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19.02.2013 . Social Media Marketing . Lars Ofterdinger

Lässt Facebook Ambient Social Networking wiederauferstehen?

Nach dem erstmaligen Aufbäumen des Themas "Ambient Social Networking" vor einigen Jahren ist es still geworden. Dienste wie aka-aki oder Glancee ermöglichten es ihren Nutzern anhand ihres Standorts Freunde oder andere für sie interessante Personen zu finden. Dafür wurden die eigenen Daten mit denen von Personen in der Nähe verglichen und - falls vorhanden - Gemeinsamkeiten aufgezeigt.

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Nach dem erstmaligen Aufbäumen des Themas „Ambient Social Networking“ vor einigen Jahren ist es still geworden. Dienste wie aka-aki oder Glancee ermöglichten es ihren Nutzern anhand ihres Standorts Freunde oder andere für sie interessante Personen zu finden. Dafür wurden die eigenen Daten mit denen von Personen in der Nähe verglichen und – falls vorhanden – Gemeinsamkeiten aufgezeigt.

Eigentlich doch ’ne ganz interessante Sache. Der Grund, warum ich allerdings die obigen Sätze in der Vergangenheit schreiben musste war, dass diese Dienste eben der Vergangenheit angehören. aka-aki musste die Tore schließen, weil die kritische Masse für ein solches Netzwerk nicht erreicht wurde, Glancee wurde, genau wie Mitbewerber Gowalla, von Facebook aufgekauft. Es schien als ob Ambient Social Networking noch nicht bereit für die Welt sei, oder war die Welt nur nicht bereit für Ambient Social Networking? Wie auch immer!

Nun berichtete Bloomberg, dass Facebook sein eingekauftes Know-How nutzt und die mobile Facebook Welt um einen „Ambient“-Aspekt erweitert. So könnte man in Zukunft über die mobile Facebook App benachrichtigt werden, wenn sich Facebook Freunde im Umkreis aufhalten, oder ob sich ein Freund im Kaffe hinter der nächste Straßenecke befindet oder, oder, oder … die Möglichkeiten einer solchen Integration sind schwer abzuschätzen. Zunächst soll im März diesen Jahres eine eigenständige Applikation erscheinen mit der die neuen Location-Features getestet werden können. Langfristig ist es laut Jan Firsching zu erwarten, dass die Funktionen in den „In der Nähe“-Bereich integriert wird, der Zurzeit schon in der offiziellen Facebook App und auf m.facebook.com besteht.

Natürlich ist diese Entwicklung auch aus wirtschaftlicher Sicht interessant. Zusätzlich zu den Angeboten an Werbung die uns Facebook zurzeit schon aufs Smartphone schickt, könnten auch Locations in direkter räumlicher Nähe beworben werden. So könnten zum Beispiel Kaufhäuser oder Restaurants direkt Werbung bei potenziellen Kunden vor Ort platzieren, auf Angebote hinweisen oder Gutscheine verteilen.

Was haltet ihr von Ambient Social Networking? Eine tolle Sache um mit Freunden Kontakt zu halten oder neue Bekanntschaften zu machen? Oder ein erschreckender Schritt hinsichtlich der Datenmacht von Facebook (wobei man hier natürlich sagen muss, dass die Option höchst wahrscheinlich deaktivierbar sein wird.)

Autor

Lars Ofterdinger

Lars Ofterdinger
Head of Marketing

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