07. August 2014

Das eigene Arbeiten mit einem Redaktionsplan optimieren

Author: Kategorie: CONNECT, Marketing, Social Media

Ein Redaktionsplan ist eine wirklich feine Sache. Sofern du dich überwunden hast, einen zu führen. Denn wenn wir ehrlich sind, wissen die meisten von uns, dass es schon Vorteile mit sich bringt – wenn der Einstieg nicht so schwer wäre. Dies gilt nicht nur für Blogs, sondern ebenso für Social Media.

Der Redaktionskalender wird häufig in Verbindung mit Content Marketing erwähnt und erfährt seither eine Renaissance. Ein Redaktionsplan hat vielerlei Vorteile, auch wenn die Erstellung nicht immer einfach von der Hand geht. Es ist eben bequemer, einfach aus der Hüfte seine Botschaften zu streuen.

Ein Redaktionsplan erfordert ein Grundmaß an Disziplin, und kann sich mit etwas Übung zu einem wunderbaren Werkzeug entwickeln. Denn so ein Redaktionskalender eignet sich nicht nur dazu Inhalte zu planen, sondern auch Themen im Blick zu haben.

Planung
Bei der Planung können bereits alle wichtigen Daten berücksichtigt werden. Messen, Feiertage, Meilensteine. Bewährt hat es sich, dabei von einem groben Raster immer granularer zu werden. So beginnt man mit groben Oberthemen, die über einen langen Zeitraum (einer bis mehrere Monate) gespielt werden sollen. In den nächsten Schritten betrachtet man immer kleinere Zeitabschnitte und konkretisiert die geplanten Inhalte bis daraus schließlich ausgestaltete Inhalte, wie Blogposts oder Postings für soziale Netzwerke werden.
Eine andere Struktur bei der Planung sind auch gern Thementage. Hier ein Beispiel, wie Thementage für uns aussehen könnten.

  • Montag: Facebook
  • Dienstag: Rund um TABMAKER
  • Mittwoch: Social Media
  • Donnerstag: 247GRAD CONNECT
  • Freitag: Unterhaltung zum Wochenende
  • Sa / So: Offen

Unter den jeweiligen Themen werden jetzt die Postings bzw. Themen ausgearbeitet.

In diesem Beispiel sind die Inhalte etwas unausgewogen verteilt

In diesem Beispiel sind die Inhalte etwas unausgewogen verteilt

Koordination
Nachdem der Plan abgeschlossen ist, kann damit begonnen werden, die Themen in die einzelnen Abteilungen zu geben. Es bedarf z.B. noch Grafiken. Abstimmungen müssen getroffen, weil ein Gewinnspiel veranstaltet werden soll. Einzelne Aufgaben können gezielt auf Kollegen verteilt werden.

Konsistenz
Ein wesentlicher Punkt, wieso ein Kalender zum Erfolg beitragen kann: Konsistenz. Das beständige Behandeln von Themen und Fachgebieten führt dazu, dass du und dein Unternehmen sich einen Namen in seinem Gebiet macht. Mit der Konsistenz kommt irgendwann (wenn der Atem lang genug ist) auch der Zuwachs von Besuchern.

Weniger schlechte Tage
Wer Sachen formuliert oder kreativ arbeitet, weiß: Es gibt zu viele schlechte Tage. Tage, an denen einem keine zündenden Ideen kommen. Bei Autoren ist dann oftmals von einer Schreibblockade die Rede. Diese gilt es zu überwinden und dein Kalender wird Dir dabei helfen. Das Thema hast Du nämlich festgelegt, als Du einen guten Tag hattest.

Zusammenfassung
Es spielt keine Rolle, auf welcher Plattform du deine Inhalte veröffentlichst. Das Zusammenspiel aus Konsistenz und Richtung werden über dein Wachstum bestimmen. Eine gute Vorbereitung wird immer wichtiger, denn auch dein Wettbewerb hat bemerkt, dass man mit informativen und hilfreichen Inhalten bei potenziellen Kunden punkten kann. Ein Kalender bringt Dir eine gewisse Struktur, überprüft Tage in denen die Inspiration fehlt und macht den Weg für alle sichtbar. Der Einstieg ist evtl. unbequem aber nützlich!

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