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08.04.2013 . Social Media Marketing . 247GRAD Team

„Welcome Home“: Facebook‘s neuester Clou

"Welcome Home" - persönlicher und emotionaler kann die Nutzeransprache nicht sein. Doch was ist das neue Facebook Home? Mehr als nur eine App?

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„Welcome Home“ – persönlicher und emotionaler kann die Nutzeransprache nicht sein. Doch was ist das neue Facebook Home? Mehr als nur eine App?

Kommunikation meiner Freunde steht  im Vordergrund – so die Aussage von Facebook

Der Medienhype um Facebook Home kam fast dem des iPhone 5 gleich und so generierte der Livestream mehrere Millionen Zuschauer weltweit.  Es ist kein Facebook Phone, kein Facebook-Betriebssystem aber auch keine stinknormale App. Facebook Home stellt nicht seine App als solche, sondern Menschen und die Kommunikation untereinander in den Vordergrund. Das Ganze geschieht als  Homescreen für Android-fähige Smartphones. Nach den klassischen Android- und iOS-Apps, der neuen Timeline und weiteren kleinen Kniffen, ist dies der nächste Schritt der Facebook-Strategie. Natürlich verkauft Facebook seinen Nutzern „Home“ als starke Neuerung mit unglaublichem Nutzen. In Wahrheit jedoch, lenkt Facebook wieder einmal die Aufmerksamkeit der Werbetreibenden auf sich. Über kurz oder lang wird Facebook auch über das Handy gezielt Werbung ausstreuen, gepaart mit dem Zugriff „Facebook ORTE“, sind Kundenprofile optimal lesbar. Es ist schwer einzuschätzen, wo die Brücke zwischen Kundennutzen und KundenAUSnutzen geschlagen wird. Im Falle von Facebook-Home zeigt  eine leichte Tendenz dahingehend, dass eher die Marketer profitieren werden.

Homescreen vs. Homescreen à la Facebook

Der herkömmliche Homescreen, egal ob auf Android oder iOS Geräten, kann in der Regel vom Nutzer selbst definiert werden. Verknüpfungen, Apps, Nachrichten und das Wetter sind nur einige Beispiele. Anstelle des klassischen Homescreens, ist der neue Facebook-Homescreen zu allererst ein Newsfeed mit Bildern und Status-Updates meiner Facebook-Freunden. Facebook selbst nennt diese Engine “Coverfeed”. Darüber hinaus werden auch Kommentare zu eigenen Bildern oder Posts angezeigt. Mit “Chat Heads” bietet Facebook Home eine recht unaufdringliche Pop-Up-Funktion für eingehende Nachrichten, die als Layer auch über Spielen und sonstigen Anwendungen liegt, um Nachrichten nicht als Apps, sondern Bestandteil des Smartphones (ähnlich wie bei eingehenden SMS) zu präsentieren.

Entscheidung gegen ein Facebook-Phone nur sinnvoll

Facebook selbst erlaubt Home durch die tiefere Integration in das Betriebssystem nicht nur eine Vormachtstellung gegen Konkurrenz-Produkte, sondern auch den Zugriff auf eine Vielzahl von auswertbaren Daten. Dadurch ist es für die Zuckerberg-Mannschaft nur sinnvoll und logisch, das Facebook-Phone nach hinten zu schieben.  Mit der Home-App lässt sich ein Millionen großer Markt von bereits vorhandenen Android-Geräten bedienen. Dies eröffnet auch für Werbung einen ganz neuen Markt und somit potentielle Generation neuer Einnahmen. Wenn die Usability-Testphase abgeschlossen ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die „Sale-Phase“ beginnen und gezielt Werbung eingespielt. Sollte das funktionieren, rollt wieder einmal der Rubel für Facebook!  Außerdem wurden die Entwicklungskosten niedrig skaliert, was im Falle von Nichtannahme durch die Nutzer schneller „ausgebügelt“ werden kann.

Was haltet ihr von Facebook-Home? Überflüssig, Lächerlich, Cool, Sinnvoll? Oder alles auf einmal?

Autor

247GRAD Team

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Dieser Blogeintrag stammt von einem anonymen 247GRAD-Mitarbeiter

Kommentare

Lovelyn . 12.04.2013 . 10:38

Ich finde es nur so lustig und genial, dass ich nirgends lesen kann, was eigentlich Apple zu der ganzen Geschichte sagt. Ist Facebook-Home eigentlich der Ar…tritt für Apple und keiner merkt es? Android ist hier doch der wahre Gewinner!!!

Sabrina . 23.04.2013 . 08:56

Stimmt Lovelyn das ist schon eine bemerkenswerte Sache. Aus diesem Blickwinkel habe ich das ganze noch gar nicht betrachtet. Aber Appel wurde da ganz schön vor den Kopf gestoßen!

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