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15.12.2015 . Social Media Marketing . Patrick Möller

Wie Unternehmen Content Marketing erfolgreich eingesetzt haben

Red Bull, McDonalds, Coca Cola, Blendtec und die Schwenninger Krankenkasse – wir stellen fünf gute Cases vor

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Red Bull, McDonalds, Coca-Cola, Blendtec und die Schwenninger Krankenkasse – wie diese fünf Unternehmen zusammenpassen, mag auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich sein. Doch machen sie in dieser Liste gemeinsam durchaus Sinn: all diese fünf Unternehmen haben verstanden, wie erfolgreiches Content Marketing funktioniert – und es vorgemacht.

In den vergangenen Blogs haben wir das Thema umfangreich aufbereitet, heute zeigen wir dessen ideale Anwendung in der Praxis; und es würde uns alles andere als wundern, wenn du nicht das eine oder andere Beispiel schon kennst.

Red Bull

Manch eine Firma hebt zu Marketingzwecken schon mal eine neue Sportart aus der Taufe. Dass es sich dabei um Red Bull handelt, wundert da niemanden mehr. Die haben nämlich im Jahr 2001 damit begonnen, die Sportart Ice Cross Downhill als Red Bull Crashed Ice zu etablieren, die eine Mischung aus Eishockey und Snowboardcross darstellt und ursprünglich von einem schwedischen Eishockeyspieler und Snowboarder erfunden wurde.

Seit 2010 veranstaltet Red Bull dafür sogar eine offizielle jährliche Weltmeisterschaft, die 2015 vor Ort 200.000 Zuschauer angelockt hat. Videos, die Red Bull hierzu veröffentlicht, erreichen im Schnitt 100.000 Views. Zwar ist das noch keine enorm große Menge, jedoch erreicht Red Bull damit den Kern seiner Extremsport-begeisterten Zielgruppe und hat kaum Streuverluste zu verzeichnen. Mit den fast 5.000.000 Abonnenten auf YouTube haben sie außerdem die ideale Seeding-Grundlage.

Durch zahlreiche Engagements in allen möglichen Sportarten oder Weltallsprüngen schafft sich Red Bull einen schier nicht enden wollenden Fluss an Content, der stets auf die eigene Strategie einzahlt. Seit Jahren positionieren sie sich damit erfolgreich als Unternehmen für Adrenalinjunkies. Und egal wie spektakulär die gezeigten Sportler oder die dargestellte Naturszenerie auch sein mag, eines wird definitiv mit von der Partie sein: Branding, Branding, Branding!

McDonalds

Während manche Unternehmen langfristige Monitorings anwenden, um in Erfahrung zu bringen, wie sie ihren Kunden helfen oder sie unterstützen können, fragt McDonalds Canada sie einfach. Am Ende heißt das Ganze „Our food. Your questions.“ und bietet den Gästen des Fast-Food-Restaurants die Möglichkeit, über eine eigens eingerichtete Website Fragen über die Produkte von McDonalds zu stellen.

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Damit erhalten die Nutzer die Macht, McDonalds mit kritischen Fragen auf die Probe zu stellen, aber vorallem, ihre Bedenken zu äußern. Gleichzeitig kann McDonalds eben genau diese entkräften, die Transparenz erhöhen und das Vertrauen vom Gast zum Unternehmen stärken.

Der stetige Fluss an neuen Fragen garantiert permanenten Content für die Fast-Food-Kette, der sich über diverse soziale Netzwerke teilen lässt und Sorgen aus dem Weg räumen kann. Außerdem wird ein stetiges Problem des Content Marketing aus dem Weg geschafft: Wo kommt mein Content her? Im Falle von McDonalds werden die Oberthemen bereits vom Kunden geliefert.

Coca-Cola

Coca-Cola ist ein hervorragendes Beispiel für ein Unternehmen, das – so macht es zumindest den Anschein – kein Produkt, sondern ein Lebensgefühl verkaufen möchte und die Welt zu einem glücklicheren Ort machen; bei der das Produkt nur Mittel zum Zweck ist. In genau diese Richtung schlägt der größte Softdrinkhersteller weltweit mit seinen aktuellen Internetpräsenzen.

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Der hat nämlich gleich ein ganzes Online Magazin aufgebaut, um dort täglich neue Stories zu erzählen, die Lebensfreude vermitteln und Erfolgsgeschichten erzählen. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit liefert Coca-Cola wieder ständig neue festliche Inhalte, die die Vorfreude auf Heiligabend steigern und gleichzeitig positiv mit dem Unternehmen verbinden.

Blendtec

Ein Unternehmen, das Mixer herstellt, kann per Definition nicht interessant sein. Das glaubte man, bis Blendtec kam und Will it blend? erschuf. In dieser Videoserie zeigt der Firmengründer die Funktionsfähigkeit seiner Produkte – nicht jedoch mit schnöden Imagevideos.

Stattdessen mixt er Gegenstände aus unserem Alltag, bloß nichts, das wir eigentlich in einem Mixer würden. Viel mehr werden bei ihm neue iPhones, Glühstäbchen oder Jar Jar Binks‘ auf ihre innersten Bestandteile und Stabilität überprüft – jenachdem, was aktuell ein interessantes Thema in den Medien ist und Aufmerksamkeit für Blendtec erregt.

Weit über 250 Millionen Aufrufe und über 800.000 Abonnenten auf YouTube zeigen den imposanten Erfolg dieser Marketingmaßnahme und dass es manchmal keine großen Budgets, sondern große Ideen braucht.

Schwenninger Krankenkasse

Die Schwenninger Krankenkasse setzt ähnlich wie Coca Cola auf ein eigenes Magazin zu einem selbstgewählten Thema, hausiert damit aber nicht in dem selben Umfang. Das Magazin trägt den Namen babyharmonie.de und schreibt über die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Baby.

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Sie dient als Informationsquelle für (werdende) Mütter, die sich über Google schlau machen möchten und dabei auf die Seite stoßen.

Wenn sie sich durch die verschiedenen Themen lesen, werden sie immer mal wieder durch unauffällige Verweise auf die Schwenninger Krankenkasse aufmerksam und nehmen sie als kompetenten und vertrauenswürdigen Ansprechpartner in Kinderfragen wahr.

Ausblick

Natürlich gibt es neben diesen fünf Beispielen noch einige weitere erfolgreiche Content-Marketing-Kampagnen und weniger aufwendige. Die hier vorgestellten zeigen aber deutlich, welche Ausmaße sie annehmen und welche Erfolge sie erzielen können. Was ist euer Content Marketing Best Practice? Wir sind gespannt!

Autor

Patrick Möller

Patrick Möller
Content Creator

Patrick ist freier Mitarbeiter von 247GRAD, Experte für Content Marketing und erstellt Social-Media-Inhalte für unsere Kunden.

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