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15.01.2013 . Social Media Marketing . Lars Ofterdinger

Instagram fängt sich im freien Fall

Was haltet ihr davon? Habt ihr Instagram abgeschworen? War euch der ganze Hickhack egal? Gebt ihr dem Netzwerk eine zweite Chance?

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Kennt ihr noch Instagram? Ja genau, das war dieser Dienst mit den feschen Filtern, die man über seine Fotos legen konnte, damit sie toll retro aussahen. Ja genau der, den man noch so gerne nutzte bis sie sich das Recht gaben, die Fotos der Nutzer ohne ihre Zustimmungen zu verkaufen.

Naja zugegeben, Instagram ist mit ca. 9 Millionen täglich aktiven Nutzern wohl alles andere als tot. Nichtsdestotrotz hat das Fotonetzwerk im letzten Monat die Hälfte seiner Nutzer eingebüßt. Schuld dafür dürften wohl die im Dezember letzten Jahres überarbeiteten „Terms of Service“ und die „Privacy Policy“ sein. Diese beinhalteten unter anderem einige sehr strittige Passagen, die – platt ausgedrückt – dem Netzwerk erlaubten, die Bilder der Nutzer ohne ihre Zustimmung und ohne Vergütung zu verkaufen.

Die Reaktion der Nutzer ließ nicht lange auf sich warten. Neben unzähligen Hasstiraden und Parodien auf Facebook, Twitter & Co. war eine der offensichtlichsten Reaktionen, die Konsequenteste, die einem heute in der Welt sozialer Netzwerke bleibt: Boykott!

So verlor der Foto-Dienst laut des Traffic-Analysten AppStats im Zeitraum vom 17.12. (16,35 Millionen) bis zum 14.01. (7,41 Millionen) mehr als die Hälfte seiner „DAU“ – der täglich aktiven Nutzer.

Und das alles, obwohl Instagram schon Mitte Dezember zurückruderte. Strittige Stellen wurden dem Feedback angepasst und heute wurde zusätzlich eine Rundmail an die Nutzer des Netzwerks heraus geschickt, in der Instagram noch mal ausdrücklich auf die Anpassungen hinwies.

Was haltet ihr davon? Habt ihr Instagram abgeschworen? War euch der ganze Hickhack egal? Gebt ihr dem Netzwerk eine zweite Chance?

Autor

Lars Ofterdinger

Lars Ofterdinger
Head of Marketing

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