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18.05.2016 . Social Media Marketing . Patrick Möller

Google Spaces: Das Forum für Zwischendurch

Google versucht es nochmal mit dem Aufbau eines eigenen Social Networks

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Die einzige Suche, die bei Google bzw. Alphabet bisher erfolglos blieb, ist die nach einem erfolgreichen sozialen Netzwerk. Das einzige Plus beim gleichnamigen Google-Netzwerk ist wohl der dadurch erwachsene Antrieb, sich bei den nächsten Bemühungen in diese Richtung eben mehr Mühe zu geben. Eine Folge dieses Eifers heißt Google Spaces und ist der Versuch, kleineren Gruppen themenbezogene Diskussionen zu ermöglichen.

Update: Google Spaces wurde am 17. April 2017 wieder eingestellt – nach nicht mal einem Jahr Bestehen.

Das Forum für Zwischendurch

Aber alles auf Anfang: Google Spaces ist eine Plattform, auf der dessen Nutzer einen sogenannten Space erstellen können, der sich – so ist es zumindest angedacht – um ein bestimmtes Thema dreht und Konversationen über eben dieses anregt. Letztlich funktioniert ein Space wie ein kleines Forum. Interessierst du dich wie wir für digitale Trends, kannst du genau zu diesem Thema einen Space erstellen und schließlich die Freunde einladen, die sich gleichermaßen dafür begeistern können (Wir freuen uns über jede Einladung!).

Bildschirmfoto 2016-05-17 um 20.36.26

Bildquelle: https://get.google.com/spaces/

Hier können die Nutzer nun Links, Videos, Fotos und Texte veröffentlichen, woraus ein Thema entsteht, in dem und über das nun alle Nutzer diskutieren können. So bleibt’s immer übersichtlich, da der Bezug zum jeweiligen Inhalt immer klar ist. Teilenswerte Inhalte können direkt über die Google-Suche entdeckt und veröffentlicht werden. Die einzelnen Seiten werden direkt in der App wie in einem eigenen Browser angezeigt – und sogar Diskussionen sind innerhalb dieses Bildschirms möglich, genauso wie beim Ansehen eines Videos.

Wohin die Reise?

Damit wagt sich Google Spaces in viele Richtungen vor, ohne klar zu bekennen, wohin es will. Das kann ganz bewusst passiert sein, um eine große Zielgruppe abzudecken oder als Vorfühlen verstanden werden, um herauszufinden, wo konkret welcher Bedarf gedeckt werden kann.

Potenzielle Nutzungsmöglichkeiten gibt es jedenfalls einige. Auf dem Google-Event i/o 2016 probieren die Macher ihr eigenes Tool zumindest direkt mal aus. So werden Nutzer, die den Raum einer Veranstaltung betreten, über Beacons direkt mit einem jeweiligen Space verbunden und können sich dort über das Erlebte austauschen. Für uns könnte Google Spaces zum Beispiel eine gute Möglichkeit sein, um unser bald anstehendes Barcamp 2016 zu unterstützen. Raum- und Veranstaltungspläne könnten direkt in der App eingesehen werden und die Redner werden eingeladen, relevante Links direkt über die App zu teilen.

Bildschirmfoto 2016-05-17 um 20.39.10

Auch zur Organisation unserer alltäglichen Arbeit ließe sich das Tool nutzen. Jeder unserer Kunden könnte einen internen Space bekommen mit den am Kunden beteiligten Teammitgliedern, die hier ihre Arbeit organisieren und interessante Inhalte bzw. Ideen teilen können. Oder aber wir planen hier unsere Weihnachtsfeier, diskutieren über das Restaurant, die Aktivität oder die anschließende Feier. Als Chat hingegen eignet sich Googles Spaces weniger. Ihre Stärken spielt die App eher in gehaltvolleren Diskussionen, Organisatorischem und während Events aus.

Ausblick

Es wird interessant zu sehen sein, wie und wofür Google Spaces im Alltag genutzt werden wird. Klar scheint, dass Alphabet nach dem letzten Belebungsversuch von Google Plus die Hoffnung auf das große eigene soziale Netzwerk aufgegeben hat. Einzellösungen wie Google Spaces können jedoch einzelnen Bedarf an bestimmten Features decken, die Facebook im Gesamten nicht gleichermaßen bieten kann. So erfindet Alphabet zwar kein erfolgreiches soziales Netzwerk – wenigstens aber Foren neu.

Autor

Patrick Möller

Patrick Möller
Content Creator

Patrick ist freier Mitarbeiter von 247GRAD, Experte für Content Marketing und erstellt Social-Media-Inhalte für unsere Kunden.

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