Menü von 247GRAD

18.10.2013 . Allgemein . 247GRAD Team

Eltern aufgepasst, Facebook ändert die Privatsphäre-Einstellungen bei Beiträgen von Jugendlichen

Facebook hat die Privatsphäre-Einstellungen von Nutzern, die noch nicht volljährig sind (13-17) verändert. Bisher unterlagen diese Benutzerkonten einem besonderen Schutz und es war Jugendlichen nicht möglich, einen Beitrag öffentlich zu teilen. Diese und noch eine weitere Einstellung haben sich geändert.

Auf Facebook teilen
Auf Facebook teilen
Auf Facebook teilen
Auf Facebook teilen
Auf Facebook teilen

Facebook hat die Privatsphäre-Einstellungen von Nutzern, die noch nicht volljährig sind (13-17) verändert. Bisher unterlagen diese Benutzerkonten einem besonderen Schutz und es war Jugendlichen nicht möglich, einen Beitrag öffentlich zu teilen. Diese und noch eine weitere Einstellung haben sich geändert.

Die Voreinstellung ändert sich

Es war bisher so, dass Minderjährige ihre Beiträge nicht öffentlich teilen konnten. Das Höchste der Gefühle war es bisher, dass Freunde der Freunde den geschriebenen Beitrag lesen konnten. Dies war auch die Grundeinstellung dieser Nutzergruppe. Dies ist nun nicht mehr so. Die Grundeinstellung wurde etwas strenger auf (nur die eigenen) Freunde gesetzt. Das heißt, der Leserkreis wird in der Grundeinstellung etwas eingeschränkt. Allerdings gibt es bei den Umstellungen auch einen Haken. Jugendliche können nun ihre Beiträge öffentlich teilen. Somit sind diese für jeden jederzeit lesbar, ob bei Facebook angemeldet oder nicht.

Facebook weißt Jugendliche darauf hin, wenn sie das 1. Mal öffentlich posten möchten

Facebook weist Jugendliche darauf hin, wenn sie das 1. Mal öffentlich posten möchten

Bei dem öffentlichen Teilen von Beiträgen wird ein Warnhinweis eingeblendet. Aber mal Hand aufs Herz – der wird selten mehr als 1x gelesen. Die Risiken hierbei hängen sicherlich von dem geschriebenen Inhalt ab. Ich kann den Eltern unter den Lesern, die einen Schützling auf Facebook haben, nur empfehlen darüber mit ihren Kindern zu sprechen. Es gibt sicherlich viele Szenarien, die unter “nicht wünschenswert” verbucht werden können.

Facebook-Beziehung (Illustration)

Illustration: 247GRAD

Abonnieren-Funktion auch für Jugendliche

Eine weitere Funktion, die Facebook nun Jugendlichen anbietet, ist das „Abonnieren“. Mit der Abonnieren-Funktion kann jeder Facebooknutzer dem öffentlichen Inhalt eines anderen Folgen. Wenn Lisa (14) die Abonnieren-Funktion für ihr Profil aktiviert hat, dann kann Max (15), die Beiträge, die Lisa öffentlich teilt, lesen, liken und kommentieren – ohne dass Max und Lisa bei Facebook befreundet sind. Das ist zwar gut für Max, wenn er in Lisa verknallt ist, aber Lisa sollte schon wissen, ob sie das auch möchte.

Aus Sicht des Netzwerkes ist es vielleicht ein logischer Schritt, da sich die Technologie mit der neuen Suche, dem Graph Search (Nils stellte ihn in einem anderen Blogpost schon kurz vor), weiterentwickelt. Aus Sicht von Eltern ist es allerdings an der Zeit, sich endlich mit dem Thema Internet und was die Kinder da so treiben, zu beschäftigen. Die Auswirkungen von öffentlichen Dingen könnte man anhand berüchtigter Facebook-Partys ableiten. Nur um einem Jugendlichen die mögliche Dimension seines Handelns irgendwie beizubringen, was ja oft auch bei uns Erwachsenen nicht so einfach ist.

Wer an dieser Stelle nun gern etwas Hilfestellung benötigt, dem bietet Facebook unter Facebook.com/safety eine Umgebung an, wo sich Eltern aber auch Jugendliche recht spielerisch mit dem Thema auseinander setzen können.

Autor

247GRAD Team

247GRAD Team

Dieser Blogeintrag stammt von einem anonymen 247GRAD-Mitarbeiter

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden

Kommentieren

Vielen Dank, {{inputName}}!

Wir prüfen deinen Kommentar und veröffentlichen ihn in Kürze hier im Blog.

247GRAD

Kommunikation braucht Dialog.
Schreiben Sie uns!