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08.03.2013 . Social Media Marketing . 247GRAD Team

„Schluss mit dem Durcheinander“ – Facebook wird (für Werbekunden) attraktiver!

Dass die „Amis“ auf´s Pimpen stehen, ist spätestens seit der Auto-Tuner-Serie „pimp my ride“ bekannt. Mark Zuckerberg und seine Facebook-Jünger sind dem Tuning-Wahn nun auch verfallen – zwar nicht an Autos, sehr wohl aber an ihrem weltweit bekannten Netzwerk.

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Dass die „Amis“ auf´s Pimpen stehen, ist spätestens seit der Auto-Tuner-Serie „pimp my ride“ bekannt. Mark Zuckerberg und seine Facebook-Jünger sind dem Tuning-Wahn nun auch verfallen – zwar nicht an Autos, sehr wohl aber an ihrem weltweit bekannten Netzwerk.

Alles neu macht der Mai – oder so ähnlich

Facebook gestaltet sein gesamtes Angebot neu, so können Nutzer Fotos bald in enormer Größe angezeigt bekommen. Im neuen Design vom Newsfeed werden vor allem Bilder und Videos prominent über die gesamte Breite angezeigt. Neben Links und Sites werden nun (stylische?) Vorschaubilder bzw. Logos angezeigt. Das neue Design wird soll auf Computern, Tablets und Smartphones einheitlich aussehen. Zuckerberg selbst titulierte den neuen Feed mit einer „personalisierten Tageszeitung“. Man wolle den Nutzern damit einen klaren und übersichtlichen Blick über die fürs sie wichtigsten Nachrichten geben, Fotos groß zeigen, aber auch Nachrichten aus dem persönlichen Umfeld clever liefern. „Schluss mit dem Durcheinander“ eben.

Endlich Unterkanäle!

Bislang hatte Facebook das enorme Chaos des Newsfeeds nur sporadisch thematisiert und in Unterkanäle gegliedert – man kann sich heute schon zum Beispiel ausschließlich Neuigkeiten anzeigen lassen, die mit Musik oder meinen Fanseiten zu tun haben. Ab sofort also dann auch für Fotos und Personen des öffentlichen Lebens. „Most Recent News“ wird ungefiltert alle Mitteilungen von Freunden, Apps und Seiten aussteuern, mit denen man auf Facebook verbunden ist.

Was bedeutet das für Marketer?

Facebook baut Druck auf – Aus strategischer Sicht ist der neue Newsfeed erneut sehr clever, denn selbstverständlich kann Facebook diese Funktion auch gegen Geld verkaufen. Es ist eine weitere Werbeform, die man Betreibern von Facebook Pages anbieten kann, um die Reichweite zu erhöhen. Wer das nicht bezahlen will, der bleibt zurück und Mitbewerber profitieren davon. Für die künftige Strategie von Facebook, die sich eindeutig auf das Thema “Geld verdienen durch Werbung” fokussiert, also ein konsequenter Schritt. Geht man diesen Schritt mit, so eröffnen sich mir als Marke oder Betreiber ganz neue Anzeigenmöglichkeiten.

  • Die Anzeigen lassen sich nicht mit Ad-Blockern ausblenden.
  • Sie werden als Teil des normalen Facebook-Angebots auch auf Mobilgeräten ausgeliefert.
  • Als Absender der Botschaft taucht da ein Freund oder Bekannter des Nutzers auf. Denn solche „Sponsored Stories“ werben mit Beiträgen, Kommentaren und Likes echter Nutzer für eine Seite auf Facebook oder einen Beitrag.

Und was ist mit dem User? Aus meiner Sicht grundsätzlich gar nicht so schlecht für uns Nutzer. Wir kanalisieren und personalisieren unseren Stream. Es bleibt abzuwarten, wie der Newsfeed ankommen wird, welche Probleme er mitbringt und ob Anbieter und Marketer vom neuen Feature profitieren oder sich selbst schaden. Es bleibt spannend!

Was haltet ihr vom neuen Feed? Seht ihr der Sache erfolgsversprechend und neugierig entgegen? Oder glaubt ihr, dass wir dann nur noch von Marken- und Anbieter-Werbung bombardiert werden?

Autor

247GRAD Team

247GRAD Team

Dieser Blogeintrag stammt von einem anonymen 247GRAD-Mitarbeiter

Kommentare

JSG . 08.03.2013 . 16:40

„Lassen sich nicht mit Ad-Blockern ausblenden“? Ach?

Es ist nur eine Frage der Komplexität und der Zeit, bis eventuell nötige Anpassungen durchgeführt sind. Solange ein Label „Sponsored Post“ zu sehen ist etwa lässt sich wohl jeder solche Post finden und (mit entsprechenden Automatismen) ausblenden. Wie gut das geht, wird sich zeigen.

Es stimmt eher, dass man bei Werbepostings seltener den Weg des Blockerierens geht als für Anzeigen am Rand.

Facebook sitzt aber auch ein bisschen in der Klemme: Wenn man nicht die Masse der Firmen bei sich hält, die NICHT große Werbebudgets verpulvern können und für die die höchstens ein, zwei „Social-Media-Manager“ schon eine echte Kostenstelle sind, dann riskiert man einen (teilweise) Bedeutungsverlust. Und andere stehen in den Startlöchern. Ein Hoch unter Runter war im Internet schon immer zu beobachten!

Heidi . 08.03.2013 . 20:24

Aus Nutzersicht bleibt es irrsinnig: via Edge Rank werden Meldungen nicht eingeblendet, von denen der Nutzer einmal ausdrücklich angegeben hat, dass er sie sehen möchte und statt dessen werden Werbeanzeigen gezeigt, die der Nutzer im Zweifelsfall nicht sehen möchte. Dabei ist die Argumentation für den Edge Rank doch immer der Hinweis auf die Relevanz („Der Newsfeed wäre zu unübersichtlich, wenn alles angezeigt würde“).

Ich bin inzwischen so weit, dass ich für einen Premium Account zahlen würde, wenn ich dafür wirklich so filtern könnte, wie ich will – Werbung im Feed ausblenden und dafür von bestimmten Seiten wirklich alle Nachrichten sehen.

Antwort von Lars . 10.03.2013 . 23:25

Definitiv interessanter Gedanke in Facebook Premium Accounts einzuführen, die den Edge Rank im persönlichen Newsfeed beeinflussen könnte. Glaubst du, dass sich eine solche Funktion irgendwann einmal bei Facebook finden wird?

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