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05.02.2014 . Social Media Marketing . Gerrit Müller

Die Nutzung sozialer Medien aus der Sicht eines Teenagers

Unser Schülerpraktikant Leon (11. Klasse, Gymnasium) schreibt über seine Nutzung der sozialen Medien.

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Teens wenden sich von Facebook ab? Snapchat ist der neue Hype? Unser Schülerpraktikant Leon (11. Klasse, Gymnasium) schreibt über seine Nutzung der sozialen Medien:

Ein Beitrag von Leon Reimann

Im Vergleich zu Erwachsenen benutzen Teenager im Alter zwischen 13 – 17 Jahren das Internet bzw. soziale Medien ganz anders. Doch wie genau nutzen Jugendliche die sozialen Medien wie Facebook, Twitter etc.? Und vor allem wie viel Zeit verbringen sie damit? Das versuche ich als 17-jähriger Schüler mal zu erklären.

Ich selber bin wohl ein sehr gewöhnlicher Schüler und benutze relativ viele und vor allem verschiedene soziale Medien. Darunter befinden sich Facebook, Whatsapp und Messenger. Jedes Mal wenn ich nach Hause komme, schalte ich meinen Laptop an und schaue, was so alles Neues bei meinen Freunden gibt. Mein Handy ist mir sehr wichtig. Nicht nur, weil es einen teuren Wert hat, sondern auch, weil ich damit, egal wo ich bin, mit meinen Freunden in Kontakt treten kann. Das macht den Sinn eines Handys natürlich ja auch aus. Aber vor allem zuhause versuche ich immer über Facebook erreichbar zu sein, denn täglich verbringe ich Zeit mit diesen Medien. Das Wichtigste für mich ist nämlich Facebook. Es gilt als absolutes Allround-Talent innerhalb der sozialen Medien.

Ich jedoch und auch viele andere Jugendliche in meinem Alter nutzen dieses nur zur Unterhaltung, als Treffpunkt im Internet und auch als Überblick für Neuigkeiten der Freunde. Die vielen Möglichkeiten, die Facebook bietet, werden also von den meisten Teenagern wohl eher außer Acht gelassen. Ich glaube selbst, dass wir das noch nicht einmal richtig einschätzen können, wie wir Facebook genau benutzen. Im Unterbewusstsein, also ohne wirklich nachzudenken, machen wir das, worauf wir Lust haben. Man verbringt sehr viel unnötige Zeit mit den allgemeinen Neuigkeiten, die andere posten.

Vine-Videos auf Facebook

Gerade die Facebook-Seite „Vines“ regiert auf der Startseite der Teenager. Das ist eine App, die dir erlaubt, 6-sekündige Kurzvideos zu erstellen. Auf dieser Facebook-Seite werden diese Videos dann veröffentlicht. Meiner Meinung nach, ein sehr großer Erfolg. Denn zum Beispiel wichtige Themen wie Politik und Wirtschaft, schaue ich mir lieber in der Tagesschau an oder schau auf Internetseiten wie Spiegel.de oder heute.de vorbei. Aber auch die Zeitung wird ab und zu gelesen. Auf Facebook werden diese Dinge immer sehr ungenau beschrieben, sodass man diesen Informationen, die von anderen Leuten gepostet werden, nicht so richtig Glauben schenken kann.

Der schnellste Weg kurze und effektive Nachrichten an deine Freunde zu verfassen ist dann wohl Twitter, Whatsapp oder Messenger. Ich vor allem benutze Whatsapp den ganzen Tag, um mich mit meinen Freunden über aktuelle Themen zu unterhalten. Manchmal auch einfach aus Langeweile. Twitter hat für mich keine Relevanz, da mir Facebook und Whatsapp genügen. Messenger sind ja eine Art Whatsapp-Kopie für Facebook. Es dient ganz einfach dazu Nachrichten auf schnellere Weise, als auf Facebook, zu verschicken. Diese sozialen Medien dienen somit ganz einfach dazu schnellen Kontakt mit deinen Freunden aufzubauen, um sich eventuell zu verabreden oder andere Dinge zu vereinbaren. Oft hänge ich bis spät in die Nacht mit meinem Handy und schreibe mit meinen Freunden. Bis man dann mittendrin einschläft …

Aber nicht nur speziell entwickelte Applikationen für Nachrichten gehören zu der Social-Media World der Teenager. Auch Spielkonsolen wie die Xbox oder die Playstation sind in der Lage als soziales Medium genutzt zu werden. Hier können nämlich auch Nachrichten an Freunde oder Bekannte geschickt werden. Diese Nachrichten handeln aber meistens von irgendwelchen Verabredungen im Online-Game. Aber es kann auch vorkommen, dass man sich dort über Sachen wie zum Beispiel die Schule unterhält. Dadurch aber, dass die Spielkonsolen hauptsächlich nur zur Unterhaltung dienen,  aber gleichzeitig auch in der Lage sind auf soziale Medien zu greifen, macht sie das sehr attraktiv.

Ich selber habe eine Xbox 360 und spiele auch regelmäßig damit. Auch nutze ich Xbox Live, um mit meinen Freunden zu spielen. Aber wenn ich ehrlich bin, reden wir dann auch über nichts anderes, als über die aktuellen Spiele oder neuen Konsolen. Höchstens mal darüber, wie es so privat läuft. Doch über die Schule redet man halt doch nur in der Schule …

Online-Sucht bei Mitschülern?

Leider gibt es jedoch schon ein paar Jugendliche, wenn ich mich in meinem Umfeld mal umsehe, welche leicht abhängig von den sozialen Medien sind. Sie hängen dann fast ausschließlich den ganzen Tag davor und lassen sich von nichts ablenken. Was ich auch manchmal beobachten kann, ist, wenn sie dann mal nicht ihr Smartphone oder Ähnliches in der Hand halten, fangen sie an mit ihren Fingern zu zucken, als wären es noch verspätete Reaktionen, um eine Nachricht zu verschicken. Diese Menschen würde ich dann schon als krank bezeichnen. Das gilt aber natürlich nicht für alle. Die meisten Teens in meinem Alter nutzen die sozialen Medien, um einfach mit Freunden in Kontakt zu treten und immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Für mich gelten die sozialen Medien zum Alltag und entsprechend oft gebrauche ich sie am Tag. Doch auch bei mir kommt bald irgendwann die Zeit, wenn ich sie anders nutze. Zum Beispiel für geschäftliche Dinge. Aber bis dahin habe ich glaube ich noch ein Paar Jahre Zeit. Denn darin sehe ich den Unterschied. Teenager nutzen diese sozialen Medien weniger sinnvoll als Erwachsene. Wenn Teenager sie für die Schule nutzen, wie Erwachsene sie für ihre Arbeit, dann wäre der Unterschied der Nutzung um Einiges geringer.

Autor

Gerrit Müller

Gerrit Müller
Head of Client Services

Ich bin unterwegs in Sachen Social Media. Bei 247GRAD bin ich für den Kundenkontakt und kaufmännische Angelegenheiten zuständig und kümmere mich um die Außendarstellung der Agentur.

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