht zwanghaft nutzen oder dich verstellen.

5 Tipps zur Verwendung von Emojis

  1. Emojis sollten nicht bloß als „Eyecandy“ verstanden werden, sondern inhaltlich zur Marke passen. Eventuell bietet es sich für dein Unternehmen an, im Vorfeld eine Liste von 10-20 geeigneten Emojis zu erstellen und sich auf diese zu beschränken. Das schafft auch Wiedererkennungswert!
  2. Verwende nicht Emojis um der Verwendung willen. Emojis sollen den Beitrag um eine zusätzliche visuelle Komponente erweitern und so einen Mehrwert schaffen. Die Verwendung eines Emojis sollte daher nicht erzwungen werden.
  3. Achte darauf, dass deine Emojis keine Missverständnisse hervorrufen – denn bei so manchen Symbolen gehen die Interpretationen doch deutlich auseinander. 🙈
  4. Bedenke, dass Emojis auf einigen Plattformen unterschiedlich angezeigt werden, je nachdem, wie der Nutzer den Beitrag aufruft. So unterscheiden sich die Emojis bei Apple und bei Android teils erheblich, was ihr Aussehen betrifft. Twitter hat allerdings ein eigenes Emoji-Set.
  5. Auf einigen Windows-Rechnern werden Emojis überhaupt nicht angezeigt. Ein Beitrag sollte also auch alleine für sich stehen können. Ersetze keine Begriffe mit Emojis!

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Quelle: AMEX Open Forum

Mehr Interaktion durch Emojis

Tatsächlich bekommen Social-Media-Beiträge mit Emoticons mehr Shares, mehr Kommentare und mehr Likes. Diese Erfahrung hat auch das Social Media Team der TUI Deutschland GmbH gemacht, das unter anderem Facebook, Twitter und Instagram für das Touristikunternehmen betreut. Auf den Kanälen findet man eine Vielzahl von Beiträgen mit Emojis. Beispiel gefällig?

Das Social Media Team von TUI Deutschland war so freundlich uns zu verraten, wie sie den Umgang mit Emojis angehen:

Emojiis können gut als unterstützende Funktion beim Erzeugen von Inspiration und Emotion genutzt werden. Sie untermalen den Bild-/Wortinhalt oder helfen, Missverständnisse zu vermeiden, indem sie Aufschluss über die Bedeutung einer Aussage geben (z.B. bei Ironie). Zudem vereinfacht der Einsatz von Emojis teilweise die Interaktion mit der Community. So genügt es in manchen Fällen bereits auf den Kommentar eines Users mit einem „Smiley“ oder einem „Herz“ zu antworten und ihm auf diesem Wege für seinen Kommentar zu danken.

Unser Einsatz von Emojiis wird von der Community auf allen Kanälen sehr gut angenommen. In der Facebook-Timeline fallen sie (immer noch) besonders ins Auge. Zum Teil antworten unsere Fans und Follower nicht mehr mit langen Textpassagen, sondern mit Emojiis. Gerade gezielte Aufforderungen an unserer Follower auf Instagram wie beispielsweise „Hands up if you’d like to jump into this pool right now!“ oder „Give us a smile!“ funktionieren sehr gut und sorgen für hohe Interaktionsraten. Eine Kombination aus Foto, Emoji und empathischer Ansprache machen die Kommunikation in sozialen Netzwerken häufig rund. Wir setzen zudem häufig Emojis ein, die sich als Element auch in dem Foto-Content wiederfinden.

Deutschlands größter Reiseveranstalter bedient sich natürlich besonders gerne der „Urlaubsemojis“ wie Palme, Sonne, Bikini oder Cocktail. Herzen funktionieren auch sehr gut. Aber auch hier gilt: Die richtige Dosis macht‘s!

Erfolgreiche Emoji-Kampagnen

Einige Unternehmen treiben das Ganze noch eine Stufe weiter. So hat IKEA Netherlands eine Kampagne lanciert, in der eigens designte und auf das Unternehmen maßgeschneiderte Emojis wie Köttbullar oder Billy Regal vorgestellt wurden. Kunden können sich die IKEA-Emojis kostenlos im App Store auf das Smartphone laden. Sinn und Zweck ist es laut IKEA, die Kommunikation zwischen Frau und Mann zu verbessern, die sich bekanntermaßen nicht immer als so „easy“ herausstellt.  Ikea

Auch PETA liefert ein gelungenes Beispiel, wie emotionales Social-Media-Marketing nur durch Emojis und ganz ohne Worte funktionieren kann. Mit der Kampagne Cruelty Beyond Words werden mit Emojis Bilder und Videos kreiert, die auf Missstände in Sachen Tierschutz aufmerksam machen, und das in sehr auffälliger und bewegender Weise.

Fazit

Fassen wir zusammen: Emojis sind zeitgemäß und cool – auch für Marken am Puls der Zeit. Mit Bildern kannst du besser eine emotionale Nähe zu deiner Community aufbauen und wie wir bereits wissen, ist das der 🔑 zum 🏆🏁💸.

Autor

jennifer.kluge

jennifer.kluge
Marketing Managerin

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