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21.02.2014 . Social Media Marketing . 247GRAD Team

Der Tag eines Social Media Managers

Der Beruf des digitalen Kommunikationsprofi bringt, wie fast jede Berufsgattung, allerlei Vorurteile und Klischees mit sich. Der typische Tag eines durchschnittlichen Social Media Managers kann sich - wie folgt - immer und immer wieder abspielen. Diese Chronologie ist eine fiktive Angliederung von wiederkehrenden Handlungen, die einem operativen Social Media Manager täglich begegnen können.

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Der Beruf des digitalen Kommunikationsprofi bringt, wie fast jede Berufsgattung, allerlei Vorurteile und Klischees mit sich. Der typische Tag eines durchschnittlichen Social Media Managers kann sich – wie folgt – immer und immer wieder abspielen. Diese Chronologie ist eine fiktive Angliederung von wiederkehrenden Handlungen, die einem operativen Social Media Manager täglich begegnen können.

Eine Chronologie

6:30: Mails überfliegen (im Bett). 34 Bestätigungen der Abteilung Facebook-Werbeanzeigen wegklicken. Erleichterung: alle Anzeigen freigegeben. Kundenanfrage von Sonntag 23:01 h querlesen, schon mal weiterleiten. Erstes „Ich-hab-alles-im-Griff“-Gefühl noch vor dem Zähneputzen.

7:18 Uhr: Auf dem Tablet den RSS-Reader durchforsten, welche Nachrichten über Nacht aus den Staaten gekommen sind. Die 30. News über einen Produktlaunch geskippt.

bis 8 Uhr: Fahrt ins Büro. Die ersten Push-Notifications trudeln auf dem Handy ein. Irgendwer findet unser Instagrambild gut, Kunde beschwert sich scheinbar auf Facebook, noch ein schneller Blick in den Kalender.

8 Uhr: Im Büro angekommen und den Rechner hochfahren, über das Smartphone die Mail-Betreffzeilen überfliegen und Richtung Kaffeeautomat wandeln.

8:10 Uhr: Mailprogramm geöffnet. Die Alert-Dienste werfen ihre Fundstücke ab und das Monitoring zeigt die ersten Treffer des Tages. Nebenbei damit beginnen die Facebook-Mails zu löschen und darüber nachdenken endlich die Mailbenachrichtung für Twitter-Direktnachrichten abzustellen.

8:20 – 9:00 Uhr: Die morgendliche Runde wird gedreht. Was ist auf den verwalteten Pages so los, was wurde in den Gruppen geschrieben und wieso gibt es so viele Hot-Topics im Forum? Nach dem Überflug in die Statistiken, einen Blick in den Werbeanzeigen-Manager werfen. Das Budget umverteilen, da die Veranstaltung bereits rum ist und nicht mehr beworben werden braucht.

9:02 Uhr: In einer internen Gruppe erkunden, ob die Facebook-Insights mal wieder spinnen oder man wirklich so schlecht unterwegs ist? Einfach abwarten, andere haben ein ähnliches Problem.

9:15- 9:40 Uhr: Auf Twitter ein paar Tweets beantworten, die Facebookmeute still stellen und dem Vorstand sagen, dass man alles im Griff hat, während einem der Troll über 3 Foren folgt. Ein Share hier, ein ReTweet dort.

9:45-10:00 Uhr: Tickets im System hinterlegen, damit die Kundenprobleme auch in die Prozesse eingeführt werden. Dem Kunden im anderen Tab schreiben, dass man sich seiner angenommen hat.

10 – 10:40 Uhr: Den Redaktionsplan überarbeiten und die Kennzahlen der letzten Tage eingetragen. Den Kollegen fragen, ob er im Benchmark-Tool das Passwort geändert hat und Interviewpartner fragen, wann man mit einer Antwort rechnen kann.

11 Uhr: Der Geschäftsführer ist mit den Vorschlägen für die nächsten Wochen nicht einverstanden und macht seinerseits Gegenvorschläge. Der Moment, wo Kaffee und Baldrian in einer Nahrungslinie stehen.

11:20 Uhr: Nachdem die Schnappatmung nachgelassen hat, unbedingt den Treffern aus den Monitoringtools nachgehen und sich einen Überblick der Lage verschaffen. Probleme mit einem Produkt an den zuständigen Produkt Manager schicken.

11:45 Uhr: Merken, dass WordPress sich mal wieder bei geplanten Artikeln verschluckt und das komplette Zeitmanagement durcheinander wirft. Veröffentlichungsdaten aktualisieren und schauen, welche News heute noch so an Aufmerksamkeitssvolumen saugen.

12:30 Uhr: Mit der Agentur und dem Dienstleister telefonieren, zwischendrin auf Instagram nach dem Rechten schauen. Die Hashtag-Kampagne wird gut angenommen. Schade, dass es niemand mitbekommt.

13:40 Uhr: Beim Mittagessen ist aufgefallen, dass man die 100.000er Marke gar nicht ohne Werbebudget so durchbrechen wird. Man lässt wissen, dass man über die komplette Streichung der Ausgaben erneut nachdenken wird. Erleichterung macht sich breit.

14 – 15 Uhr: Die Ruhe ausnutzen, um die Slides für eine Präsentation zusammenzustellen. Nebenbei dem Kollegen seine Fragen zur Kommunikation beantworten und die richtige Excel-Datei für die Facebook-Statistiken des Power Editors suchen.

15:05 Uhr: Mayor in der Cafeteria verteidigen.

15:20 Uhr: Die Lage der aktuellen Beiträge checken und gefühlt wissen, ob sie besser oder schlechter angenommen werden als durchschnittlich.

15:30 – 16 Uhr: Es muss sich ein Überblick über die Nachrichtenlage verschafft werden. Was ist wichtig, von dem was man den Tag über aufgeschnappt hat. Welche neuen Urteile gibt es, wer sitzt in einer Krise und welche neuen Funktionen gibt es.

16:05 Uhr: Die wichtigsten Links an die Kollegen verschicken, dass spart Erklärungsbedarf. Außerdem haben sie sich an den internen Newsletter vermutlich fast schon gewöhnt.

16:30 Uhr: Die erforderlichen Freigaben sind noch nicht da. Es gilt die Zeit mit Excel zu überbrücken, und die Zahlen für die ganzen Nutzerkonten einzutragen. Für jeden Account / Page einzeln. Es macht keinen Spaß, aber es macht auch keinen Sinn dafür jeden Monat einen Tag zu verprassen.

17 Uhr: Noch eine Runde durchs Netz drehen und hier und da Flagge zeigen. Die letzten E-Mails beantworten und beim Verlassen des Büros noch ein paar Bilder wahllos auf Instagram mit einem Herz versehen.

18:30 Uhr: Die aktuelle Lage checken, den einen oder anderen Kommentar noch eben fix beantworten. Die Push-Notifications auf lautlos stellen und das Smartphone mit der Frontseite auf den Tisch legen. Feierabend.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende 🙂

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Dieser Blogeintrag stammt von einem anonymen 247GRAD-Mitarbeiter

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