19. März 2013

WordPress-SEO: Die wichtigsten Anfängertipps

Author: Kategorie: Development, Marketing

WordPress – nää´wat is dat schön! Ein kostenloses CMS, welches sich mittlerweile als Blogsoftware #1 etabliert hat. So erfreut sich WordPress einer immensen Beliebtheit und wird dank der vielseitigen und einfachen Anpassungsmöglichkeiten seiner Plug-ins und Themes wertgeschätzt. Da WordPress selbst von Mutti bedient werden kann, wird dieses Tool rund um den Globus von Nutzern angewandt, welche kein wirkliches Technikverständnis mitbringen (müssen). Das mag zum einen von Vorteil sein, führt aber auch häufig dazu, dass der Funktionsweise der Software blind vertraut wird.

Stellschraube Suchmaschinenoptimierung

Gerade im SEO-Bereich offenbaren sich Stellschrauben, die Nachjustierungspotential aufweisen, da WordPress „out of the box“ nicht ausreichend optimiert ist, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Verschiedene Tools zeigen einem die SEO-Tauglichkeit seines Blogs, bewerten diesen nach verschiedensten Kriterien und erkennen eben jene Schrauben, die noch justiert werden könnten. Doch wo sollte man ansetzen, um das Optimum aus dem CMS herauszuholen? Wer sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, weiß, dass man Bücher mit den Möglichkeiten der Optimierung füllen könnte. Aber bleiben wir bei den Basics:  Neben der OffPage-Optimierung, bei der man versucht, möglichst hochwertige eingehende Links auf die eigene Webseite zu gewinnen, adelt sich auch die OnPage-Optimierung von hoher Bedeutung. OnPage-Maßnahmen bezeichne ich als Fundament – Je solider dieses Fundament errichtet wurde, desto besser stehen die Chancen für nachhaltigen Suchmaschinen-Erfolg. Also, hier ein paar wichtige OnPage-Maßnahmen „for beginners“:

  • TITLE-Tag
    Der Titel einer Webseite ist einer der wichtigsten Faktoren für gute Suchmaschinenrankings. Er ist in der Regel die erste Zeile, die einem bei einem Suchergebnis vorgesetzt wird. Daher sollte er prägnant und aussagekräftig, aber nicht zu lang sein! Die definierten Keywords möglichst mit in den Titel einbauen und nach vorne setzen.
  • H1-Tag
    Überschriften sollten als wichtige Textbausteine verstanden werden. Mit dessen Hilfe lässt sich der Content einer Webseite zusätzlich gewichten. Ganz wichtig also, dass Überschriften nicht nur fett markiert werden, sondern eben auch als H1, H2 etc. deklariert sind. Und immer dran denken: Nach Möglichkeit Keywords mit einbauen!
  • Canonical-Tag
    Der Canonical-Tag stellt eine Möglichkeit da, um Probleme mit doppelten Inhalten (duplicate content) in den Griff zu bekommen, mit denen Suchmaschinen häufig zu kämpfen haben. Hierfür muss in den Meta-Angaben einer Webseite der entsprechende Tag eingebaut werden und immer auf die Seite zeigen, die vom Webseitenbetreiber als ursprüngliche und “richtige” Quell-Seite angesehen wird (macht also nur dann Sinn, wenn ich den Inhalt meines Blogs zum Beispiel auch auf meiner Website aussteuer).
  • Meta-Description
    Eine Richtlinie für die optimale Länge der Description gibt Google selbst in der Ergebnisanzeige vor: Jede Trefferbeschreibung besteht aus ca 160 – 180 Zeichen, wobei etwa in der Hälfte eine Zäsur gemacht wird. Also soll auch die Description im ersten Teil (70 – 80 Zeichen) nicht nur die wesentlichen Keywords enthalten, sondern auch zum Klick anregen. Die Description gibt den Inhalt/Sinn deines Blogs kurz und knapp wieder.
  • Interne und externe Links
    Gerade bei großen Webseiten mit immensem Inhalt macht eine durchdachte Seitenstruktur Sinn, damit die Suchmaschinen-Crawler sämtlichen Inhalt darauf indizieren können. Der Link-Baum sollte sich also wie ein roter Faden durch die Website/den Blog ziehen.  Externe Links sind das Salz in der Suppe. Sie sind der wesentliche Teil der heutigen Suchalgorithmen. Ohne externe Links funktionieren Suchmaschinen und somit das Internet, wie wir es heute kennen, nicht oder nur sehr schlecht. In den letzten Jahren ist man jedoch immer mehr dazu übergegangen, auf Qualität und Relevanz zu achten. Auch in Sachen externe Verlinkung sollte man es nicht übertreiben, um eine Webseite nicht als “Linkschleuder” und somit unglaubwürdig zu brandmarken.
  • Bilder
    Gerade wer SEO für Bilder betreibt, für den sollte das Alt-Attribut eine wichtige Bedeutung haben. Mit Hilfe dieses Attributes lässt sich der Inhalt eines Bildes beschreiben. Außerdem ist es Pflicht, das eingebundene Bild sinngemäß zu benennen. Sollten mehrere Worte benutzt werden, so sollten diese von einem „-„ voneinander getrennt werden.
  • Sitemaps
    Suchmaschinen sind bestrebt, möglichst viele Dokumente in ihrem Index aufzunehmen. Oftmals erweist sich dieses Vorhaben jedoch als schwer, da nicht jeder Webmaster mit dem Thema SEO ausreichend vertraut ist. An diesem Punkt kommen Sitemaps ins Spiel. Sie sollen Suchmaschinen dabei helfen, möglichst alle Dokumente einer Domain zu erfassen.
    Für Sitemaps gibt es keinen genauen Datei-Standard, am häufigsten wird allerdings das XML Sitemap-Protokoll verwendet. Zudem ist es ratsam, Sitemaps etwa in Bilder-Sitemaps, Video-Sitemaps, News-Sitemaps und Index-Sitemaps, die wiederum auf andere Sitemaps verweisen, zu untergliedern.

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