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08.12.2021 . Social Media Marketing . Thomas Christian Busenkell

Von witzig bis edukativ – GIFs für Unternehmen

Sie sind überall: In Social Media, in E-Mails, in Chats … Will man seine Emotionen und Botschaften unterhaltsam zum Ausdruck bringen, nutzt man ein GIF. In der digitalen Kommunikation sind sie nicht mehr wegzudenken. Wir zeigen bewegt auf, warum das so ist.

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Mehr als 100 Millionen Menschen sehen jeden Tag die kleinen animierten Bilder. Das sind mehr Zuschauer*innen als „Wetten, dass …“ und „Let’s dance“ zusammen hinkriegen. Der große Unterschied ist, dass uns die GIFs überall und ständig begleiten. Stories auf Instagram und Facebook werden teilweise liebevoll mit GIFs verstärkt, Menschen schicken sie sich in Whatsapp hin und her, Online Magazine nutzen die kurzen Animationen, um ihre Beiträge mit mehr Leben zu füllen und Unternehmen setzen GIFs auf Events und Messen ein, um Emotionen von Gästen und Kunden festzuhalten. Kurz gesagt: Es gibt unzählig viele Anwendungsbereiche im Internet für die GIFs. Bevor wir uns aber mit den spezifischen Anwendungen beschäftigen, ein kleiner Exkurs in die Geschichte des Internets:

Was ist ein GIF?

Die Abkürzung steht für „Graphic Interchange Format“ und beschreibt den ursprünglich angedachten Anwendungszweck bereits sehr präzise. Ein GIF ist weder ein Bild, noch ein Video. Es ist beides. Dabei war ein GIF in erster Linie ein Austauschformat, das mit einer verlustfreien (LZW) Komprimierung von Diskette zu Diskette weitergegeben wurde. Ja, du hast richtig gelesen: Diskette. Denn das GIF hat bereits einige Jahre auf dem Buckel. Steven Wilhite entwickelte das Format bereits 1987.

via GIPHY

Bis vor einigen Jahren war das GIF ein beliebter Standard im Webdesign. Denn ein GIF nimmt durch seine Dateikomprimierung auf 8-Bit (256 Farben) nicht nur wenig Speicherplatz in Anspruch, sondern bietet auch die Möglichkeit, kleine Animationen in einer Datei darzustellen. Du kannst dir das wie eine Art Daumenkino vorstellen. In dem GIF selbst werden zahlreiche Einzelbilder abgespeichert und nacheinander abgespielt. Mit diesem Format konnte jede*r halbwegs begabte Webdesigner*in die Projekte ganz einfach aufregender gestalten.

Gut, wir haben nicht mehr 2013, und Speicherplatz im Web spielt eine deutlich geringere Rolle als damals. Mit dem scheinbar grenzenlosen Webspace, der heute für jede*n Nutzer*in verfügbar ist, verschwand gleichzeitig die Beliebtheit der GIFs. Und als 2014 das World Wide Web Consortium mit HTML5 noch den Videotag etablierte, der es möglich machte, ganze MP4s und andere Videoformate in Webseiten einzubinden, war der Vorhang scheinbar endgültig für die GIFs gefallen.

Das große Comeback: Warum ist das GIF so beliebt?

Ob Napoleons Weg vom Exil zurück auf das Schlachtfeld, Franz Münteferings Rückkehr auf die politische Bühne, oder die grandiose Wiedervereinigung von Take That – die Menschheitsgeschichte ist voll von berühmten Comebacks. Und auch das GIF kann sich in die Reihe von fantastischen Comeback-Geschichten einreihen, denn nach einer kurzen Zeit im Exil ist es heute im digitalen Raum nicht mehr wegzudenken. Die größte Prominenz hat das Format derzeit in sozialen Netzwerken – und dafür sorgen drei entscheidende Faktoren:

  1. Kurz: Mit einer kurzen Animationsdauer sind GIFs perfekt geeignet für die sozialen Netzwerke. Denn die Aufmerksamkeitsspanne der Betrachter*innen ist meist gering. D. h. die kleinen Animationen können einfach erfasst und verarbeitet werden.
  2. Schnell: Außerdem nehmen Menschen visuell dargestellte Botschaften generell einfacher und schneller auf, als wenn sie in Texten formuliert sind. Beim Durchscrollen in den Social-Media-Plattformen können einfache Animationen sogar verarbeitet werden, ohne dass der oder die Nutzer*in das Scrollen unterbricht.
  3. Personalisiert: GIFs oder individualisierte „Sticker“ können Formate wie die Instagram Storys wesentlich lebhafter gestalten und drücken dem Content den eigenen Stempel auf

 

Animiertes GIF im „Tattoo“-Style für unseren Kunden HELLA

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Besonders deutlich wird die Beliebtheit der GIFs allerdings erst, wenn man sich Chats oder Kommentare im Internet genauer anschaut. Ein GIF kann ein verständlicher und zugleich unterhaltsamer Ausdruck von Emotionen sein. Durch die Aneinanderreihung verschiedener, emotionsgeladener Bilder, entsteht ein Spektrum an Gefühlen, welches auf jede beliebige Situation zugeschnitten sein kann. Und die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Warum sollten Unternehmen ein GIF benutzen?

GIFs kommen nicht nur für Dich als Privatperson auf Facebook und Instagram oder im Whatsapp Chat mit Tante Gisela zum Einsatz: Immer häufiger werden sie im Marketing von Unternehmen eingesetzt – gerade für das Pull Marketing entstehen hier spielerisch phantastische Möglichkeiten mit bestenfalls gigantischen Reichweiten und Views. Es gibt kaum noch Social Media Manager, die freiwillig auf GIFs im Community Management verzichten würden. Außerdem haben sie eine unglaublich eindringliche und persönliche Werbewirkung.

Ein weiterer gigantischer „Nebeneffekt“:

Du lieferst mit GIFs den Grundstein dafür, dass deine Community mit deinen GIFs arbeitet und somit ganz automatisch zum Produkt oder Markenbotschafter werden kann.

Entertainment

Die Zeiten, in denen man mit einfachen Werbekonzepten die Zielgruppe zu einem Kauf bewegen konnte, sind längst vorbei. Marketing Manager können ein Lied von dem Balanceakt aus Eigenwerbung und Unterhaltung der Zielgruppe singen. Werbekampagnen steuern viel weniger auf die eigenen Produkte oder Marke zu, sondern adressieren die persönlichen Emotionen der Zielgruppe. Waschmittel wird mit Wut, Trauer, Sorge und Freude verkauft, statt über den Preis. Genau diese Emotionen kann ein GIF hervorragend darstellen.

Information

Aber ein GIF kann nicht nur auf die Tränendrüse drücken. Das Format kann genauso gut dafür eingesetzt werden, um Informationen zu vermitteln. Z. B. lassen sich damit einzelne Schritte in einer Aufbauanleitung illustrieren, oder Trainingsübungen zum Nachahmen darstellen.

via GIPHY

Produktinszenierung

Eine Produktdarstellung mit GIFs sorgt für besondere Aufmerksamkeit. Statt einzelner Bilder und von verschiedenen Perspektiven lassen sich mit den GIF-Animationen sogar kleine Geschichten erzählen.

via GIPHY

Kreativer Einsatz von GIF

Die Faszination für GIFs hört an dieser Stelle nicht auf. Sie beginnt erst richtig Fahrt aufzunehmen, wenn man das Format mit anderen Mechaniken kreativ kombiniert. Wie man das GIF noch weiterentwickeln kann und für Werbezwecke einsetzt, bewies 2014 Netflix Frankreich in einer innovativen und zugleich lustigen Kampagne. An verschiedenen Orten wurden Werbetafeln aufgestellt, auf denen verschiedenen GIFs liefen.

Wie geht eigentlich Kreativität?

Diese passten sich mittels Ausschnitten von berühmten Netflix-Serien an Echtzeit Ereignisse und der Stimmung der Menschen an. So reagierten die Werbetafeln mit den passenden GIFs auf die Wetterlage, aktuelle Nachrichten oder das Gedränge im Schlussverkauf.

Die Quelle für guten Content

Wie bereits erwähnt, gibt es kaum einen digitalen Raum, in dem Du keine GIFs finden wirst. Die wohl größte und beliebteste Anlaufstelle ist Giphy. Mit mehr als 1 Billionen GIFs (täglich steigend) gibt es wohl keine Emotion, keine Reaktion oder Ausdruck, den man nicht mit einem GIF vermitteln könnte. Neben Giphy gibt es auch noch Tenor, das Flaggschiff von Google für bewegte Bilder. Bei der Nutzung für kommerzielle Zwecke solltest Du aber vorsichtig sein. Denn die Urheberrechtslage ist nicht eindeutig und Datenschutzexpert*innen sind sich selbst nicht einig, wer wie wo Inhalte aus den Plattformen nutzen darf.

 

Reaction GIF, produziert für unseren Kunden HELLA

Die Alternative dazu ist ganz einfach: Erstelle für dich oder dein Unternehmen eigene GIFs. Damit bist du nicht nur auf der sicheren Seite des Urheberrechtes, sondern du erweckst einen viel größeren Eindruck bei deiner Community. Mit GIFs, die dein Unternehmen, Event oder Produkt repräsentieren, kannst du dich nicht nur ins Gedächtnis deiner Community katapultieren … Du erzeugst eine ganz organische Werbewirkung.

Sind auch Sticker für Unternehmen wichtig?

Was für GIFs gilt, gilt im Wesentlichen auch für Sticker. Auch sie zeichnet vor allem aus, dass sie viel für die Markenbekanntheit oder für das Wachstum der Awareness deines Produkts oder Leistung plattformübergreifend beitragen können. Der Hauptunterschied zwischen Stickern und GIFs liegt darin, dass Sticker mit einem sehr hohen Anteil an transparentem Hintergrund auskommen. Somit sind sie prädestiniert, von dir aber auch von der Community für Stories mit individuellem Branding eingesetzt zu werden.

GIFs und Sticker für dein Unternehmen?

Wenn dich das Thema spätestens jetzt nicht mehr loslässt und du dich mit deiner Marke, deinem Unternehmen selbst für GIFs oder bzw. und Sticker interessierst, komm gerne auf uns zu. Wir beraten dich gerne und unterstützen dein Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung von animierten wie auch gefilmten GIFs.

Ja, ich interessiere mich für GIFs

Jetzt ist deine Meinung gefragt: Was denkst Du über den Einsatz von GIFs im Marketing?

via GIPHY

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