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27.08.2014 . Social Media Marketing . Lars Ofterdinger

Warum Social Media Manager Inhaltsspeicher lieben (sollten)

Wie man organisiert Content plant

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Ok, „Inhaltsspeicher“ ist wirklich kein schönes Wort. In meiner Motivation übertriebenen Anglizismen- und Abkürzungs-Gebrauch zu umgehen dachte ich allerdings, dass das wohl der selbsterklärendste Begriff sei. Bei uns nennt sich das Kind, um das es geht „Content Planner“ und als Social Media Manager ist es ein Segen. Warum? Deshalb!

Was ist ein Inhaltsspeicher?

Ein Inhaltsspeicher kann auf verschiedene Weise ausgearbeitet werden, eine Funktion bildet allerdings den Kern des Ganzen: In einem Inhaltsspeicher können Inhalte vorbereitet und abgelegt werden, die zu einem späteren Zeitpunkt für die Publizierung vorgesehen sind. Dabei ist es erst einmal irrelevant für welchen Kanal die Inhalte vorgesehen sind. Inhaltsspeicher sind für die redaktionellen Inhalte einer Facebook Seite genau so sinnvoll, wie für die Pflege eines Firmenblogs oder eines Webmagazin.

Der Vorteil eines Inhaltsspeichers ist eigentlich schnell erklärt. Eine der Hauptaufgaben eines Social Media Managers ist die Recherche und das Erstellen von Inhalten. Wenn er keinen Inhaltsspeicher zur Verfügung hat, und beispielsweise 4 Posts pro Woche in regelmäßigen Abständen veröffentlichen soll, setzt er sich alle zwei Tage auf’s neue hin und recherchiert, tippt, veröffentlicht. Ein Inhaltsspeicher erlaubt, diese Arbeit zu konzentrieren. Es ist weit einfacher und weniger arbeitsaufwändig, sich einmal intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen, als es häufig anzufassen und sich jedes Mal auf’s Neue einzuarbeiten.

Wie genau ein Inhaltsspeicher ausgearbeitet werden sollte hängt von einigen Faktoren ab. Ist man alleine für beispielsweise eine Facebook Seite verantwortlich tut es wahrscheinlich schon eine Excel-Liste, in denen man Texte, Links und gegebenenfalls Bilder einträgt. Wenn man damit mal angefangen hat, weiß man vor allen Dingen im späteren Verlauf seines Social Media Management-Daseins Programme zu schätzen die ernstzunehmend die redaktionelle Arbeit in sozialen Medien unterstützen.

Ein Redaktionskalender hilft, um die Inhaltsverteilung besser planen zu können

Ein Redaktionskalender hilft, um die Inhaltsverteilung besser planen zu können

Knifflig wird es nämlich, wenn man im Team an der redaktionellen Pflege mehrerer Social Media Präsenzen arbeitet und auch den Kundensupport über eben diese Kanäle abbilden muss. Hier werden dann schon andere Ansprüche an das System gestellt. Inhalte von Fans müssen delegiert und Kollegen zur Bearbeitung zugewiesen werden können. Eine Rollenverwaltung ermöglicht gezielt Autoren einzusetzen, die selbst allerdings keine Berechtigung haben Inhalte zu publizieren, so lang der Redakteur nicht die Inhalte freigegeben hat. Die Erweiterungen dieser Systeme könnte man wohl noch eine ganze Weile fortführend, grundlegend gilt aber auch hier wie so oft: Die Komplexität des Tools steigt exponentiell mit dem Anspruch, den man an eben dieses Tool hat.

Planung ist (fast) alles

Ein fast grundlegendes Feature jeder Inhaltsspeicher–Software ist die Möglichkeit die Veröffentlichung von Inhalten im Vorhinein zu planen. Und das ist für den Social Media Manager fast genau so wichtig, wie der Inhaltsspeicher als solcher. Ein Redaktionsplan, also die Planung, wann welcher Beitrag veröffentlicht werden soll, garantiert, dass die Community regelmäßig mit neuen Inhalten unterhalten wird. Dabei muss eines allerdings bedacht werden: Es gibt keinen schlechteren Redaktionsplan als den, der nicht flexibel angepasst werden kann. Das gilt für Social Media Manager in sozialen Medien, wie wohl für kaum ein anderes redaktionelles Tätigkeitsfeld. Soziale Medien sind kurzlebig, daher muss auch spontan auf aktuelle Geschehnisse eingegangen werden können. Da darf auch kein noch so schön strukturierter Redaktionsplan im Weg stehen. Was auch schon zum nächsten Punkt führt …

Webfundstücke an einem gesammelten Ort ablegen

Webfundstücke an einem gesammelten Ort ablegen

Social Media Manager <3 Evergreens

Mit „Evergreens“ bezeichnen wir Inhalte, die nicht zu einem bestimmten zeitlichen Moment im Bezug stehen. Also Inhalte, bei denen der Zeitpunkt der Veröffentlich keinen Einfluss auf die Qualität des Textes hat. Social Media Manager lieben Evergreens.

Meistens ist einer der KPIs, die ein Social Media Manager bei seiner Arbeit erreichen soll, einen bestimmten Schnitt von Posts pro Woche (oder pro Monat) einzuhalten um ein stetiges Befeuern der Community zu garantieren. Die Content–Qualität einer Seite kann noch so gut sein, ohne eine regelmäßige Pflege und den damit verbundenen Engagement-Einbrüchen wird es schwer, ein stetiges Wachstum garantieren zu können. Evergreens helfen hier die Phasen zwischen aktuellen Informationen zu füllen und somit keine langen Content-Durststrecken überstehen zu müssen.

Autor

Lars Ofterdinger

Lars Ofterdinger
Head of Marketing

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