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29.01.2013 . Social Media Marketing . Lars Ofterdinger

Twitter präsentiert Vine – Videosharing 2.0 oder Totgeburt?

Vor einigen Tagen stellte Twitter auf dem hauseigenen Blog einen neuen Dienst vor: Vine. Mit Vine ist es möglich Videos über das mobile Endgerät (bisher ausschließlich iOS) aufzunehmen und direkt seiner Followerschaft vorzuführen. Im Stream der Follower wird das Video automatisch nach dem Laden der Seite gemutet und in Dauerschleife abgespielt.

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Vor einigen Tagen stellte Twitter auf dem hauseigenen Blog einen neuen Dienst vor: Vine. Mit Vine ist es möglich Videos über das mobile Endgerät (bisher ausschließlich iOS) aufzunehmen und direkt seiner Followerschaft vorzuführen. Im Stream der Follower wird das Video automatisch nach dem Laden der Seite gemutet und in Dauerschleife abgespielt.

Der Haken an der Sache: Die Videos dürfen maximal 6 Sekunden lang sein. Ja, richtig gelesen, 6 Sekunden! Die Idee, die hinter dem 6-Sekunden-Konzept steckt ist zwar einleuchtend – Twitter versucht durch die Beschränkung (vergleichbar mit den 140 Zeichen) die Kreativität der Kurzprojekte hoch zu halten – aber 6 Sekunden sind halt wirklich, wirklich wenig! Sogar GIFs können da länger sein (zugegeben, ohne Ton).

So wundert es leider auch nicht wirklich, dass die Videos, die im Zuge der Veröffentlichung auf dem Twitter-Blog vorgezeigt wurden, nicht so wirklich überzeugten. Ok, ich will die neue Errungenschaft Twitters jetzt nicht als Totgeburt verschreien, aber bisher fragen wir uns noch, wo Twitter mit diesem Konzept hin will. Vielleicht sollte man Retro-Filter über die Videos legen können … womit man wieder beim Videosharing-Dienst Viddi wäre, der immerhin 15-Sekunden Videos zulässt.

Laut des Spiegels hat Vine auch noch ein zusätzliches Problem: Die Pornoindustrie! Nicht mal eine Woche nach Veröffentlichung des Dienstes, haben anscheinend diverse anzügliche Videos den Weg in das Portal gefunden. Unter eindeutigen Hashtags wie #porn oder #sex sind diverse Werbevideos von diversen „Sexarbeitern und -Arbeiterinnen“ (so der Spiegel) zu finden. Egal ob Vine sich durch diese Inhalte mit einem Problem konfrontiert sieht oder nicht – es wird wohl spätestens dann zum Problem, wenn Apple merkt, was man mit Vine noch so alles machen kann, außer seine Händchen-haltenden Kinder im Zoo zu filmen. Es sind schon Apps aus geringeren Gründen aus dem App-Store geflogen!

Autor

Lars Ofterdinger

Lars Ofterdinger
Head of Marketing

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