19. Juni 2013

Besuch der Adobe Creative Days

Gerrit Müller Author: Gerrit Müller Kategorie: 247GRAD, Design

Unser Designer und Konzepter Thomas hat für euch die Adobe Creative Days in Köln besucht. Hier ist sein Erlebnisbericht:

Zeitgleich zur Veröffentlichung der neuen Adobe Creative Cloud fanden sich am 18. Juni auf den Creative Days  in Köln rund 800 bunt gemischte Kreative wieder. Der 13. von insgesamt 14 Stopps der internationalen Tour fand im DOCK.ONE nahe der Messe Deutz statt.

Bei anfangs angenehmen Temperaturen, sehr ordentlicher visueller und auditiver Präsentation und reichlich Erfrischungsgetränken eines österreichischen Sponsors startete die Veranstaltung mit den „Adobe Evangelists“. Das internationale Trio aus Italien, den USA und Polen präsentierten eingangs die Features der Creative Cloud, später „predigte“ jeder der „Priester“ aus seinem jeweiligen Fachbereich (Print, Film und Web).

Der Auftritt des – wie 247GRAD – aus Koblenz stammenden Star-Fotografs Guido Karp war der zweite Programmpunkt des Tages. Als einer der 10 „Leading photographers of the world“ erklärte er seinen gesamten Workflow. Wie sollte es anders sein? Mit den Tools der Creative Cloud.

In den folgenden drei Stunden wurden – bei stetig steigenden Temperaturen im Saal – weitere Produktneuheiten aus den Bereichen Design, Web und Video von rhetorisch mehr und weniger begabten Adobe-Mitarbeitern aufgezeigt. Da Adobe diese Innovationen auf deren Website selber ausführlich erklärt, verzichte ich, darauf näher einzugehen. Jedoch sei gesagt, dass speziell im Bereich Web und im Hinblick auf HTML5, CSS3, Responsive Design und Web Fonts, einige neue und hilfreiche Tools angekündigt wurden.

Ordentlich Schwung brachte zum Ende der Österreicher Matthias Schwaighofer (nicht zu verwechseln mit Matthias Schweighöfer) in den mittlerweile deutlich geleerten Saal des DOCK.ONEs. Der Fotograf und Photoshop-Künstler plauderte aus dem Nähkästchen und demonstrierte live, wie er in Photoshop Karikaturen erstellt, Beautyretuschen durchführt und Fotos bearbeitet.

Resümierend bleibt zu sagen, dass Adobe eine schöne Veranstaltung mit angenehmen Ambiente ins Leben gerufen hat. Die Präsentationen waren teilweise interessant und beeindruckend, teilweise wiederum schlecht konzipiert. Das Erklären der Standard-Werkzeuge in Illustrator oder Premiere ist bei der anwesenden Zielgruppe ebenso redundant, wie das mehrfache Präsentieren einzelner Features. Im Zuge der dadurch gewonnenen Zeitersparnis hätte man die Veranstaltung kürzen können, oder neben Guido Karp und Matthias Schwaighofer einen weiteren Adobe-unabhängigen Referenten mit ins Boot nehmen können. Sehr nett fand ich wiederum, dass während der gesamten Veranstaltung die Möglichkeit gegeben war, spezielle Fragen an Profis zu stellen.

Wer die Adobe Creative Days noch besuchen möchte, hat morgen noch die Chance am letzten Stopp im Postpalast in München teilzunehmen.

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Über den Autor

Gerrit Müller
Gerrit Müller

Ich bin Kundenzufriedenheitsmanager bei 247GRAD. Unterwegs in Sachen Social Media, gerne auch im B2B-Bereich. Mithelfer beim Barcamp Koblenz.


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