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10.07.2013 . Social Media Marketing . Lars Ofterdinger

5 Tipps: Wie bekomme ich mehr Retweets? [Infografik]

Deutschland ist und bleibt in Sachen Twitter Entwicklungsland. Während sich große Teile der Welt schon lang mit Nachrichten von 140 Zeichen angefreundet haben, nutzten im letzten Jahr gerade mal 7,1% der Deutschen den Kurznachrichtendienst. Warum das so ist? Vielleicht mögen Deutsche lieber lang ausschweifende Texte, gespickt mit Bildern und Videos. Oder vielleicht ist es halt doch das schmale Nutzerprofil der Twitter-User, in denen man zu wenig Stalkbares findet. Ich glaube eine wirkliche Begründung wird es hier nur schwer zu finden geben.

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Deutschland ist und bleibt in Sachen Twitter Entwicklungsland. Während sich große Teile der Welt schon lang mit Nachrichten von 140 Zeichen angefreundet haben, nutzten im letzten Jahr gerade mal 7,1% der Deutschen den Kurznachrichtendienst. Warum das so ist? Vielleicht mögen Deutsche lieber lang ausschweifende Texte, gespickt mit Bildern und Videos. Oder vielleicht ist es halt doch das schmale Nutzerprofil der Twitter-User, in denen man zu wenig Stalkbares findet. Ich glaube eine wirkliche Begründung wird es hier nur schwer zu finden geben.

Retweets machen Twitter aus

Auch wenn Twitter quantitativ eher eine Nische bedient, treiben sich qualitativ doch Menschen aus verschiedensten Bereichen auf dem Netzwerk herum. Und wie in sozialen Netzwerken üblich, ist auch bei Twitter die Währung, in der Wert gemessen wird eindeutig: Aufmerksamkeit! Wartet Facebook für diesen Faktor mit allerlei Features wie Edge-Rank, Activity Stream, Like- & Share-Funktionen, Graph Search, usw. auf, läuft es bei Twitter letztlich genau auf eine Funktion heraus: Retweets!

Erstmal möchte ich hier alle Leser (also auch die Nicht-Twitter-Nutzer) in ein Boot holen: Retweets sind in etwa mit dem „Teilen“ von Facebook zu vergleichen. Mit einem Klick wird die Nachricht als Retweet den eigenen Followern (in etwa das „Freunde“-Äquivalent von Twitter) in ihrer Timeline angezeigt. Meist ohne hinzugefügtem Kommentar des Retweetenden. Es ist also das direkt Weiterverbreiten einer Kurznachricht.

Nun zur Gretchenfrage: Wie bekomme ich Retweets? Oder besser: Auf was muss ich achten um zumindest optimale Voraussetzungen für einen Retweet zu schaffen?

Dieser Frage hat sich quicksprout in der unten stehenden Infografik angenommen. Aus dieser können die folgenden fünf Punkte abgeleitet werden.

5 Tipps: Wie bekomme ich mehr Retweets?

1. Die Länge macht’s

Twitter begrenzt bekanntermaßen die Länge eines Tweets auf 140 Zeichen. Dies ist für Retweets auch kein Problem, so lang die Twitter-eigene Retweetfunktion bemüht wird. Viele Nutzer retweeten allerdings in der Form „RT @NutzernameDesUrhebers: Hier steht der Text des Originaltweets“ und wollen zu allem Überfluss auch noch ihren eigenen Senf zu dem Retweet dazu geben. Wie unschwer zu sehen verbraucht diese Art des Retweets zusätzliche Zeichen. Die optimale Länge eines Tweets liegt also bei maximal 100 Zeichen.

2. Twittere mit Links

Egal wie man es dreht und wendet: 140 Zeichen sind und bleiben wenig. Ganz klar also, dass Tweets lediglich als Headlines für weitere Web-Inhalte dienen. Verlinken sie diese Inhalte in ihren Tweets um den Wert ihres Tweets zu steigern.

3. Nutze Hashtags und Aufforderung (mit Verstand)

So, und hier wird die Infografik jetzt etwas fragwürdig. Wie schon einmal in dem Artikel #Facebook führt #Hashtags ein … und ich bin skeptisch! dargestellt, halte ich Hashtags besonders in Twitter für sinnvoll. Allerdings bin ich großer Feind der Hashtags die nicht den Inhalt des Postings beschreiben, sondern künstlich Popularität steigern (oder dies zumindest suggerieren). Daher mein Appell: Hashtags nutzen, aber bitte sinnvoll! Nicht sinnfrei Hashtags nutzen, nur weil sie gerade gerade im Trend sind, oder eine Menge neue Fake-Follower versprechen!

Das gilt (vor allem) auch für die „Please RT“-Phrase. Diese wird leider nur all zu oft genutzt um Retweets zu provozieren und es gibt mittlerweile auch einige Bots die auf diese Phrase anschlagen und automatisch retweeten. Ob das im Sinne des Erfinders und generell sinnvoll ist, darf bezweifelt werden!

4. Timing ist der Schlüssel

Was nutzt der perfekte Tweet, wenn ihr niemand liest?! Such dir die richtige Zeit zum Tweeten aus. Die ist statistisch gesehen zwischen 12:00 und 14:00. Außerdem ist der Freitag der optimale Tag für Retweets.

5. Twitter nicht über dich

Auch wenn sich diese Regel hart anhört, macht sie beim genaueren Hinsehen nur Sinn. Nutzer retweeten Tweets dann, wenn sie sich selbst mit der Aussage identifizieren können oder den Inhalt für interessant für ihre Leserschaft halten. Tweets über die eigene Person passen also recht selten in dieses Raster.

Was ist mit dir?

Wie gehst du mit Twitter um? Nutzt du es überhaupt? Schreibst du einfach drauf los, wenn dir etwas in den Sinn kommt? Benutzt du vielleicht sogar irgendwelche Tools zu Verbesserung deiner Reichweite? Wir sind gespannt, was ihr zu berichten habt!

Autor

Lars Ofterdinger

Lars Ofterdinger
Head of Marketing

Kommentare

MiMiga . 10.07.2013 . 19:42

Vielen Dank! Die Info kann ich gut brauchen, da ich demnächst auch in deutsch twittern möchte… LG.

Antwort von Gerrit Müller . 11.07.2013 . 10:57

Das freut uns! Vielleicht retweetest du ja sogar einen Tweet mit dem Link zu einem unserer Blogbeiträge 🙂

Laura . 12.07.2013 . 10:25

Guter Beitrag mit guten Tipps. Im Punkto Hashtag muss ich absolut recht geben. Kann diese sinnlose Flut nicht mehr sehen. AH.

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