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10.04.2014 . Events . Dennis Ollig

247GRAD bei MINT meets Business

Wir waren im Gespräch mit Schülern von MINT-EC-Gymnasien aus der Region, die bald ins Berufsleben starten.

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Am Mittwochnachmittag fanden sich rund 110 Oberstufenschüler/innen der MINT-EC-Gymnasien aus Koblenz, Ahrweiler, Münstermaifeld und Lahnstein sowie des Beruflichen Gymnasiums Technik der Koblenzer Carl-Benz-Schule zur Veranstaltung MINT meets Business auf der Festung Ehrenbreitsein ein. Gastgeber war der Industrie- und Dienstleistungsverband vem.die arbeitgeber. Die Schüler trafen dort auf rund 60 Unternehmensvertreter aus den vem-Mitgliedsbetrieben: Unternehmer, Personalverantwortliche und Ingenieure aus der Technischen Leitung. Seit kurzem ist auch 247GRAD Verbandsmitglied. Dankend nahmen wir die freundliche und für uns anerkennende Einladung an.

MINT meets Business

Foto: Thomas Frey/vem.die arbeitgeber

Plasmaphysiker von der TU Darmstadt begeistert für die Wissenschaft

Nach der humorvollen Begrüßung durch den vem-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Eder hielt Prof. Dr. Markus Roth, Plasmaphysiker an der TU Darmstadt, einen faszinierenden und sehr inspirierenden Vortrag zum Thema „Physik im 21. Jahrhundert – Wie Science-Fiction unsere Wirklichkeit beeinflusst“.

Er zog immer wieder Vergleiche zwischen der derzeitigen Spitzenforschung und Science Fiction z. B. aus der Star Trek-Reihe. Science Fiction habe die reale Spitzenforschung maßgeblich beeinflusst, so sein Fazit. Er warb bei den Schülern dafür, immer wieder Neues auszuprobieren und sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben. Das Fazit von Prof. Dr. Roths war also mit unserer eigenen Philosophie d’accord. Wir glauben daran, dass dies ein sinnvoller Fingerzeig an alle Schüler ist.

Gerhard Eder wies u. a. darauf hin, wie intensiv der vem.die arbeitgeber seit Jahrzehnten für die MINT-Berufe wirbt. Es seien deutlich mehr Anstrengungen nötig, Mathematik- und Physikunterricht zu verbessern.

Anschließend konnten die Schüler/innen in kleinen Gruppen mit den Unternehmensvertretern diskutieren und die Infostände besuchen.

MINT meets Business, Gespräch von Schülern mit Unternehmen

Foto: Thomas Frey/vem.die arbeitgeber

Direkte Gespräche zwischen Schülern und Unternehmen

In den historischen Räumen der Festung Ehrenbreitstein kamen wir in einer Gruppe mit knapp zehn Schülern zusammen und starteten eine aufschlussreiche Fragerunde. Uns saßen überwiegend 11. und 12. Klassen gegenüber, die sich in der nicht einfachen Phase befinden eine Entscheidung zu treffen, wie ihr Weg nach der Schule weitergeht. Wir als Abkömmlinge eines kleinen und jungen Unternehmens hatten neben den Vertretern von Stabilus und anderen eine durchaus exponierte Stellung.

Zunächst wollten wir erfahren welche Erwartungen die zukünftigen Berufsstarter an den Ausbildungsbetrieb haben. Interessant war hierbei, dass für viele die Finanzen nicht die allererste Rolle spielen. Wichtig sind den jungen Leuten Selbstverwirklichung, Vertrauen und auch eine positive Unternehmenskultur. In diesen Punkten konnten wir den jungen Leuten natürlich vieles mit auf den Weg geben. Denn diese Begriffe werden auch in den Köpfen unserer Mitarbeiter groß geschrieben.

Duales Studium ist sehr beliebt

Spannend war, dass fast alle Schüler ein Studium oder ein Duales Studium für die Zeit nach ihrer Schulkarriere anstreben. In diesem Punkt mussten wir eine Lanze für die herkömmliche Ausbildung brechen. Wir sind der Meinung, dass eine vorgeschaltete Ausbildung effektiver sein kann, um Arbeitsabläufe kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Ein Studium kann man dann als aufbauendes Puzzle-Teil sehen. Auch die Vertreter der größeren Unternehmen waren sich einig darüber, dass ein Praxisbezug unabdingbar ist um Theorie anzuwenden. Natürlich ist es optimal, wenn man die Chance bekommt ein Duales Studium zu beginnen. Dabei muss  jedoch jedem bewusst sein, dass es ein harter und steiniger Weg ist. Wenn ein „normaler“ Student in seinen Semesterferien jobbt oder in Urlaub fährt, muss der duale Student im Betrieb arbeiten.

MINT meets Business: Gespräch an den Ständen der Unternehmen

Foto: Thomas Frey/vem.die arbeitgeber

Wer ein Bachelor-Studium anstrebt sollte unbedingt Praktika nutzen, um wertvolle Einblicke in den Beruf und das Unternehmen zu gewinnen. Auch wir bei 247GRAD bieten viele Praktikumsplätze an, setzen aber üblicherweise eine mindestens sechswöchige Laufzeit voraus. So lange dauert es gewöhnlicherweise bis man sich als neues Mitglied in einem Unternehmen eingefunden hat.

Als Fazit ist zu sagen, dass wir überrascht waren von den strebsamen und klaren Zielen dieser jungen Menschen. Das stimmt uns positiv, dass es auch in Zukunft viele neue MINT-Talente in Deutschland schaffen werden. Uns hat die Veranstaltung einen wertvollen Einblick gegeben wie die Schüler von heute ticken. Und vielleicht landet auch der ein oder andere in Zukunft bei uns. Schließlich werden auch Entwickler immer gerne gesucht.

Autor

Dennis Ollig

Dennis Ollig
Ex-Sales Manager

Dennis war Sales Manager in der Agentur und ist aktuell bei unserem Partner dirico.io im Einsatz.

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