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07.05.2013 . Social Media Marketing . Lars Ofterdinger

Was gibt es bei Facebook zu verändern / verbessern / einzuführen? Das sagen unsere Fans

Dass Facebook nicht perfekt ist, hat wahrscheinlich jeder schon einmal gemerkt. Egal ob die etwas sehr kniffligen Privatssphäre-Einstellungen, die unübersichtliche Timeline, oder schon tiefer gehende Probleme wie das Bedienen der Facebook-eigenen Werbeanzeigenmanagers - Irgendwo hat jeder seinen persönlichen Aufreger, wenn es um den Netzwerkriesen geht.

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Dass Facebook nicht perfekt ist, hat wahrscheinlich jeder schon einmal gemerkt. Egal ob die etwas sehr kniffligen Privatssphäre-Einstellungen, die unübersichtliche Timeline, oder schon tiefer gehende Probleme wie das Bedienen der Facebook-eigenen Werbeanzeigenmanagers – Irgendwo hat jeder seinen persönlichen Aufreger, wenn es um den Netzwerkriesen geht.

Wir haben euch gefragt

Auf unserer Facebook-Seite wollten wir mal wissen, was denn das Schlimmste, bzw. Wünschenswerteste für unsere Fans ist, was man an Facebook verändern / verbessern / einführen sollte.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten! Besonders interessant fanden wir, dass neben den klassischen Themen wie den Privatssphäre-Einstellungen oder der Flut an Benachrichtigungen über verschenkte Kühe, auch Funktionen und Probleme genannt wurden, die wir so nicht auf dem Plan hatten. Da dachten wir uns, es wäre doch vielleicht mal an der Zeit, uns dem ein oder anderen Kommentar anzunehmen und etwas rumzuspinnen.

  • Interessanterweise (ob ernst gemeint, oder nicht) war eine häufige Forderung der „Gefällt mir nicht“- bzw. „Dislike“-Button. Diese Forderung ist ungefähr so alt wie der „Like“-Button selbst, auch wenn ihr vom Facebook Product Engineer Bob Baldwin in einer reddit Diskussion sehr schnell der Wind aus den Segeln genommen wurde. Facebook sei ein Netzwerk, das sich auf positiven Austausch fokussiere. Diese Handhabe ist wohl auch definitiv nachvollziehbar, bedenke man einfach mal, was ein „Dislike“-Sturm unter einem Profilbild oder ähnlichem bedeuten würde.
  • Besonders interessant fand ich den Vorschlag einer Funktion, die es ermöglicht ein Notizfeld zu privaten Profilen hinzuzufügen. Diese (und das ist jetzt meine Interpretation des Vorschlags) wären nur für einen selbst sichtbar und könnten beispielsweise Erinnerungen im Sinne von „Treffen, morgen um 13:30 bei Starbucks“ beinhalten. Dies noch geschickt mit dem Facebook Kalender und vielleicht der Facebook-Seite eines Ortes verknüpft und schon wäre eine recht smarte Funktion ins Leben gerufen.
  • Ein schon häufiger diskutierter, aber deswegen nicht weniger interessanter Vorschlag war, Facebook kostenpflichtig zu machen. Der Hintergrund dafür ist klar: Facebook wäre nicht mehr auf Werbeerträge angewiesen und könnte diese zurück schrauben (ob sie das tun würden, steht selbstverständlich wieder auf einem anderen Zettel). Außerdem würde die Eintrittsschwelle für das soziale Netzwerk angehoben, was (hypothetisch) bedeuten könnte, dass die Menge an Fake-Accounts rapide abnimmt, und dafür die Qualität der Netwerkteilnehmer erhöht wird. Beides natürlich auf Kosten der Menge an registrierten Nutzern, da viele wahrscheinlich nicht bereit sind, für ein soziales Netzwerk Geld zu zahlen. Letztlich ein Rechenexempel und die Frage, wo man mit einer Plattform wie Facebook hin will.
    Beispiele für kostenpflichtige Netzwerke sind rar gesät. Der bekannteste Vorreiter für dieses Format dürfte zurzeit App.net sein. Wie netzwertig.com gestern berichtete, zeigt sich Gründer Dalton Caldwell zurzeit bezüglich den nunmehr 90.000 angemeldeten User optimistisch gestimmt. Gerade die deutsche Techszene würde sehr gut auf das kostenpflichtige Netzwerk ansprechen. 90.000 registrierte User scheinen aber gegenüber den zig Millionen Nutzern der „Großen“ doch etwas sehr wenig zu sein. Ob man allerdings durch die Statistiken App.nets Rückschlüsse auf den Vergleich Qualität vs. Quantität bei kostenpflichtigen bzw. kostenfreien sozialen Netzwerken ziehen darf, kann diskutiert werden.

Wir freuen uns darüber, dass sich unsere Fans, trotz der unangefochtenen Vormachtsstellung von Facebook im Social Network-Pool, Gedanken über die Qualität des Netzwerks und Verbesserungsvorschläge machen! Gerne darf weiter diskutiert und mal mit ein paar Hypothesen rumgesponnen werden. Muss ja auch mal drin sein. Ideen, Einfälle und Vorschläge gerne hier unter den Blogpost, unter unseren Facebook-Status oder auf unsere Pinnwand! 🙂

Autor

Lars Ofterdinger

Lars Ofterdinger
Head of Marketing

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